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Passt auf, denn es wurden wieder neue Bücher des Todes auf die Erde geschickt, um die Shinigamis zu nähren! Am 04.05.2018 waren wir für euch in Hamburg im Kino, um herauszufinden, ob ihr wirklich in Gefahr seid.

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Kazé Asia Nights: Death Note: Light Up the New World

 
Passt auf, denn es wurden wieder neue Bücher des Todes auf die Erde geschickt, um die Shinigamis zu nähren! Am 04.05.2018 waren wir für euch in Hamburg im Kino, um herauszufinden, ob ihr wirklich in Gefahr seid.
Skeptisch, aber auch voller Hoffnung machte ich mich an diesem Freitag auf den Weg ins Kino, da es ab dem zweiten Teil der Filmreihe „Death Note: The Last Name“ meiner Meinung nach erst einmal bergab gegangen war. Der dritte Teil „Death Note: L - Change The World“ handelte kaum vom Death Note selbst, sondern eher davon, wie L die Welt vor einem Seuchenbefall retten will. 2017 gab es dann die komplette Enttäuschung mit der amerikanischen Umsetzung. Das Einzige, das mir hierbei gefallen hatte, waren die Actionszenen und der Todesgott Ryuk.





Mit dem neuen Film wurde ich aber äußerst positiv überrascht. Hier kurz etwas über die Handlung:

Zehn Jahre sind vergangen und die Welt der Shinigamis ist wieder aktiv geworden. Auch Kira ist wieder da. Aber kann das wirklich der echte Kira sein? Eine Videobotschaft von dem verstorbenen Musterschüler Light Yagami, der als Kira bekannt wurde, versetzt Interpol in Aufruhr. Auch einige mysteriöse Todesfälle rund um den Globus bestärken den Verdacht, dass Light Yagami noch am Leben ist. Die Kira-Sonderkommission macht sich gemeinsam mit einem Privatdetektiv, welcher der Nachfolger von L ist, an die Arbeit, diesen Fall aufzuklären und die Menschheit vor den Death Notes zu beschützen.

Entstanden ist das Werk unter der Leitung von Action-Regisseur Shinsuke Sato, der zuletzt bei „Bleach“ Regie führte - ein Film, bei dem unter anderem Sänger Miyavi mitspielt. In „Death Note: Light Up the New World“ schafft Sato es, die Spannung bis zum Ende hochzuhalten und diverse Male Verwirrung zu stiften. Trotz Verwirrungen sind die aufkommenden Fragen schnell gelöst. Die Frage, wer nun der Täter ist, bleibt hingegen bis zum Schluss ungeklärt und sorgt somit für eine große Verwunderung. Mit dem neuen Privatdetektiv Ryuzaki sind zudem auch einige lustige Momente gegeben. Er ähnelt L im Verhalten sehr, was sich ebenfalls später erklärt. Menschen, die vorher noch eine Nebenrolle spielten, stehen auf einmal im Mittelpunkt. An jeder Ecke lauern Überraschungen. Das Ende ist kein kompletter Schluss - eine unerwartete Wendung, die hoffen lässt, dass ein nächster Teil bald folgen wird.





Die Besetzung der Rollen wurde sehr gut gewählt, denn alle Schauspieler bringen ihre Rollen authentisch herüber. Die Rolle der Misa Amane, die in den anderen Teilen die Geliebte und Komplizin von Kira ist, wurde erneut von der Schauspielerin Erika Toda übernommen. So bleibt an dieser Stelle ein nahtloser Übergang. Auch Detective Tota Matsuda, der vor zehn Jahren den Kira-Fall mit aufdeckte, wurde erneut von dem Schauspieler Sota Aoyama gespielt.

Die Shinigamis sind ebenfalls sehr gut gelungen. Bei den hochwertigen Computer-Animationen erkennt man jedes einzelne Detail aller Todesgötter. Das Zusammenspiel mit den Schauspielern wirkt somit sehr real.
Die Synchronisation der animierten Figuren sowie der Schauspieler selbst ist einwandfrei und die Stimmenauswahl ist sehr gut getroffen.

Wir danken KAZÉ für diesen spannenden Abend!




Autor:
Lektor: Anja Matter / Cami
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 14.05.2018
Bildcopyright: KAZÉ, Shinsuke Sato


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