Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Neue Manga Comic Con – neue Regeln. Ein Erfolg? Mal sehen. Wir waren dieses Mal wieder von Freitag bis Sonntag vor Ort und haben uns neben Halle 1 natürlich auch allgemein auf der LBM umgesehen. Wer was an diesen Tagen erlebt hat, lest ihr hier.

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Die rothaarige Schneeprinzessin

Akagami no Shirayukihime (紅髮的白雪公主)
 

Viele beneiden Menschen mit einem auffälligen Merkmal, doch was sie nicht bedenken: Die Menschen, die dieses Merkmal besitzen, sind meistens gar nicht so glücklich damit, da es auch viele Nachteile mit sich bringt.

Inhalt

Shirayuki hat außergewöhnliche Haare, sie sind nämlich so rot wie ein Apfel. Sie ist es eigentlich schon gewöhnt, dass sich die Menschen nach ihr umdrehen und über ihre Haarfarbe staunen. Doch wirklich zu einer Last wird es, als Prinz Raji deshalb auf sie aufmerksam wird. Er hat sich in den Kopf gesetzt, das Mädchen mit dieser wunderbaren und seltenen Haarpracht zu seiner Konkubine zu machen. Und da er es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er möchte, interessiert es ihn nicht einmal, was Shirayuki dazu sagt. Und so wird sie darüber informiert, dass sie in den nächsten Tagen abgeholt wird. Etwas geschockt fasst sie einen Entschluss. Dem Prinzen gefallen ihre Haare? Bitte schön, die kann er haben. Entschlossen schneidet sie sie ab und lässt sie zurück. Sie selbst verlässt heimlich das Land. Aber während sie durch den Wald des Nachbarlandes wandert, bricht die Nacht herein. Was tun? Ein scheinbar verlassenes Haus ist ihre Rettung.

Doch plötzlich springt ein Junge aus heiterem Himmel über die Mauer, hinter der Shirayuki Schutz gesucht hat. Überrascht über die Tatsache, dass hier jemand sitzt, stolpert der Junge im Sprung und landet eher unsanft auf dem Boden. Gleich stürmen seine beiden Begleiter heran und so erfährt Shirayuki den Namen des mysteriösen Jungen, Zen. Sofort bietet sie ihm an, sich um sein verletztes Handgelenk zu kümmern, da sie Apothekerein ist. Zen jedoch ist misstrauisch, sie könnte ihn schließlich auch vergiften wollen. Kurzerhand greift sie nach seinem Schwert und schlägt es sich mit voller Wucht auf ihr eigenes Handgelenk. Anschließend verarztet sie sich selbst und zeigt somit, dass sie kein Gift benutzt. Lachend muss Zen nachgeben und lässt sich verbinden.

Shirayuki hat Glück gehabt. Die drei bieten ihr an, dass sie in diesem Haus bleiben kann und langsam entwickelt sich eine vorsichtige Freundschaft zwischen ihnen. Vor allem Zen scheint an ihr zu hängen. Irgendwann erzählt sie Zen, weshalb sie abgehauen ist. Aber wie lange kann sie sich verstecken? Schon bald scheint Prinz Raji auf ihre Spur gekommen zu sein. Aber das ist noch nicht alles, denn auch Zen hat so seine Geheimnisse.

Details

Die Idee war ursprünglich auf ein Kapitel angelegt, weswegen man das erste Kapitel auch als abgeschlossen ansehen könnte.
Nach der Hauptstory enthält der erste Band noch eine kleine Bonusstory über die Sommerferien und die Liebe, die während dieser Zeit entstehen kann.
Autor:
Lektor: Kathrin Hommel
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
09.09.2010
Sorata Akizuki, Hakusensha, Tokyopop


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