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Die schwarzen Brüder

Romeo no Aoi Sora (ロミオの青い空)
 

Die Not schafft Gemeinschaft, so heißt es. Doch manchmal entsteht aus dieser Gemeinschaft eine tiefe Freundschaft, die alle Zeiten übersteht.

Inhalt

Eines Tages kommt ein finsterer Mann mit einer Narbe im Gesicht in das kleine Dort Tessin. Luini will Jungen anwerben, die in Mailand als Gehilfen von Schornsteinfegern arbeiten wollen. Sein Vorhaben ist nicht von Erfolg gekrönt, denn die Dorfbewohner misstrauen dem Mann. Das Schicksal allerdings, spielt ihm zu und im Dorf kommt es zu einem Brand, wobei der Vater des Jungen Giorgio verletzt wird. Der Zustand des Vaters verschlechtert sich immens und das Geld für einen Arzt fehlt, deshalb geht Giorgio schließlich doch auf das Angebot von Luini ein.

Auf der Reise nach Mailand lernt Giorgio auch noch andere Jungen kennen, die Luini angeworben hat. Am Ziel angekommen, stellt sich gleich die Entscheidung als großer Fehler dar. Denn die Jungen werden an die Schornsteinfeger verkauft und fristen ihr Leben nicht besser als Sklaven. Giorgio leidet sehr unter seinem Herrn. Dieser lässt ihn hungern und auch sein Sohn schikaniert ihn, wo er nur kann.
Zusammen mit Alfredo, den er schon auf der Reise kennengelernt hat, freunden sie sich mit weiteren Kaminfegerjungen an und gründen „Die schwarzen Brüder“. Sie schwören sich in allen Lebenslagen zueinander zu stehen und zusammen die Zeit in Mailand zu überstehen. Besonders die Freundschaft von Giorgio und Alfredo wächst mit jedem Tag. Doch erneut schlägt das Schicksal zu und Alfredo wird, wie viele Jungen auf Grund der Arbeit, schwer krank.
 

Details

Der Anime basiert auf dem 1941 erschienen weltberühmten Kinderbuch „Die Schwarzen Brüder“ von Lisa Tetzner. Auch wenn sich der Anime nur lose an die Vorlage hält, kann man von einer gelungenen und liebevollen Umsetzung sprechen. Die Serie wurde bis jetzt nur im Pay-TV ausgestrahlt. Des Weiteren gibt es noch keine deutsche Veröffentlichung als Kaufmedien und dies scheint auch in absehbarer Zeit nicht geplant zu sein.
Autor:
Lektor: Sabine Losert
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
21.02.2012
Hirokazu Motohashi, Nippon Animation


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