Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Unter maritimen Motto legte die „S. S. Animuc“ vom 26. bis 28. April für eine Rundfahrt durch Anime, Comic und Games ab. Passend dazu war das Wetter zum Teil stürmisch – was der Stimmung keinen Abbruch tat.

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Ghost Love Story

Ayakashi Koi Emaki (あやかし恋絵巻)
 

Es gibt ja schon trottelige und verträumte Mädchen. Dann gibt es solche mit unheimlichem Glück und diese mit unvorstellbarem Schicksal. Miiko jedoch ist eine Mischung aus alldem. Sie ist die Tochter einer berühmten Exorzisten-Familie. Sie kann alle Sprüche, doch kann sie die Geister nicht sehen. Bis sie einen Glückstreffer landet…

Inhalt

Miiko ist eine Miko in einem Schrein. Ihre Eltern sind dafür bekannt, die besten Exorzisten weit und breit zu sein und sie möchte gern in ihre Fußstapfen treten. Allerdings gestaltet sich das nicht so einfach. Warum? Sie lernt zwar fleißig und kann auch alle Sprüche auswendig. Sie weiß, welcher ihrer Gegner wie aussieht. Doch leider stört eine Tatsache ihre Erfolgskarriere: Sie kann keine Geister sehen. Und wie soll sie gegen Dämonen kämpfen, wenn sie sie nicht sieht?
Eines Tages taucht ihre beste Freundin ganz außer sich bei ihr im Tempel auf, während sie mitten in einer Zeremonie steckt. Sie erzählt ihr, dass ihr Freund schon wieder eine andere geküsst hat und sie das langsam nicht mehr aushält. Kagura ist an der Schule weithin als Weiberheld bekannt. Miiko hat jedoch keine Geduld für die Weinereien ihrer Freundin. Zuerst möchte sie einfach nur ihr Ritual zu Ende bringen und dann kann sie sich um sie kümmern. Allerdings macht diese nun einen schicksalhaften Scherz.

Sie behauptet, ihr Angebeteter müsse wohl von einem Dämon besessen sein. Ohne weiter darüber nachzudenken, stürmt die aufgebrachte Exorzisten-Tochter aus dem Tempel und spürt den Schürzenjäger unter einigen Problemen auf. Als sie ihm gegenübersteht, benutzt sie einfach irgendeinen Spruch. Denn sie weiß ja nicht, mit was sie es hier zu tun hat. Und wer hätte das gedacht? Kagura verschwindet. Verwirrt sucht sie nach ihm. Eigentlich wollte sie nur den Dämon austreiben, aber sollte sie tatsächlich auch den Menschen vernichtet haben? Das kann doch wohl nicht sein. Da hört sie eine leise Stimme und findet einen Miniatur-Kagura vor sich. Tatsächlich handelt es sich bei ihm um einen Dämon – genau genommen einen Inkubus, der seine Kraft von den Berührungen des anderen Geschlechts erhält. Noch dazu hat er den Titel des stärksten Dämons überhaupt inne. Wie konnte Miiko ihn und seine Kräfte schrumpfen? Noch während sie sich diese Frage stellt, taucht auch schon ein weiterer, niederer Dämon auf, der Kagura nun, da er geschwächt ist, zur Strecke bringen und die Miko mit den großen Kräften fressen will. Kagura warnt Miiko noch, allerdings sieht diese ihren Gegner natürlich nicht. Erst als der Mini-Inkubus in ihren Ausschnitt klettert, erkennt sie die Gefahr und bannt das Böse. Doch nun hat sie Kagura an der Backe, der seine alte Form wieder möchte. Miiko hat jedoch den Spruch, den sie angewandt hatte vergessen… Und irgendwie ist dieser Dämon charmanter als sie gedacht hätte…

Details

„Ghost Love Story“ ist ein weiteres Werk der Star-Mangaka Mayu Shinjo. Allerdings unterscheidet es sich ein wenig von ihren „Standard-Werken“. Zum einen werden keine Sex-Szenen ausführlich gezeigt, zum anderen ist dieses Werk wesentlich weniger ernst und mit mehr Komik versehen als Titel wie „Virgin Crisis“ oder „Kaikan Pharse“. Wieder einmal hat sich ihr Stil ein wenig weiterentwickelt, ohne den eigenen Charme zu verlieren. Neben den oben genannten Titeln erschienen unter anderem auch zwei „Best Selections“ sowie „Ai Ore“, „Blaue Rosen“, „Love Celeb“ und einige andere bei deutschsprachigen Manga-Labels.
Autor:
Lektor: Sabine Losert
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
17.06.2012
Mayu Shinjo, Shueisha, Tokyopop


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