Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 24.06.2018 durften wir im Werkstattkino in München im Rahmen des Nachtschatten Festival die Dokumentation Boys for Sale sehen. Anschließend stellte sich der Filmemacher Ian Thomas Ash noch den Fragen der Zuschauer. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis für uns.

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Iris Zero

アイリス・ゼロ
 

Es ist immer schwer, anders zu sein, als die anderen, doch wer ist hier der „andere“? Toru ist eigentlich ganz normal, doch genau das unterscheidet ihn von seinen Mitschülern. Denn seit einigen Jahren werden Kinder mit einer besonderen Gabe geboren. Jeder für sich sieht etwas, was mit normalem Auge nicht zu sehen ist…

 

Inhalt

Eigentlich ist es nicht schlimm, wenn man ein Normalo ist, aber in Torus Fall verhält sich das irgendwie ein wenig anders. Eben weil er normal war, wurde er in seiner Grundschulzeit ziemlich gehänselt und versucht nun, in seiner weiteren Schullaufbahn so wenig wie irgend möglich aufzufallen. Denn seit einigen Jahren wurde es immer häufiger, dass Kinder mit einer sogenannten „Iris“ geboren wurden. Mittlerweile hat jeder Jugendliche eine und diejenigen, die keine besitzen, sind in der Unterzahl und werden „Iris Zero“ genannt. Doch ist diese „Gabe“ ein Segen oder ein Fluch?
Eines normalen Morgens soll seine ruhige Zeit jedoch schneller vorbei sein, als ihm lieb ist, denn Koyuki tritt in sein Leben. Das Mädchen ist an der ganzen Schule beliebt und hat viele Fans. Und ohne weitere Umschweife platzt sie in sein Klassenzimmer und behauptet, er sei der richtige für sie. Erst außerhalb wird ihm klar, worum es eigentlich geht. Die aufgeweckte und naive Koyuki kann mit ihrer Iris „den richtigen“ sehen. Deshalb wird sie jedes Jahr beauftragt, den neuen Schülersprecher zu finden. Wenn jemand der richtige für die Aufgabe ist, die sie im Kopf hat, erscheint über seinem Kopf ein Kreis. Wenn nicht, dann erscheint ein X. Allerdings hat sie Toru nicht als Schülersprecher gesehen, sondern konnte diesen bisher nicht finden. Daher suchte sie nach jemandem, der ihr helfen kann, die richtige Person zu finden. 
Eigentlich hat er gar keine Lust darauf, immerhin würde ihm das mehr Aufmerksamkeit schenken, als er wirklich haben möchte. Und so gesteht er ihr schweren Herzens, dass er ein Iris Zero ist. Allerdings grüßt sie ihn entgegen seiner Vermutung trotz allem jeden Morgen. Wird er ihr doch helfen?
Doch das bleibt nicht sein einziges Problem. Es gibt da auch noch ein Mädchen, auf das er eigentlich nicht gut zu sprechen ist. Sie ist die beste Freundin Koyukis und trägt den Namen Asahi. Als sie zu ihrem Zukunfts-Gespräch gerufen wird und ihren Berufswunsch äußert, ist ihre Lehrerin davon angetan. Doch aus irgendeinem Grund flippt Asahi aus und ohrfeigt die Lehrkraft. Warum?
Das will sie lieber für sich behalten, genauso wie die Kraft ihrer Iris. Eigentlich mag sie die Menschen auch nicht besonders, doch sie ist nicht der Typ, der wegen irgendetwas einfach so zuschlägt. Außerdem mochte sie ihre Lehrerin bisher immer sehr, was die ganze Geschichte noch geheimnisvoller macht. Koyuki macht sich Sorgen und bittet einmal mehr Toru um Hilfe.

Details

„Iris Zero“ lässt viel Platz für Ideen, denn so viele verschiedene Menschen, wie Toru um sich hat, so viele unterschiedliche Iris gibt es und so viele verschiedene Probleme warten auf ihn und seine Mitschüler. Es handelt sich hier zwar um ein Erstlingswerk, doch sowohl der reduzierte Stil, als auch die gute Aufteilung der Panels, welche ebenfalls sehr klar und sauber unterteilt sind, machen den Lesefluss einfach und lenken nicht von der Story ab. Am Ende des ersten Bandes finden sich noch zwei kleine Bonus-Geschichten, ein Wort der Schöpfer und die Profile von Koyuki und Toru. Die Qualität der deutschen Version ist sehr hochwertig.
Autor:
Lektor: Daniela Würdig
Grafiker: Rebecca Bertram
Veröffentlichung:
27.12.2012
Takana Hotaru, Kazé, Media Factory


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