Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die Ursprünge der Geschichten sind obskur, erste schriftliche Fassungen datieren sich auf die Jahre 1603 und 1607, doch scheinen die Legenden das japanische Volk seit hunderten Jahren zu erschrecken. Heute gelten sie als Samurai-Geschichten und als warnende Worte von Sünde, Tod und Karma, dem Kult des Jizō und des Asama Bodhisattva.

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Children who chase lost voices

Hoshi o Ou Kodomo (星 を 追う 子ども)
 

Mit „Children who chase lost voices“ unternimmt Regisseur Makoto Shinkai einen Ausflug ins Fantasy Genre und schickt seine junge Heldin Asuna in die unterirdische Welt Agartha. Dort erwarten sie viele Gefahren, aber auch wundersame Wesen und Erfahrungen, an denen sie wachsen kann.

Inhalt

Seit dem Tod ihres Vaters lebt die Mittelschülerin Asuna alleine mit ihrer Mutter in einem japanischen Dorf. Wenn die Mutter arbeiten ist, stiehlt sich das Mädchen aus dem Haus und lauscht auf einem Felsen den Klängen eines Kristallradios, das ihr Vater gebaut hat.

Eines Tages empfängt sie damit eine seltsame Melodie und ahnt noch nicht, dass dieses Lied aus einer weit entfernten Welt stammt, die Agartha genannt wird und für die Menschen nur noch in Legenden existiert. Doch die Tore von Agartha haben sich geöffnet und ein Monster aus längst vergangenen Zeiten entfesselt. Als Asuna auf dem Heimweg von dieser Bestie angegriffen wird, kommt ihr ein Junge namens Shun zur Hilfe, mit dem sie sich anfreundet.

Ein paar Tage später wird Shun jedoch tot aufgefunden und Asuna macht sich zusammen mit Shuns Bruder, ihrem Lehrer Morisaki und einer magischen Katze auf den gefahrvollen Weg nach Agartha, um die Geheimnisse von Leben und Tod zu ergründen …

Details

Regisseur Makoto Shinkai („5cm per second“) wollte mit „Children who chase lost voices“ einen universellen Unterhaltungsfilm schaffen, der Menschen auf der ganzen Welt anspricht. Dementsprechend wählte er als Grundlage des Films auch ein universelles Thema: Leben und Tod. Shinkai schlägt mit diesem Film andere Wege ein, so setzte er diesmal auf ein großes Team aus Zeichnern, Animateuren und Autoren und entwarf seine Charaktere in typischen Studio Ghibli Optik. Musikalisch vertraute er aber weiterhin dem Komponisten Tenmon. Insgesamt dauerte die Produktion fast zwei Jahre; 2012 kam der Film auch nach Deutschland.
Autor:
Lektor: Sabine Losert
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
16.02.2013
Kazé, Comix Wave Inc., Makoto Shinkai


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