Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 24.06.2018 durften wir im Werkstattkino in München im Rahmen des Nachtschatten Festival die Dokumentation Boys for Sale sehen. Anschließend stellte sich der Filmemacher Ian Thomas Ash noch den Fragen der Zuschauer. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis für uns.

Weiterlesen

Datenbank: 123 | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Brynhildr in the Darkness

Gokukoku no Brynhildr (極黒のブリュンヒルデ)
 

Was als nicht gewöhnliche Jugendliebe beginnt und in einer etwas ungewöhnlicheren Freundschaft mündet, endet jedoch mit einem Todesfall. Seitdem ist das Leben des jungen Ryouta nicht mehr das gleiche. Als jedoch plötzlich jemand auftaucht, der dem verstorbenen Mädchen sehr ähnlich sieht, steht seine Welt auf gefährliche Weise Kopf.

Inhalt

Als kleiner Junge war Ryouta unsterblich in ein Mädchen seiner Klasse verliebt. Er nannte sie Kuroneko und sie wurde von allen nur als Lügnerin bezeichnet. Der Grund dafür war, dass sie dauernd behauptete, es gäbe Aliens, aber niemand glaubte ihr. Nur Ryouta fühlte sich zu ihr hingezogen und versprach ihr, dass er sie nicht auslachen und ihr glauben würde. Doch als Gegenleistung wollte er wissen, weshalb sie an Aliens glaubte. Die Antwort war denkbar einfach – sie hatte welche gesehen. Für einen Beweis wollte sie Ryouta zu einem Gebäude führen, in dem die Aliens sich aufhalten, jedoch solle dies wahnsinnig gut bewacht sein.
Daher machten sich die beiden Kinder auf einer geheimen Route auf den Weg dorthin, wobei Ryouta den Halt verlor und ausrutschte. Kuroneko versuchte ihn festzuhalten und beide stürzten einen Abhang hinunter. Wie durch ein Wunder überlebte er, allerdings wurde ihm nach seiner Entlassung gesagt, dass seine Freundin direkt an der Unfallstelle gestorben war.

Zehn Jahre später.
Ryouta ist mittlerweile einer der besten Schüler seiner Lehranstalt und hofft darauf, bald bei der NASA aufgenommen zu werden. Immerhin ist das der einfachste und beste Weg, die Existenz von Aliens zu beweisen. Denn noch immer kann er sie nicht vergessen - Kuroneko, die wegen ihm gestorben war.
Umso erstaunter ist er, als plötzlich eine neue Schülerin in seine Klasse kommt, die wie eine ältere Version von Kuroneko aussieht und als Neko Kuroha vorgestellt wird. Im ersten Moment ist er sich sicher – sie muss Kuroneko sein, doch wie sollte das möglich sein?
Wenn er genau darüber nachdenkt, hat er ihre Leiche damals nicht gesehen.

Während er in der Sternwarte noch seinen Gedanken nachhängt, taucht diese seltsame Kuro plötzlich bei ihm auf und sagt ihm, er dürfe auf gar keinen Fall den letzten Bus verpassen, sonst würde etwas Schreckliches passieren. Nachdem sie einen seltsamen Funkspruch über ein altes Funkgerät angehört hat, ändert sie jedoch ihre Meinung. Er sollte heute auf keinen Fall nach Hause gehen, sondern in der Sternwarte übernachten.
Selbst wenn er ihr auf seltsame Weise glaubt, kommt er doch nicht umhin, diese Theorie zu testen und verpasst absichtlich den letzten Bus. Er glaubt, dass das, was sie vorhergesagt hat, sein Tod sein müsste und dann muss er die Leute im Bus nicht auch noch zu schaden kommen lassen. Und tatsächlich gibt es einen Erdrutsch. Kurz bevor Ryouta von einem Felsen erschlagen wird, kommt ihm Kuro mit übermenschlichen Kräften zu Hilfe. Sie stellt sich ihm als Magierin vor, die aus einem Forschungslabor geflohen ist und gesteht ihm, dass wenn sie geschnappt werden sollte, sie definitiv umgebracht wird. Er sei in ihrer Nähe auch nicht sicher. Doch Ryouta scheint jetzt schon von ihr fasziniert zu sein.

Details

Ein weiteres Werk von dem Autoren des weltweit bekannten „Elfen Lied“. Nachdem er seine Fühler ein wenig in Richtung Sport-Manga ausgestreckt hat, hörte er auf die Stimme seiner Fans und machte sich an ein Werk, das wieder mehr in Richtung seines Hits ging. Und tatsächlich sind hier wieder Blut, Verzweiflung, übermenschliche Kräfte und Tod allgegenwärtig. Tokyopop bietet den Fans zu Anfang des Manga Farbseiten und eine Charakterkarte zu Neko.
 
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
23.11.2014
Tokyopop, Lynn Okamoto, Shueisha


X