Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Und auch dieses Jahr hat unsere Redaktion keine Mühen gescheut, euch ihre Highlights des ausklingenden Jahres 2018 zu präsentieren und damit dem einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß zu geben, was er seinen Liebsten zu Weihnachten unter den Baum legen könnte...!

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Blue Exorcist

Ao no Exorcist (蓝色的除魔师)
 

Teufel, Dämon oder Tierquäler – wer Rin Okomura oder seinem Zwillingsbruder krumm kommt, der hat bald nichts mehr zu lachen. Als sich der junge Sturkopf jedoch seiner Wurzeln bewusst wird, entbrennt schon bald ein Familienstreit der übernatürlichen und unterirdischen Sorte.

Inhalt

Auf den ersten Blick wirkt Rin Okomura wie ein Junge, der, als bestes Beispiel für die Pubertät, im Lexikon stehen könnte. Er ist nicht besonders gut in der Schule gewesen und hat daher beschlossen, sich einen Job zu suchen. Doch anstatt dabei wirklich erfolgreich zu sein, endet es meistens damit, dass er entweder etwas kaputt macht oder eine Prügelei anfängt.
Auf viele mag er wie ein Rowdy wirken, der sich mit anderen schlägt, wann immer er die Gelegenheit dazu hat, doch Grund dafür sind meist nur zwei Dinge. Zum einen sein ausgeprägter Gerechtigkeits- und Beschützer-Instinkt, zum anderen sein Hitzkopf, der ihn noch vor dem Denken handeln lässt.

Ganz zur Sorge seines Zwillingsbruders Yukio, der anders kaum sein könnte und ihrem Ziehvater Pater Shiro. Denn diese wünschen sich eigentlich nur einen stabilen Job und ein ganz normales Leben für Rin.
Dieses wird jedoch jäh unterbrochen, als er sich plötzlich mit einem Dämonen auseinander setzen muss – und dieser letztlich von ganz alleine in blauen Flammen aufgeht. Im letzten Moment kann Pater Shiro ihn zwar retten, muss ihm jedoch auch eine unangenehme Wahrheit gestehen.

Rin und Yukio sind nur zu einer Hälfte Menschen – zur anderen Dämonen. Und ihr Vater ist niemand geringerer als Satan höchst persönlich. Während Yukio zu schwach war, um die überwältigenden Kräfte des Feuers von Satan in sich aufzunehmen, wurde nur Rin damit „gesegnet“.
Als ihre Mutter verstarb, beschloss Shiro, den beiden die Chance zu geben wie ganz normale Menschenjungen aufzuwachsen und verschloss Rins Teufelskräfte in einem Katakana. Doch das Siegel scheint langsam aber sicher zu brechen.

So kommt es letztlich wie es kommen musste – Satan, der so lange nach seinem Sohn gesucht hat, wird endlich auf Rin aufmerksam und bemächtigt sich Pater Shiros Körper. Dieser schützt seinen Sohn unter Einsatz seines Lebens, doch auch Rin zahlt für seine Rettung einen großen Preis. Er zieht sein Schwert und entfesselt damit seine Kräfte. Nun kann er nicht mehr als normaler Mensch leben.
Doch das will er auch gar nicht. Er möchte stärker werden und dafür sorgen, dass ihn niemals wieder jemand beschützen muss. Und aus diesem Grund hat er eine besondere Bitte an einen alten Freund seines Zieh-Vaters. Er möchte Exorzist werden und Satan zerstören.
Glücklicherweise ist der Direktor der Heilig-Kreuz-Akademie ein komischer Kauz und geht auf seine Bitte ein, jedoch darf nicht bekannt werden, wer und was er ist. Und das soll nicht sein einziges Problem bleiben, denn an der Schule darf er sich schon bald mit seinem Lehrer, Yukio, auseinandersetzen.

Details

Wer sich vielleicht bereits vor „Blue Exorcist“ mit der Manga-ka Kazue Kato auseinandergesetzt hat, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass die beiden Charaktere Rin und Yukio bereits in Kurzgeschichten zu sehen waren, die nur teilweise etwas mit der Erfolgsserie zu tun hatten. Trotz allem diente gerade „Miyama Uguisu Tei Jiken“ als Vorlage für den blauen Exorzisten und eine weitere, bekannte Figur aus der Serie.
Nachdem der Manga erstmals in Shueishas „Jump SQ“ erschien, erfreute er sich einer so enormen Beliebtheit, dass 2011 eine Anime-Serie, gefolgt von Bonus- und Mini-Episoden und einem Kinofilm produziert wurden. Hierzulande erschienen sowohl die Serie als auch der Film bei Kazé.
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann
Grafiker: Denise Augustin
Veröffentlichung:
09.12.2014
Kazue Kato, Kaze, Shueisha


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