Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Wir haben uns Halloween zum Anlass genommen, euch auf ein paar dämonische Wesen, die in Japan ihr Unwesen treiben, aufmerksam zu machen. Wie ihr ein Aufeinandertreffen vermeidet und was ihr im Fall der Fälle tun könnt, erfahrt ihr in unserem Special!

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Gin Tama - The Movie

Originaltitel: Gintama: Shin'yaku Benizakura-Hen
 
Im ersten Kinofilm trifft Gintoki zusammen mit seinen Freunden auf einen alten Feind und ein wundersames Schwert. Mal wieder muss er sich mit alten Freunden und eigentlichen Feinden wie der Shinsengumi zusammenschließen, um das Böse zu besiegen.
Inhalt Im Bezirk geschehen Morde auf offener Straße. Ein vermeintliches Opfer ist Katsura, weshalb seine monsterähnliche Ente Elisabeth die Alles-Agentur aufsucht und um Hilfe bittet.
Gintoki lässt seine Kameraden Shinpachi und Kagura mit der wortkargen Ente allein und nimmt einen Auftrag bei einer Schwertschmiede an: Er soll das Schwert Benizakura finden, das im Mondlicht seltsam leuchtet.
Was harmlos beginnt, wird bitterer Ernst, denn beide Vorfälle scheinen miteinander verknüpft zu sein. Während Elisabeth alles daran setzt, ihren Meister zu finden, stößt Gintama bei seiner Mission auf gefährliche Hinweise, denn die Morde gehen auf das Konto von Nizo Okada, der nicht nur im Besitz des Benizakura ist, sondern auch der Terroristen Gruppe Kiheitai angehört.
Das erinnert Gintoki an alte Zeiten als er zusammen mit dem Gruppenanführer Shinsuke Takasugi gegen feindliche Samurai gekämpft hat. Die Spuren führen die Yorozuya Agentur und Elisabeth zu einem Schiff, auf dem es zu einem Showdown mit Kiheitai kommt.
Gintama - The Movie 1
Dt. Publisher:KSM
Erscheinungstermin:17.10.2016
Preis (Amazon):17,52 €
Synchronfassungen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Spiellänge:92 Minuten
FSK:Ab 12 Jahren
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Comedy, Drama, Action
ProduzentenYoichi Fujita, Tomokazu Sugita
AnimationsstudioSunrise Inc.
Animexx:DVD-Eintrag

Details Gintama ist wohl eine der schrägsten Serien im Anime-Universum, mit zahlreichen Anekdoten und Andeutungen zu anderen Animes, Mangas oder japanischer Schauspieler, Stars und anderem. Nichts bleibt verschont. Jeder Gag schließt an einen Gag an, die Serie nimmt sich selbst einfach nicht ernst.
Nicht selten wird auch mal die vierte Wand durchbrochen und Gintoki oder eine andere Figur spricht mit dem Zuschauer vor dem Bildschirm. Die Charaktere sind teilweise überzeichnet und erfüllen bestimmte Klischees: Shinpachi - der Loser mit Brille, ein durchschnittlicher Schwertkämpfer. Er wird immer gehänselt. Kagura - das super starke Mädchen hat eine Schwäche: ihre Gefräßigkeit. Und Gintoki ist eigentlich der Inbegriff der Faulheit. Er lebt auf Kosten anderer, besäuft sich ständig und liebt Süßigkeiten. Ein ungleiches Trio, aber liebenswert. Zwischendurch zeigen die drei auch mal, was sie wirklich drauf haben. Wie in diesem Kinofilm.

Schon einmal vorweg: Wer bei dem Gintama-Film auf neue Inhalte hofft, wird hier maßlos enttäuscht. Der Film ist nichts weiter als ein Zusammenschnitt des Benizakura-hen Arcs, der von Folge 58-61 lief. Natürlich ist dieser Arc sensationell und bietet - neben all den blödsinnigen Sprüchen und Witzen der Serie - sogar Spannung pur. Man erfährt endlich etwas über Gintokis Vergangenheit, doch eigentlich hatte man sich doch eine neue Story als Kinofilm vorgestellt. Das ist leider ein großer Minuspunkt. Hier wollte wohl jemand Produktionskosten sparen.







Umsetzung Wer die Originalversion von Gintama kennt, weiß um die Sorgen, die man sich als Fan macht. Wie soll diese Unmenge an Anspielungen und Insider-Jokes, die oft nur Japaner verstehen, ins Deutsche übersetzt werden? Wie soll der Humor Gintamas im Deutschen gut rüberkommen? Die deutsche Synchronisation erfüllt die hohen Erwartungen nur teilweise. Die Witze wurden größtenteils übernommen, manche abgewandelt und die Stimmen sind in Ordnung, auch wenn ich den Charme der Figuren etwas vermisse. Die japanischen Stimmen sind nun mal unübertrefflich.

Nichts zu meckern gibt es dagegen bei Bild und Ton des Films. Alles ist scharf, nichts wackelt und es gibt satte Farben im Überschuss.
Menü Das Menü ist bunt – genauso wie man es von Gin Tama gewohnt ist. Im Hintergrund läuft ein Theme Song, am linken Bildrand ist Gintoki mit einem echten Schwert zu sehen, in der Mitte des Menüs laufen Szenen aus dem Film ab. Die Menüpunkte sind nebeneinander aufgelistet. Durch Draufklicken öffnet sich darüber der Menüunterpunkt und neue Figuren erscheinen am Bildrand.

- Film starten – Spielt den Film ab
- Kapitel – Hier kann zwischen verschiedenen Kapiteln im Film gewählt werden
- Sprachen – Auswahl zwischen Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch mit Untertiteln oder Japanisch DTS-HD Ma 5.1 mit deutschen Untertiteln
Verpackung Eine Verpackung lag bei der Presseversion leider nicht vor.
Extras Auf der DVD sind einige Trailer enthalten und eine Bildergalerie, die einer Diashow gleicht. Sie spielt Screenshots aus dem Film ab, mit dem Theme-Song im Hintergrund. Ob es weitere Extras gibt, kann ich nicht sagen, da bei der Presseversion keine weiteren Extras vorlagen.

Fazit Zwar ist die Handlung des Films für Fans nichts Neues, dennoch enthält „Gin Tama – The Movie“ eine spannende Story mit allen wichtigen Figuren der gleichnamigen Serie. Die deutsche Umsetzung ist besser als gedacht und wem die deutsche Synchro nicht gefällt, kann immer noch auf die japanischen Stimmen zurückgreifen. Leider fallen die Extras ziemlich mager aus.
Inhalt
Inhalt
1.5

Bild
Bild
1

Ton
Ton
1

Synchronisation
Synchronisation
2

Gesamtnote


1.8
Untertitel
Untertitel
1

DVD-Menü
DVD-Menü
1.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4

Autor: /  Inori90
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 24.07.2017
Bildcopyright: Sunrise Inc., KSM Anime


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