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„Sin: The Movie" basiert auf einem gleichnamigen Computerspiel und war die erste Eigenproduktion des Labels ADV. Nun erschien der blutige Horror-SciFi-Streifen aus den 90er Jahren auch bei uns auf DVD. Was hat er zu bieten? | |||||||||||||||||||||||||||
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Die Stadt Freeport ist kein gemütliches Örtchen. John Blade führt eine Eliteeinheit der Polizei, die Hardcops, an und muss mit einem schweren Verlust kämpfen: Bei einem Einsatz musste er seinen Freund J.C. erschießen, da ein mysteriöses Monster von dessen Körper Besitz ergriff. Das Opfer des Monsters, ein kleines Mädchen, konnte gerettet werden, aber nun plagen Blade schlimme Schuldgefühle. Und vor allem: Woher kam dieses Monster? Blade beschließt, sich mit seinem Team der Sache anzunehmen und beginnt in den Tiefen Freeports zu wühlen. Hilfe bekommt die Truppe auch von J.C.s hübscher Schwester, deren Name ebenfalls mit J.C. abgekürzt wird. Aber schon bald steht fest: Das Monster war nicht willkürlich hinter dem entführten Mädchen Elyse her. Irgendwer will sie in die Finger bekommen und macht nicht einmal davor halt, sie aus dem Polizeihauptquartier zu entführen. Alle Spuren führen zu der skrupellosen und genialen Biochemikerin Elexis Sinclair, die den Traum ihres verstorbenen, wahnsinnigen Vaters erfüllen und die Menschheit einer grausamen Veränderung unterziehen will. Werden Blade und J.C. das verhindern und Elyse retten können? | ||||||||||||||||||||||||||
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„Sin: The Movie" kann leider vor allem eines: langweilen. Zwar versucht der Film, durch viel Blut, böse Monster und eine sexy Oberschurkin das Publikum zu unterhalten, aber die leicht durchschaubare platte Story und die einfallslosen stereotypischen Charaktere sind einfach nur schwach. Nach einer knappen Stunde, länger dauert der Film nicht, ist man dann doch ganz froh, wenn er endlich vorbei ist, denn Spannung oder sonstige emotionale Regungen kann er in einem halbwegs anspruchsvollen Publikum nicht entfachen. Auch Fans des Genres kann ich nur raten, sich nicht mit diesem Stoff zufrieden zu geben: Es gibt wahrlich Besseres, an dem man sich erfreuen kann. | ||||||||||||||||||||||||||
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Ton und Bild sind an sich okay; ein leichtes Bildrauschen ist jedoch bei dunklen Stellen im Film erkennbar und die Schärfe könnte besser sein. Die deutsche Synchronisation ist wirklich gelungen; Charakterstimmen wie die von Tilo Schmitz geben den Figuren einen individuellen Touch. Die japanische Originalversion ist ebenfalls gut, die englische hingegen weniger. Die Untertitel sind wie bei ADV üblich gelb gehalten und mit schwarzen Outlines versehen, sodass sie gut sichtbar sind und im Timing stimmen. Der Inhalt wird korrekt wiedergegeben. | ||||||||||||||||||||||||||
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Nach dem Anwählen der deutschen Flagge (neben dieser steht auch die englische zur Auswahl), der Raubkopiewarnung und dem Labeltrailer von ADV kommen wir ins, mit instrumentaler Musik hinterlegte, aber nicht animierte, Hauptmenü. Diese Punkte sind hier anwählbar:
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Das Cover, das die dunkle Amary-Hülle umschließt, zeigt auf gelbem Hintergrund die Hauptcharaktere des Filmes: den muskulösen Blade, die kleine Elyse und die böse Elexis. Die Rückseite gibt den Inhalt preis und hält DVD-Daten bereit; auch Screenshots vom Film sind mit dabei. Das wars auch schon; irgendwelche Extras oder ein Booklet sind nicht vorhanden. | ||||||||||||||||||||||||||
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Zumindest hat der Film einige Extras mit an Bord: Charakterprofile mit Zusatzinfos zu den Figuren, 20-minütiges Interviewmaterial, Trailer, DVD-Credits und eine Film Portfolio, die sich aus einer Fotogalerie, dem Storyboard, Produktionsskizzen, Artworks und Manga-Konzeptentwürfen zusammensetzt. | ||||||||||||||||||||||||||
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Autor: Christian Hrabcik /
paptschik
Lektor: Kathrin Hommel /
Desert_Rose
Grafiker: Christian Hrabcik /
paptschik
Lektor: Kathrin Hommel /
Grafiker: Christian Hrabcik /
Datum d. Artikels: 14.08.2010
Bildcopyright: ADV, Phoenix Animation, ADV Films
Bildcopyright: ADV, Phoenix Animation, ADV Films































