| |||||||||||||||||||||||||||||
|
Und wieder soll eine Geschichte ihr Ende finden. Dieses Mal soll es jedoch endgültig sein. Ein Butler, der eines anderen Herr begehrt, ein Butler, der darum bangt, etwas sehr Wichtiges zu verlieren und zwei Herren, die sich einen erbitterten Kampf liefern werden. Es geht zu Ende - „Black Butler II“ Volume 2. | |||||||||||||||||||||||||||||
|
Dass Alois und Ciel nicht gerade gute Freunde sind, war wohl bereits allen bewusst, doch nun soll endlich eine Entscheidung getroffen werden. Alois Trancy lädt zum Ball, der tödlich und blutig werden soll. Die beiden Herren befehlen ihren Butlern zu kämpfen, bis nur noch einer von beiden am Leben ist. Und so beginnen die Bediensteten mit dem „La Danse Macabre“, der endlich eine Entscheidung bringen soll. Allerdings werden sie dabei mehr als einmal von Viscount Druitt kommentiert, der dieses Datum mit dem des letzten Maskenballs vertauscht hatte.
| ||||||||||||||||||||||||||||
![]()
| |||||||||||||||||||||||||||||
|
Hier endet also letztendlich die Geschichte um Alois Trancy, Claude Faustus, Ciel Phantomhive und Sebastian Michaelis. Natürlich nicht ohne erstaunliche Wenden und jede Menge Spannung. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend und mit dem Ende hat wahrscheinlich niemand gerechnet, der sich nicht vorher schon irgendwie informiert hat. Es ist überraschend, demütigend, traurig und belustigend zugleich. Hier wurden sich wohl wirklich einige Gedanken gemacht.
| ||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
|
Auch hier wurde wieder viel Augenmerk auf eine zeichnerisch sehr schöne Umgebung gesetzt. Die Macher wussten es, mit der Atmosphäre zu spielen und diese zu unterstreichen. Allerdings ist gerade im zweiten Teil ein wenig viel Shonen-Ai-Andeutung im Spiel, was den ein oder anderen vielleicht ein wenig verwirrt. Das Bild ist einwandfrei und zeugt von guter Qualität. Auch am Ton gibt es nichts auszusetzen. Die beiden Tonspuren Deutsch und Japanisch klingen gut und machen jede Menge Spaß beim Zusehen. Es wurde, wie beinahe immer, eine gute Balance zwischen Soundeffekten, Stimme und Musik gefunden, die sich ebenfalls nahtlos in die Serie einpassen. Die Synchronsprecher leisten in beiden Sprachen gute Arbeit und wer die Serie bis hierhin verfolgt hat, wird sich mit Sicherheit auch an sie gewohnt haben und sich über sie freuen. Einige Sprecher leisten dabei natürlich unglaublich gute Arbeit. Beide Tonspuren sind in DD 2.0 vorhanden. Sollte man ein Untertitel-Fan sein, so kann man sich die Serie natürlich auch mit deutschen Untertiteln ansehen. Diese sind gewohnter Weise gelb mit schwarzem Rand und lassen sich so auf jedem Hintergrund gut lesen, auch wenn sie manchmal ein wenig durch düstere Szenen schneiden. Die sind gut im Timing, fehlerfrei und glücklicherweise keine Dubtitel. | ||||||||||||||||||||||||||||
|
Beide DVDs sind gleich aufgebaut. Begrüßt werden wir von dem Logo des Publishers sowie den rechtlichen Hinweisen und der Aufklärung zur FSK, die vor eine passende „Black Butler“-Tapete gesetzt wurden. Danach baut sich das Hauptmenü vor uns auf. Schon hier hört man den Openingsong und sieht im Hintergrund Szenen ablaufen. Zur Auswahl stehen folgende Menüpunkte:
| ||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
|
Die Verpackung wurde natürlich an die der Vorgänger angepasst. Die Grundfarbe ist also schwarz, das ein klein wenig ins Braun geht. Auf dem großen Bild der Vorderseite sieht man dieses Mal Alois Trancy, der eine Spinne auf dem Finder hält. Auch die Rückseite ist sehr stilvoll im Sinne von „Black Butler“ gestaltet. Oben thront ein großer Screenshot darunter ein schön gestalteter Text. Dieser verrät nicht so viel, zeigt aber auf jeden Fall, worum es geht und ist gespickt mit ein wenig Insider-Humor. Darunter gibt es noch einmal drei Screenshots sowie technische und rechtliche Details. Alles was hervorgehoben werden sollte, glänzt laminiert. Auf den Schuber wurde kein FSK-Logo gedruckt. Auf der eigentlichen Hülle jedoch schon. Hier wurde als Farbthema dunkelrot gewählt und wieder einmal eine schöne Zeichnung der Mangaka von „Black Butler“ gewählt – Yana Toboso. Die Box lässt sich zwei Mal aufklappen und auch hier ist ein kleiner „Insider“ versteckt. Sie bietet genug sicheren Platz für die DVDs und das Booklet. | ||||||||||||||||||||||||||||
|
Als Extra finden wir erneut ein Booklet - „Invitations from Black Butler“. Die erste Seite gibt eine kleine Einführung in die Geschichte, gefolgt von ein paar Butler-Bildern auf der nächsten Seite. Dann beginnt der Episodenguide. Pro Episode wurde eine Seite verwendet. Dabei findet man oben den Namen der Folge, gefolgt von einem Zitat aus jener. Dann gibt es ein paar Screenshots zu sehen, eine kurze Staffliste und einen beschreibenden Text. Wer also die DVDs noch nicht gesehen hatte, sollte sich etwas vor Spoilergefahr in Acht nehmen. Danach folgen zwei Doppelseiten, einmal mit Beschreibung und Charaktersheet zu Claude Faustus und einmal mit Alois Trancy, bevor Yana Toboso mit einem Bild das letzte Wort hat. Alles in allem ein schön und passend gestaltetes Booklet. | ||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
|
„Black Butler II“ weiß auch nach der ersten Staffel und den bisherigen Episoden immer noch zu überraschen und wird wohl für die meisten Zuschauer ein mehr als unerwartetes Ende liefern. Doch auch wenn es schade ist, dass die Serie hier ihr Ende nimmt, so hatte man hin und wieder das Gefühl, man wollte zu sehr einen Nachfolger produzieren. Allerdings wurde trotz allem eine sehr actionreiche und interessante Staffel daraus, die dieses Mal Ciel einen mental schwachen und gebrochenen Herrn gegenüberstellt, der jedoch trotz allem nicht zu unterschätzen ist. Wer am Ende den Sieg erringt? Das müsst ihr selbst herausfinden... | ||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
Lektor: Regina Liebersbach /
Grafiker: Nathalie Schöps /
Bildcopyright: Kazé, A-1 Pictures, Aniplex, Hakuhodo DY Media Partners, MBS, MOVIC, Square Enix













Episodentitel
Episodentitel





















