Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Wir haben uns Halloween zum Anlass genommen, euch auf ein paar dämonische Wesen, die in Japan ihr Unwesen treiben, aufmerksam zu machen. Wie ihr ein Aufeinandertreffen vermeidet und was ihr im Fall der Fälle tun könnt, erfahrt ihr in unserem Special!

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White Day: A Labyrinth Named School

Originaltitel: 화이트데이: 학교라는 이름의 미궁
 
Hee-Min möchte nur kurz etwas in der Schule erledigen. Jedoch war es kaum eine gute Idee, es zu so später Stunde zu tun….
Inhalt Am White Day ist es Brauch, dass Jungen dem Mädchen, in die sie verliebt sind, Schokolade schenken. Nicht alle bringen den Mut auf, dies persönlich zu tun. So auch der Schüler Hee-Min. Deshalb schleicht er sich nachts in die Schule, um sein Geschenk zu platzieren. Doch kaum hat er die Schule betreten, verschließt der Hausmeister sämtliche Ausgänge.

Als wäre dies nicht schon schlimm genug, stellt sich heraus, dass der Hausmeister den Verstand verloren hat. Der Hausmeister ist mit einem Baseballschläger bewaffnet und prügelt jeden zu Tode, der ihm zu nahe kommt. Zum Glück von Hee-Min ist er nicht der einzige Schüler, der sich in die Schule geschlichen hat.

Schon bald müssen die Schüler allerdings feststellen, dass der Hausmeister nicht die einzige Gefahr ist. Denn die Schule war einmal ein Krankenhaus und die Seelen der Verstorbenen sind noch nicht gegangen…




White Day: A Labyrinth Named School
Erscheinungstermin:31.08.2017
Preis (Amazon):29,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Survival-Horror
Konsole:Playstation 4
Dt. Publisher:PQube
Sprache:Sprache: Audio: Koreanisch, Englisch; Untertitel: Deutsch, Russisch, Koreanisch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Nein
Spielzeit:10+ Stunden
Vergleichbares: Project Zero 2 - Crimson Butterfly

UmsetzunG Der Spieler schlüpft also in die Rolle von Hee-Min und gespielt wird in der Ego-Perspektive. Mit den Sticks wird sich fortbewegt und die Kamera gedreht. Um mit etwas interagieren zu können, muss der Cursor häufig auf eine bestimmte Stelle geführt werden. Dies ist manchmal leider etwas fummelig. Ansonsten ist die Steuerung griffig und die Tasten wurden durchdacht belegt.

Beim Setting gibt es kaum Abwechslung. Da der Schauplatz eine Schule ist, sehen die Gänge sich entsprechend ähnlich. Glücklicherweise kann man gleich zu Beginn des Spiels eine Schülerzeitung samt Karte des Geländes einsammeln. Selbstverständlich sammelt man außerdem allerhand im Spiel ein. Wovon manches sich letztendlich wieder als reine Sammelobjekte entpuppen. Eine kleine Belohnung gibt es dennoch; hat man eine Sammlung komplett, erhält man eine Geistergeschichte. Eine Reihe von Geistererscheinungen wird der Spieler nur zu Gesicht bekommen, wenn er bestimmte Interaktionen durchgeführt hat, daher kann man diese schnell verpassen.




Da der Schüler sich nicht wehren kann, heißt es, vorsichtig und leise sein. Wenn der Hausmeister einen gesichtet hat, dann gilt es, zu entkommen und sich zu verstecken, bis er seinen Rundgang fortsetzt. Hinzu kommen die Geistererscheinungen, die den Schülern ebenfalls als Leder wollen. Eine Dame ist dabei besonders hartnäckig und sollte man ihr nicht entkommen, bedankt sie sich mit Jumpscares. Ohnehin arbeitet das Spiel häufig mit Jumpscares und viele davon sind absehbar.

Im Dunkeln kann man bekanntlich nicht gut sehen. Es ist vollkommen logisch, dass man dann keine Dokumente lesen kann, jedoch schafft es Hee-Min nicht einmal, Gegenstände aufzunehmen. Entweder schaltet man also das Licht in den Räumen an, was allerdings die Aufmerksamkeit des Hausmeisters erregt oder man greift zum Feuerzeug.

Wie bereits erwähnt, ist nicht nur Hee-Min in der Schule eingesperrt worden. Die Entscheidungen, die man innerhalb des Spiels fällt, beeinflussen die Enden, von denen es insgesamt zehn verschiedene gibt. Für einen Wiederspielwert wurde definitiv gesorgt. Sammler werden auch dazu genötigt, denn es ist nicht möglich, bei einem Durchgang alles zu vervollständigen. Es ist zudem dafür notwendig, das Spiel auf den schwierigen Stufen durchzuspielen.

Erfreulich ist, dass es eine Vielzahl an Rätseln gibt. Einige entpuppen sich dabei auch als regelrechte Kopfnüsse heraus. Wer allerdings die Dokumente aufmerksam liest, findet darin den ein oder anderen Hinweis zur Lösung. Bestimmte Rätsel müssen in einer vorgegebenen Zeit gelöst werden. Vor allem später wird das Lösen noch durch die stetig drohende Gefahr erschwert. Leider stört dies die Konzentration und wirkt sich eher negativ auf einen flüssiges Spielverlauf aus.

Zwischen den automatischen Kontrollpunkten liegen lange Abschnitte und manuell kann nur gespeichert werden, wenn man zuvor einen Filzstift gefunden hat. Diese sind lediglich einmalig verwendbar. Natürlich erhöht dies die Schwierigkeit und wird sicherlich von einigen Spielern begrüßt werden. Bei anderen Spielern kann es aber durchaus zu Frustrationen führen, denn die Hausmeister sind schon sehr penetrant.




Erstmals erschien „White Day“ im Jahr 2001. Das vorliegende Remake wurde sechzehn Jahre später veröffentlicht. Die Grafik wurde entsprechend überarbeitet. Betrachtet man das Originalspiel, sieht man einen gewaltigen Unterschied. Zwar ist die Grafik noch nicht auf dem neusten Stand der Technik und gerade die Bewegungen wirken steif. Außerdem kommt es manchmal zu Fehlern, wie, dass man den Schein der Taschenlampe des Hausmeistern durch die Wände oder das Glitzern von Items bereits durch den geschlossenen Schrank sieht . Dies kann man jedoch verschmerzen und im Großen und Ganzen ist das Spiel ansehnlich.

Die Geräuschkulisse ist dagegen sehr gelungen. In der Stille ertönt immer wieder leise alltägliche Geräusche, wie beispielsweise das Knarzen von Dielen. Wenn man aufmerksam lauscht, kann man auch den Schlüsselbund der Hausmeister hören oder sie kündigen sich gleich durch ein bedrohliches Pfeifen an. Meistens gibt es keine Hintergrundmusik, was natürlich der Atmosphäre zuträglich ist. Aber wenn sie dann ertönt, dann sind es kraftvolle Klänge, die die Spannung fördern. Teilweise ist die deutsche Übersetzung etwas holprig und die Formulierungen unpassend gewählt. Allerdings bleiben die Texte stets verständlich.

Es gibt insgesamt fünf Schwierigkeitsgrade. Wobei es bei „sehr leicht“ beginnt und bei „Hölle“ endet. Den Schwierigkeitsgrad „Hölle“ muss man sich durch einen erfolgreichen Durchgang erst einmal verdienen. Wer einen leichten Spielgrad wählt, bekommt Hilfestellungen als SMS gesendet. Ansonsten wird ein Auge-Symbol eingeblendet, wenn der Hausmeister in der Nähe ist.
 
Verpackung Wir erhielt das Spiel als Downloadcode und können die Verpackung daher nicht bewerten. Aber unseren Wissens nach wird das Spiel in einer handelsüblichen Amaray-Hülle vertrieben.
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+ verschiedene Enden
+ viele Rätsel
+ versteckte Geistererscheinungen
- berechenbare Schockmomente
- veraltete Grafik
- Wachpersonal stellenweise zu aufdringlich
Fazit „White Day: A Labyrinth Named School“ bietet Horror der alten Schule und verläuft nach dem „Hide & Seek“-Prinzip. Leider gibt es ein paar Schwächen und es hinterlässt keinen komplett runden Eindruck. Die Geschichte bietet zwar keine Überraschungen, wenn man jedoch Spiele in der Art mag, sollte man einen Blick riskieren. „White Day“ punktet vor allem durch die große Anzahl an Rätsel und versteckten Geistern.
Grafik
Grafik
2.5

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
3

Story
Story
3

Gesamtnote


2.6
Gamedesign
Gamedesign
2.5



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
2.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2.5

Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 14.10.2017
Bildcopyright: Sonnori, qupe


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