Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Und auch dieses Jahr hat unsere Redaktion keine Mühen gescheut, euch ihre Highlights des ausklingenden Jahres 2018 zu präsentieren und damit dem einen oder anderen vielleicht einen Denkanstoß zu geben, was er seinen Liebsten zu Weihnachten unter den Baum legen könnte...!

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Dark Souls

Originaltitel: ダークソウル Dāku Souru?
 
Ruinen soweit das Auge reicht, dazwischen lauern Drachen, Untote und sonstige düstere und brutale Wesen, die es nur auf eines abgesehen haben: Deine Vernichtung. Wie viele Tode wirst du sterben? Finde es in Dark Souls heraus!
Inhalt Im Zeitalter der Altvorderen entglitt die Welt ihrer üblichen Form und wurde in dichten Nebel gehüllt. Es war nur noch ein Land von grauen Klippen, riesigen Bäumen und immerwährender Drachen. Doch dann kam das Feuer und mit ihm die Kontraste von Hitze und Kälte, Leben und Tod sowie Licht und die tiefste Finsternis. Plötzlich tauchten sie aus der Finsternis auf: Untote, welche die Seelen der Fürsten in den Flammen fanden. Zuerst Nito, der erste der Toten und dann die Hexe von Izalith und ihre Tochter des Chaos. Gwyn, der Fürst des Sonnenlichtes mit seinen treuen Rittern und der verstohlene Zwerg, der leicht zu übersehen war.

Mit der Stärke dieser Fürsten forderten sie die gewaltigen Drachen heraus. Mächtige Blitze, geschleudert von Gwyn, schälten deren steinerne Panzer ab, während die Hexen gewaltige Feuerstürme webten. Nito überzog indes das Land mit einem Miasma von Tod und Verderben. Als einzig überlebender Drache blieb Seath, der Schuppenlose, welcher die seinen hinterging. Somit waren die Drachen hinfort.

Damit brach ein neues Zeitalter an, das Zeitalter des Feuers. Schon bald sollten die Flammen ersterben und nur die Finsternis wird verbleiben. Heute ist nur noch die Glut, dessen was einmal war, übrig und die Menschen erblicken stetig endlose Nächte und kein Licht mehr.

Unter den Lebenden trifft man Träger mit dem Mal der Untoten – das Finsterzeichen. In diesen Tagen werden die Untoten im ganzen Land gen Norden geführt, wo sie, eingesperrt, auf das Ende der Welt warten.

Eine alte Legende besagt, dass eines Tages ein Untoter auserkoren wird, der das letzte Asyl der Untoten verlassen wird – Dies ist euer Schicksal...
Dark Souls (Limited Edition)
Erscheinungstermin:07.10.2011
Preis (Amazon):60,00 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, RPG
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:FromSoftware
Sprache:Deutsch
Altersfreigabe:USK: 16
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:100+
Vergleichbares:Gods Eater Burst

UmsetzunG Auf Anhieb wird man von einer interessanten Story sowie beeindruckender Grafik richtig eingelullt, bis man ganz ungeduldig darauf wartet, die ersten holprigen Schritte in dieser düsteren Welt zu machen.

Aus einer Vielzahl von Einzelteilen kann man sich seinen Charakter frei nach Wusch zusammen bauen. Ob groß, klein, dick, dünn, Mann oder Frau – für jeden ist etwas dabei. Dabei zeigt sich die Grafik bereits von vielen guten Seiten.
Obwohl „Finsternis“ diese Welt beherrscht, gibt es auch vereinzelt helle Momente. Die Figuren, Gegner, die vielen Ruinen und die weiten Landschaften sind alle beeindruckend detailgetreu, sodass man leicht das Gefühl für Realismus verliert. Hierzu trägt auch unweigerlich der stets passende Sound bei. Durch diese unglaubliche Atmosphäre manövriert man nun den Charakter mit dem linken Analog-Stick, während man mit der R1-Taste das verkümmerte Überbleibsel eines Schwertes gegen Feinde schwingt. Mit dem rechten Analog-Stick kann ganz behände der Kamerawinkel beeinflusst werden.
Anfänglich wirkt die Steuerung etwas ungewöhnlich, doch schon nach wenigen Stunden des Spielens stellt die Handhabung der Charaktere kein Problem mehr da. Einzig der Kamerawinkel macht hier und da ein paar Probleme.






Auf dem Bildschirm befindet sich der eigene Charakter stets in der Mitte. Oben links in der Ecke sieht man einen grauen Kreis, in dem gelegentlich Zahlen auftauchen sowie finden sich ein roter und ein grüner Balken.
Der graue Kreis steht für die Anzahl der Menschlichkeit, die man als Untoter besitzt. Diese kann an einem sogenannten Leuchtfeuer aktiviert werden. Dabei wechselt der untote Charakter in einen lebendigen Menschen. Der rote Balken zeigt die Lebenspunkte an und der grüne steht für die Ausdauer. Diese wird beim Ausführen von Angriffen sowie beim Laufen stark strapaziert. Sinkt die Ausdauer auf null, kann der Charakter beispielsweise nicht mehr laufen und muss sich kurzzeitig erholen, indem er zum Beispiel mit einfachen Schritten voranschreitet.

Links unten sieht man, ähnlich dem Steuerkreuz des Controllers angeordnet, stets die Ausrüstung der eigenen Charaktere: Rechts die Ausrüstung der linken Hand, oben die Zauber, links die Ausrüstung der rechten Hand und unten verschiedene Items. Im Menü, das man durch die Starttaste aufrufen kann und das rechts oben in der Ecke erscheint, kann neue beziehungsweise weitere Ausrüstung angelegt werden. Ebenso können der Status, die eigenen Gegenstände und die Optionen ausgewählt werden.
Was die Ausrüstung betrifft, können bis zu zwei Waffen für die rechte Hand und zwei für die linke Hand ausgewählt werden. Gegenstände können bis zu fünf Stück aktiv getragen werden. Dazu zählen verschiedene Pfeile und Bolzen sowie Ausrüstung für Kopf, Torso, Hände, Beine und Ringe.

Die vielen verschiedenen Ausrüstungsgegenstände, die teilweise gefunden oder für Seelen gekauft werden können, setzen verschiedene Statuswerte voraus. Dies bringt uns auch gleich zum interessanten Level-System. Durch das Besiegen von Feinden werden Seelen erlangt. Diese Seelen dienen nicht nur als Währung, sondern auch als Erfahrungspunkte und sorgen für den Level anstieg. An dem bereits schon erwähnten Leuchtfeuer kann man die Option „Aufsteigen“ auswählen und einzelne Parameter durch die Seelen erhöhen. Jedes Erhöhen eines Parameters erhöht auch das eigene Level. Setzt eine Waffe zum Beispiel den Statuswert Stärke auf Minimum 15 voraus, der eigene Wert liegt aber erst bei 12, kann die Waffe nicht optimal eingesetzt werden und muss mit zwei Händen geführt werden. Das Sammeln von Seelen ist daher auch für jeden Spieler von entscheidender Bedeutung.

Das Leuchtfeuer ist ein wichtiger Spielinhalt. Es bietet viele Vorteile, besitzt aber auch einen Nachteil. Beim Rasten an dem Leuchtfeuer wird das Spiel automatisch gespeichert, der eigene Charakter geheilt und der Gegenstand „Flakon“ wird aufgefrischt. Hier kann auch die Hülle gewechselt und der Stufenanstieg vollbracht werden. Im späteren Spielverlauf werden sich noch weitere interessante Optionen hinzugesellen. Sollte man durch einen Feind besiegt werden, kehrt man automatisch zum letzten angewählten Leuchtfeuer zurück. Der einzige Nachteil, der ein solches Feuer birgt, ist der, dass alle einfachen Gegner wieder auferstehen. Bosse bleiben von diesem Effekt zum Glück unberührt.








Das Wechseln der Hülle ermöglicht dem Spieler vollen Zugang zum Mehrspielermodus. Nur in der menschlichen Hülle können andere Spieler gerufen werden, dafür muss das jeweilige Rufsymbol am Boden ausgewählt werden. Ebenso kann man sich selbst rufen lassen, ob als Untoter oder als Mensch spielt dabei keine Rolle. Der gerufene Charakter verbleibt solange in der Welt des anderen Spielers, bis er freiwillig zurückkehrt, stirbt oder der Gebietsboss besiegt wird. Um ein Rufsymbol legen zu können, wird der Gegenstand „Weißer Symbol-Speckstein“ benötigt. Mit dem „Schwarzer Lebewohlkristall“ kann man sich wieder in seine Welt begeben.
Neben den Rufsymbolen gibt es noch verschiedene Hinweise, die von Spielern gelegt und beurteilt werden können. Hierfür wird der „Orfanger Führungs-Speckstein“ benötigt.
Verpackung Dieses Rezessionsexemplar kam lediglich in einer einfachen CD-Hülle ins Haus. Daher ist keine Beurteilung der Verpackung und eventuell beiliegenden Extras möglich.
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• Beeindruckende Grafik
• Viel Abwechslung
• Gute Story
• Gelegentlich schwieriges Anvisieren
• Lange Ladezeiten
• Kamerawinkel
Fazit Darks Souls ist definitiv ein atemberaubendes Spiel. Wer bisweilen dachte, der Tod wäre das Schlimmste, was einem in einem Spiel passieren kann, ist noch nie innerhalb weniger Stunden mehrere dutzend Tode gestorben. Die Landschaften sind so realistisch, dass man gar nicht davon ablassen kann, alles sehen zu wollen- obwohl man innerlich spürt, dass man beim Abbiegen um die nächste Ecke schon wieder das Leben aushauchen wird. Wer Spiele wie Silent Hill oder Resident Evil schon mochte, der wird sich sicherlich auch mit Dark Souls anfreunden können.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
1

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
1

Gesamtnote


1.5
Gamedesign
Gamedesign
2

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2



Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1.5

Autor: /  Yukii2
Lektor: Aylin Hoffmann /  Tuulikki
Grafiker: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Datum d. Artikels: 25.07.2012
Bildcopyright: FromSoftware / Namco Bandai


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