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One Piece: Pirate Warriors

Originaltitel: ワンピース 海賊無双 Wan Pīsu Kaizoku Musō
 
Wer schon immer mal Ruffy und seine Truppe hautnah erleben wollte, der kann sich mit diesem Spiel direkt an deren Seite einfinden. In „One Piece: Pirate Warriors“ begleitet man die Strohhüte von der ersten Episode an auf ihrer großen Reise!
Inhalt Lang ist es her. Als die Truppe gemütlich bei einem Essen zusammensitzt, erinnert sie sich, wie die Zeit vergangen ist und vor zwei Jahren alles angefangen hat. Wie sie damals vollkommen anders waren als heute, auch von ihren Kräften und Fähigkeiten her und sich nach und nach zusammengefunden haben, um gemeinsam die See unsicher zu machen!

Ein Vogel verschleppt den jungen Strohhut Ruffy in eine Stadt, die von Kapitän Buggy und seiner Meute besetzt ist. Die junge Diebin Nami ist ebenfalls in der Stadt und muss gerade vor einer kleinen Piratenmeute wegrennen. Da sie eine Schatzkarte gestohlen hat, ist es wohl auch kein Wunder, dass sie den Zorn der Piraten auf sich gezogen hat. Allerdings braucht sie sich keine Sorgen um ihre Sicherheit zu machen. Der Vogel lässt Ruffy direkt über ihren Köpfen los, sodass dieser mit einer staubigen Landung auf dem Boden aufkommt. Kurzerhand gibt Nami den jungen Strohhut als ihren Boss aus, der es sich auch nicht nehmen lässt die junge Frau aus der Gefahr zu retten. Während sie sich zusammen durch die Meute kämpfen, kommen sie ins Gespräch und Ruffy findet heraus, dass die kleine Diebin eine hervorragende Navigatorin ist. Genau das, was ihm noch in seiner Crew fehlt. Ohne jegliche Überlegungen fragt der Strohhut sie kurzerhand, ob sie denn nicht in seiner Crew einsteigen will und sie stimmt zu, wenn auch unter der Bedingung, dass sie vorher noch einmal Buggy den Clown aufsuchen.
Nach einer weiteren aufregenden Prügelei, stehen die beiden dem Clown endlich gegenüber. Allerdings wurde Ruffy von Nami reingelegt. Ohne mit der Wimper zu zucken liefert die Diebin den Strohhut an Buggy aus, will diesem die Karte bringen und bei ihm einsteigen, um an einen viel größeren Schatz zu kommen. Jedoch soll sie Ruffy mit einem Buggyball in die Luft jagen, um ihre Glaubwürdigkeit zu demonstrieren. Ersichtlich, dass dieser Teil nicht zu ihrem Plan gehört, zögert sie und steht zwischen den Fronten. Natürlich fällt sofort auf, dass es nur ein Bluff gewesen ist und Buggy hetzt seine Meute auf die Diebin, um sie töten zu lassen. Im richtigen Moment taucht dann aber Zorro auf, der sich auf die Suche nach dem Strohhut gemacht hat, besiegt die Meute, merkt aber schnell, dass er gegen den Clown selbst durch dessen Teufelsfrucht keine Chance hat. Trotzdem schafft er es Zeit zu gewinnen, indem er im richtigen Moment eine Kanonkugel auf den Clown schießt und ihn erst einmal in den Himmel befördert. Dies hat diesen aber noch nicht umgebracht.
Nami wird zur einem Teil der Piratenmannschaft. Jedoch sollte der Kampf mit Buggy noch lange nicht vorbei sein. Nachdem sich das Trio dann weiter durch seine Meute geschlagen hat, stehen sich Buggy und Ruffy erneut gegenüber. Wie der Kampf wohl enden wird?
One Piece - Pirate Warriors
Erscheinungstermin:21.09.2012
Preis (Amazon):37,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Adventure
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Namco-Bandai
Entwickler:Omega Force
Sprache:Japanische Sprachausgabe, Deutsche Bildschirmtexte
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Am selben Gerät
Spieleranzahl:1-2
Spielzeit:ca. 15+ Stunden

UmsetzunG Was unverkennbar ins Auge fällt, sobald man sich den Namen vom Spiel ansieht, ist dass es eine starke Anlehnung an den Namen der „Dynasty Warrior“-Reihe besitzt. Dies ist sogar tatsächlich so. Nicht nur der Name „One Piece: Pirate Warriors“ ist davon abgeleitet, auch das Spielprinzip an sich lehnt sich an der Reihe an. Da ist es also nicht verwunderlich, wenn sich große Parallelen zeigen.
Sobald man „One Piece: Pirate Warriors“ in die Maschine legt, sieht man ein nettes, dynamisches Menü, welches dem Spieler schon jetzt die vielen Möglichkeiten zeigt. Darunter finden sich die Punkte „Haupt-Log“ und „Weiteres-Log“, welches man nach der ersten Episode spielen kann, ein Onlinemodus, der ebenfalls nach der ersten Episode verfügbar ist und der Punkt „Herausforderungen“. Dieser ist allerdings erst nach Abschluss aller Episoden verfügbar. Zudem kann man noch Infos, Bilder und Charakterbiografien sammeln, sowie weitere Spielinhalte per Download erhalten.
„To be continued“, dürfte jedem One Piece-Kenner ein Begriff sein und wird nach Abschluss jeder Episode eingeblendet, um das Gefühl der Serie zu bewahren.





Die Steuerung ist einfach. Während man mittels Control-Stick läuft, haut man mit den Tasten mit den Fäusten nur so um sich. Verschiedene Kombos, die man im Verlauf des Spieles auch noch lernt, helfen einem den Gegner zu besiegen. Dazu gibt es auch noch Zusatzfähigkeiten, die verwendet werden können, sodass trotz Tastenhämmern auch ein wenig Abwechslung ins Spiel kommt. Die Befehle werden von der Spielfigur flüssig ausgeführt und weisen kaum bis keine Verzögerungen dabei auf.
Grafisch läuft es ebenso flüssig. Die Anime-Charaktere wurden gut umgesetzt, wirken sogar fast schon real, lebendig und flüssig in ihren Bewegungen. Damit das Ganze aber nicht seinen eigentlichen Wert verliert, wurde in Sachen Grafik die Cel-Shading Methode zum Einsatz gebracht, die man u.a. auch aus ausgewählten Zelda-Teilen kennen dürfte.
Musikalisch gesehen passen die Stücke zum Spiel und zur Atmosphäre an sich, können einem nach längerem Spielen aber doch schon ein wenig am Nervenstrang sägen, weil sich nach einer Weile eine gewisse Eintönigkeit einpendelt. Alles wird aber wieder wettgemacht durch die Original-Synchronsprecher, die den Charakteren ihre Stimmen gegeben haben. In diesem Zuge dann natürlich auch die original japanische Sprache. Wer also etwas verstehen will, sofern er kein japanisch kann, sollte lesen. Da die Gespräche alle auf dem Bildschirm übersetzt sind, stellt das kein Problem dar.
Außer in Kämpfen, sollten die Charaktere einfach weiterreden. Kämpft man und ist wild mit dem Drücken von Tasten beschäftigt, fällt es schwer die Gespräche auf dem Bildschirm mitzuverfolgen. Zudem weist die Übersetzung auch einige Rechtschreibfehler auf.

Interessant am Gameplay ist das Partnersystem im Singleplayer und das Münzsystem, welches dem Spieler erlaubt seinem Charakter noch einmal zusätzliche Attribute hinzuzufügen. Das Partnersystem erlaubt es in einer Mission Partnerschläge mit Charakteren in Reichweite auszuführen. Sodass einem somit auch noch ein paar mehr Möglichkeiten im Kampf geboten werden. Somit wird es wohl ein Leichtes sein, die großen Bosse der Grand Line zu besiegen und zu stürzen.
Neben dem Singleplayer gibt es auch noch einen Multiplayer, den man auf dem Splitscreen spielen kann, aber auch einen Onlinemodus, mit dem man die Missionen und Episoden online mit anderen Spielern bestreiten kann, aber nur soweit, wie man auch selbst ist. Die Herausforderungen bieten dem Spieler nach Abschluss der Story, die eine ungefähre Spielzeit von ca. 9 bis 15 Stunden hat, noch mehr Abwechslung. Dem Spieler sind also keine Grenzen gesetzt, wie er seine Zeit mit dem Game verbringt. Er hat viele Möglichkeiten, auch in seiner Charakterwahl. Später hat man nämlich die Möglichkeit mitunter die ganze Strohhutbande zu spielen sowie auch einige andere Charaktere. Wer also nicht weiterweiß, kann die Story immer wieder mit neuem Charakter durchspielen und ein Profi im Fäuste- oder Schwertschwingen werden.







Verpackung Leider lag uns nur eine Promotion-Version vor, weshalb wir weder etwas über Verpackung, noch über Inhalt und Extras berichten können.
<br />
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+ Japanische Sprachausgabe mit den original Synchronsprechern
+ Münzsystem zur Verstärkung seines Charakters
+ Spannende und abwechslungsreiche Handlung
- Große Lücken in der Story
- Gespräche im Kampf schwierig zu verfolgen
Fazit „One Piece: Pirate Warriors“ ist für jeden One Piece-Fan ein Muss, aber auch andere wird dieses Spiel auf jeden Fall begeistern. Die Grafik ist passend zum Anime, die original japanischen Synchronstimmen geben die passende Atmosphäre, die flüssige Umsetzung und die actiongeladenen Kämpfe sind ansprechend für Fan und Nicht-Fan. Außerdem bietet „Pirate Warriors“ viele Möglichkeiten einer abwechslungsreichen Spielgestaltung durch die verschiedenen Spielmodi, von Multiplayer, über dem Onlinemodus bis hin zu Herausforderungen ist alles dabei. Lediglich der momentan noch sehr hohe Preis könnte in den ein oder anderen Augen zur Abschreckung führen.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
2

Gesamtnote


1.7
Gamedesign
Gamedesign
2

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
1



Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  unbekannt
Lektor: Anja Kaiser
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 28.01.2013
Bildcopyright: Tecmo Koei / Namco Bandai Games


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