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LIBERATION MAIDEN (iOS)

Originaltitel: LIBERATION MAIDEN
 
Japan – im Krieg mit maschinenartigen (Lebe-)Wesen liegt es an der jungen Präsidentin Shoko Ozora, ihre Heimat von der Bedrohung zu befreien und eine Rückkehr der Natur zu ermöglichen. Wird ihr das jedoch gelingen, ohne selbst Opfer der Angreifer zu werden?
Inhalt 100 Jahre in der Zukunft: Das einst so schöne Japan ist von pilzartigen Invasoren, den sogenannten „Lesser Spikes“, übernommen worden, welche jeweils eine ganze Armada von gefährlichen Maschinen mit ihren Lebensenergien versorgen. Auf dem Kampfschiff Nagata hat sich dennoch eine Gruppe von Menschen zusammengefunden, welche dem japanischen Volk helfen und es vom Joch der tyrannischen Maschinen befreien will.

Shoko Ozora, nach der Ermordung ihres Vaters zur zweiten Präsidentin Neu-Japans erwählt worden, ist eigentlich viel zu jung - trotzdem will sie das Land retten, um das ihr Vater so gekämpft hat. Deswegen stellt sie sich freiwillig zur Verfügung, den Liberator „Kamui“, eine Kampfmaschine, als Pilotin zu führen. Die Abgeordneten entscheiden sich tatsächlich bei der offiziellen Wahl für sie: Mit einer knappen Mehrheit von 273 zu 207 Stimmen wird Shoko zur Liberation Maiden (engl. „Befreierin“) gewählt.
Ohne jedes Zögern fliegt sie sofort los, da sie den Gegnern keine Sekunde mehr gönnt, die Natur Japans zu zerstören.




Damit sie nicht ganz auf sich alleine gestellt ist, steht ihr Kira zur Seite, der von der Nagata aus Zugriff auf einige Features des Liberators hat. Doch wird Shoko es schaffen, alleine gegen all die Feinde anzutreten? Kehrt die Natur wieder nach Japan zurück? Und wo sind eigentlich all die Naturgeister hin, welche Jahrtausende lang über die Menschen gewacht haben?
Liberation Maiden
Erscheinungstermin:07.03.2013
Preis (Amazon):4,49 €
Genres:Action, 3D Shooter
Konsole:Nintendo 3DS
Dt. Publisher:Grasshopper Manufacture
Entwickler:Level 5
Sprache:Englisch, Japanisch
Altersfreigabe:USK: 12
PEGI: 0
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:ca. eine halbe Stunde für die Hauptquest, ansonsten unendlich

UmsetzunG Wählt ihr den Storymodus aus, könnt ihr euch aussuchen, in welchem Schwierigkeitsgrad –„easy“, „medium“, „hard“ - ihr LIBERATION MAIDEN spielen wollt. Je nach Härte ist es möglich verschiedene Screenshots freizuspielen. Um sich in Spiel und Steuerung einzufinden, sind „easy“ und „medium“ bestens geeignet. Wenn euch die Mobs allerdings nicht gefährlich und stark genug sind, habt ihr auf „hard“ die Möglichkeit, euch richtig auszutoben. Ansonsten gibt es – bis eben auf die Schwere - keine größeren Unterschiede.
Nach dem Opening, das genau wie das Ending in einem sehr guten Animestil gezeichnet und animiert worden ist, werdet ihr sogleich auf die Feinde losgelassen. Kira, der euch treu zur Seite steht, erklärt euch die Steuerung und die besonderen Fähigkeiten des Liberators. Allerdings könnt ihr seine Erklärungen auch überspringen, was einem sehr zugute kommt, möchte man den Storymodus mehr als einmal durchspielen.




Ihr steuert Shoko in ihrem Liberator am besten zweihändig: Eure linke Hand kümmert sich um die Fortbewegung, indem sie das Drehkreuz in der linken unteren Ecke bedient. Die rechte Hand hingegen ist für die Waffen zuständig. Durch Tippen könnt ihr zwischen euren diesen wählen, sobald ihr mehr als eine besitzt. Nach und nach, je mehr Gegner ihr besiegt habt, werden neue Waffen, wie zum Beispiel ein Schwert anstatt der anfänglichen Fernfeuerwaffe, freigeschaltet.
Unglücklicherweise gestaltet sich die Steuerung wegen des kleinen Bildschirms als sehr schwierig. Es braucht also einige Stages, bis sich eingewöhnt hat und man ohne Probleme spielen kann. Außerdem ist die Sichtweise unglücklich gestaltet: Bei einigen Endgegnern weiß man gar nicht, wohin man schießen muss, da die Feinde einerseits nicht richtig erkennbar sind und man sich andererseits weder nach oben noch nach unten bewegen kann.
In den verschiedenen Leveln von LIBERATION MAIDEN werdet ihr durch die kontaminierten Gebiete Neu-Japans, zum Beispiel Tokyo oder Hokkaido, geführt. Dabei geht ihr einer Hauptquest sowie einigen Nebenquests nach, die ihr erfüllen könnt, um euren Score zu erhöhen. Allerdings geht es nicht immer nur darum Feinde zu zerstören: Manchmal ist auch eure Geschicklichkeit gefragt und ihr habt die Aufgabe, euch unbemerkt an euren Gegner anzuschleichen.

Am Ende einer jeden Stage wartet ein Endgegner auf euch… Und die haben es teilweise ganz schön in sich! Solltet ihr das Kampfgetümmel einmal nicht überleben – der Bildschirm flimmert rot, bis ihr gestorben seid -, müsst ihr das Level glücklicherweise nicht wieder von vorne anfangen; außer natürlich ihr wollt das freiwillig. Stattdessen werden eure erspielten Punkte auf Null zurückgesetzt und ihr werdet wieder mitten ins Spiel, genau an die Stelle, an der ihr gestorben seid, gebeamt. Am Ende eines Levels gibt es immer ein kleines Resümee, damit ihr sehen könnt, wie gut oder schlecht ihr euch geschlagen habt. Außerdem lobt euch Kira andauernd mit den gleichen Sätzen, was nach einiger Zeit ermüdend wird. Schön sind hingegen die Nachrichten, die oben in der Mitte durchlaufen: Nach jedem Lesser Spike, den ihr erfolgreich vom Netz genommen habt, kommt eine kleine Newsmeldung, in der sich die Menschen freuen oder um weitere Unterstützung bitten.
Neben dem Storymodus gibt es auch „Stage Attack“, bei der man in die einzelnen Level direkt einsteigen kann, um seinen jeweiligen Highscore zu verbessern. Ihr könnt diese anscheinend auch mit anderen Spielern vergleichen, dazu kann ich euch jedoch nichts Genaueres sagen.

Was natürlich auch zur Umsetzung gehört, ist die Grafik. Gerade bei LIBERATION MAIDEN ist diese nämlich wirklich gut: Die Charaktere und Landschaften sind detailreich gestaltet und es ist ein Augenschmaus, dem Liberator zuzuschauen, wie er durch die Lüfte gleitet. Allerdings ist es auch nicht selten, dass man nur noch Rot oder Grün, die Farben der Attacken, auf dem Bildschirm sieht. Schließlich ist es alles in allem euer Hauptziel, so viele Maschinen wie nur möglich zu zerstören, damit die Natur in Neu-Japan wieder Fuß fassen kann.
Ebenso ist die Hintergrundmusik ein wichtiger Teil des Spieles. Sie wird nicht als störend empfunden, sondern unterlegt die Kampfszenen angenehm und haucht ihnen Leben ein.
Das erste Durchspielen dauert insgesamt vielleicht eine halbe Stunde. Danach könnt ihr jedoch endlos weiterspielen, da man immer wieder neue Facetten des Spiels, seien es neue Attacken oder Quests, kennen lernt.




Welche Anforderungen werden an das Gerät gestellt:

Euer iOS-Gerät sollte mindestens iOS 5 oder höher sein. LIBERATION MAIDEN lässt sich auf dem iPhone 4 und höher, dem iPod touch der vierten Generation und höher, dem iPad 2 und höher sowie dem iPad mini spielen. Perfekt abgestimmt wurde LIBERATION MAIDEN allerdings auf das iPhone 5. Außerdem benötigt ihr mindestens 173 MB freien Speicherplatz.
Verpackung Da dieses Spiel nur als Download vertrieben wird, gibt es keine Verpackung. Nachdem ihr LIBERATION MAIDEN das erste Mal komplett durchgespielt habt, wird eine Galerie mit Screenshots freigeschaltet. Diese erweitert sich um ein paar Bilder, wenn ihr den Storymodus erneut durchspielt. Ansonsten sind keine weiteren Extras vorhanden.
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+ Sehr gute Grafik
+ Unendlich lange spielbar
+ Flüssiges Laufen auf dem iOS-Gerät
- Steuerung kompliziert
-  Erklärungen sind oftmals nicht klar genug
- Nur eine Storyline
Fazit Viel Action, eine durchdachte – allerdings bekannte – Storyline und eine tolle Grafik könnt ihr von LIBERATION MAIDEN erwarten. Wer einen günstigen Zeitvertreib für sein iOS-Gerät sucht, landet mit diesem Spiel einen wirklichen Goldgriff. Obwohl man ein paar Level braucht, um sich an die ungewöhnliche Steuerung zu gewöhnen, kommt der Spielspaß nicht zu kurz. Da die Story mit einem Cliffhanger endet, ist nur zu hoffen, dass eine Fortsetzung folgen wird.
Grafik
Grafik
1

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
3.5

Story
Story
1.5

Gesamtnote


1.7
Gamedesign
Gamedesign
1





Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1

Autor: /  Tuulikki
Lektor: Anja Kaiser
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 24.04.2013
Bildcopyright: Level 5


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