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Neue Manga Comic Con – neue Regeln. Ein Erfolg? Mal sehen. Wir waren dieses Mal wieder von Freitag bis Sonntag vor Ort und haben uns neben Halle 1 natürlich auch allgemein auf der LBM umgesehen. Wer was an diesen Tagen erlebt hat, lest ihr hier.

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Pokémon: Weiße Edition 2

Originaltitel: ポケットモンスター ホワイト2, Pocket Monsters White 2
 
Eine neue Pokémon-Spiele-Generation ist erschienen. „Pokémon: Weiß 2” scheint eine namentliche Adaption zum Vorgänger „Pokémon: Weiß“ zu sein, doch ist das Gameplay nun eine eigenständige Edition oder doch nur eine Fortsetzung bzw. Ergänzung des Vorgängers?
Inhalt Wieder einmal werden neue Pokémontrainer rekrutiert und ihr habt das Glück einer von diesen zu sein. Zusammen mit eurem zukünftigen Pokémon-Partner, den ihr zu Beginn des Spieles auswählen dürft, macht ihr euch auf die Reise den Pokédex zu vervollständigen.
Doch völlig auf euch allein gestellt seid ihr natürlich nicht, denn ihr werdet während des Handlungsverlaufs sporadisch von jemandem begleitet, der für euch gleichzeitig Freund, Rivale und Partner darstellt. Dieser will sich natürlich hin und wieder mit euch messen, um zu testen, wer eigentlich der Stärkere von euch beiden ist.
Wie bereits in dem Vorgänger „Weiß” ist es wieder Professor Esche, die euch in die Welt der Pokémon einführt, doch ist es dieses Mal ihre Assistentin Bell, die euch die Wahl zwischen einem von drei möglichen Starter-Pokémon lässt. Ihr könnt wählen zwischen Serpifeu, Floink und Ottaro.

Jetzt könnt ihr euch als neu erkorener Pokémontrainer in euer Abenteuer des Lebens stürzen. Aber was wäre ein Abenteuer ohne Gegner? Ihr werdet euch wilden Pokémon stellen, diese fangen und weiter trainieren und natürlich anderen Trainern begegnen, die sich mit euch messen wollen. Doch neben dieser idyllischen Aussicht stehen euch auch Schwierigkeiten bevor: Team Plasma ist wieder aufgetaucht! Nachdem sie vor zwei Jahren mit ihrem Plan gescheitert sind, haben sie nun etwas Neues ausgeheckt, um die heile Welt der Pokémon erneut zu erschüttern. Zwei Jahre zuvor hatte nämlich ein Trainer namens „N“ die Pläne des G-Cis, Team Plasmas wahren Anführers, zunichte gemacht. Jetzt plant G-Cis wieder einmal die Einall-Region zu erobern. Dieses Mal will er mit Kyurem, einem der legendären Pokémon, die Region in Eis hüllen. So vereinen er und Team Plasma sich wieder und planen den DNS-Keil in ihren Besitz zu bringen, um damit zwei legendäre Pokémon verschmelzen zu lassen.
An euch liegt es also, diese Pläne zu durchkreuzen!
Pokemon Weiße Edition 2
Erscheinungstermin:12.10.2012
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, Strategie
Konsole:Nintendo DS
Dt. Publisher:Nintendo
Entwickler:Nintendo
Sprache:Deutscher Bildschirmtext
Altersfreigabe:USK: 0
Multiplayer-fähig:Über Netzwerk
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:40+
Vergleichbares:Pokémon Schwarze Edition 2

UmsetzunG Pokémon bleibt seiner originalen Singleplayer-Form treu und ist daher seit 17 Jahren von seinem Grundprinzip nicht abgewichen. Mit „Pokémon: Weiße Edition 2“ wird eine Fortsetzung zu „Pokémon: Weiße Edition“ auf den Markt gebracht, die zwei Jahre nach dem Geschehen der ersten Handlung anknüpft.
Damals habt ihr mit Bell und Cheren Team Plasma besiegt und beide Charaktere tauchen auch in der Fortsetzung wieder auf. Bell ist mittlerweile Assistentin von Professor Esche geworden, Cheren hingegen der erste Arenaleiter, dem ihr euch stellen müsst.





„Pokémon: Weiße Edition“ gehört somit zur 5. Generation der Spielereihe, die mittlerweile 646 Pokémon umfasst. Einige davon kann man aber nur entweder in der schwarzen oder weißen Edition fangen. Dies ist aber auch schon in den älteren Editionen der Fall gewesen. Dafür nutzt man die Drahtlos-Funktion des DS, um mit anderen Spielern Pokémon tauschen zu können. Natürlich könnt ihr über die gleiche Funktion auch Kämpfe mit euren Freunden austragen. Dazu kommt, dass man sich mit bis zu 100 Spielern per Drahtlosübertragung an den sogenannten „Transfermissionen“ messen und bei einem Sieg Spielboni erhalten kann. Auch die „Pokémon Dream World“ ist wieder mit dabei, die schon in dem Vorläufer eingeführt wurde. In diese Welt könnt ihr eure Pokémon schicken, um besondere Features freizuschalten. Besitzer eines 3DS kommen überdies in den Genuss des „Pokémon Traumradars“, mit Hilfe dessen man besondere Pokémon und Items auch schon in dem Vorgänger aufspüren konnte. Spieler, die diesen schon besessen haben, kommen daher noch in den Genuss einiger Zusatzsequenzen.

Neben diesen neuen Extras, gibt es auch noch weitere Neuerungen:
Der Einall-Dex wurde verändert und umfasst jetzt 301 Pokémon, diesmal aus allen Generationen. Des Weiteren besitzt der Pokédex nun eine „Habitatsliste“, mit der man alle fangbaren Pokémon einer Route aufspüren kann. Dabei werden aber nur Pokémon sichtbar, denen man zuvor schon begegnet ist.
Es gibt auch einige neue Städte im Vergleich zum Vorgänger. Ihr beginnt zum Beispiel an einem Ort auf der Karte, der in der Welt vor zwei Jahren noch unbewohnt war.
Im Allgemeinen wurde an Karte und Landschaft etwas geschraubt, sodass nun einige Gewässer nicht mehr da sind oder Städte andere Zugänge erhalten haben.

Eine der größeren Neuerungen ist „Pokéwood“. Hier habt ihr die Möglichkeit als Schauspieler in Filmen zu brillieren und euch einen großen Namen zu machen. Ihr werdet Kämpfe im Film bestreiten und den Anweisungen des Drehbuches folgen, um der Publikumsliebling zu werden.

Das P.W.T. (Pokémon World Tournament) dreht sich wiederum nur um das Kämpfen. Hier könnt ihr tatsächlich allen Champs und Arenaleitern aller Generationen begegnen. Doch diese Gegner müsst ihr euch erst einmal verdienen, indem ihr Cups gewinnt und euren Rivalen besiegt. Zusätzlich wird es auch herunterladbare Gegner wie etwa die stärksten Teilnehmer der Videospiel-Weltmeisterschaften 2012 geben.

Noch recht am Anfang des Spiels erhaltet ihr übrigens eine Medaillenbox. Es ist das gleiche Prinzip wie mit den Stempeln des Wii Sports Resorts. Diese dienen zur Belohnung besonderer Herausforderungen. Man erhält sie auch für verschiedene Besonderheiten. Die Medaillen sind eine Art Erfolge-/Trophäen-System wie wir es auch schon von der PS3 und Xbox kennen. Hier bekommt man Medaillen für zum Beispiel Pokémon-Center-Besuche oder dem Begegnen von Personen mit dem C-Gear und vieles andere. Das Spiel suggeriert: Je mehr desto besser. Ob die Ziele der Medaillen ein ähnliches Sammelfieber auslösen wie auf anderen Plattformen, muss wohl jeder für sich selbst herausfinden.

Ton und Grafik sind typisch Pokémon geblieben. Die Grafik zeigt sich in dem DS nicht sonderlich gut, leider ist da auch nicht viel herauszuholen. Manche Zwischensequenzen zeigen sich daher recht stotternd. Dennoch funktioniert der Mix aus 2D- und 3D-Elementen recht gut.
Wunderschön ist natürlich, dass die bekannte Musik seit den Anfängen von Pokémon nicht viel verändert wurde. Jeder, der irgendeine Version von Pokémon gespielt hat, kennt die Melodie, die im Pokémon-Center gespielt wird.







Verpackung Das Cover des Nintendo-DS-Spiels ist passend zum Namen weiß gestaltet. Auf ihm prangt das legendäre Pokémon dieser Edition – das Weiße Kyurem.
Das Backcover wirbt hingegen mit den Neuerungen des Spiels und einigen Screenshots zum Gameplay.
In der Verpackung findet ihr ein Handbuch, das euch bei der Einstellung des WLANs des Spiels hilft sowie euch Menüs, Interface und Spielprinzip erklärt.
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+ Viele neue Spielelemente
+ Umfangreiches Spiel
+ WPA2 Kompatibilität
- Schwere Medaillen-Anforderungen
- Einige Extras nur für den 3DS
- Schwächere Geschichte
Fazit Pokémon bleibt auch nach 17 Jahren eines der erfolgreichsten Spiele, die sich mit der Zeit kaum verändert haben. Das Spielprinzip bleibt das Gleiche und fasziniert gleichzeitig mit neuen Features, Geschichten und neuen Pokémon immer wieder aufs Neue. Nicht ohne Grund verkaufte sich die neue Generation am Veröffentlichungswochenende in Japan allein mehr als 1,6 Millionen mal.
Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
2

Gesamtnote


1.8
Gamedesign
Gamedesign
1

Multiplayer-<br>modus
Multiplayer-
modus
2

Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
1.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
1.5

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Kaiser
Grafiker: Denise Augustin /  Sunny-Ray
Datum d. Artikels: 25.06.2013
Bildcopyright: GAME FREAK / Nintendo


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