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Metal Gear Rising: Revengeance

Originaltitel: メタルギア ライジング リベンジェンス, Metaru Gia Raijingu: Ribenjensu
 
Metal Gear Rising: Revengeance dreht sich um Raiden, der bereits in seiner Kindheit traumatische Erfahrungen als Soldat gemacht hat. Was jetzt noch von ihm über bleibt ist halb Mensch, halb Machine: ein Cyborg mit Ninjakräften.
Inhalt Vier Jahre sind nun nach den Ereignissen aus „Metal Gear Solid 4“ vergangen. Raiden befindet sich in Afrika um dort in einer ungenannten Stadt für Sicherheit zu sorgen. Er und der Prime Minister N'Mani befinden sich gerade auf einer Eskorte, als sie von Desperado, einem aggressiven Mitglied der PMC, der in Terrorismus involviert ist, angegriffen werden. Desperado entführt den Minister, während Raiden damit beschäftigt ist seine Handlanger und Maschinen zu besiegen. Natürlich will er versuchen den Minister zu retten. Er begegnet ihm wieder, an einen Container auf einen Zug gekettet. Desperado ermordet den Minister und sein Gefährte Sam Rodriguez, auch „Jetstream“ genannt, knöpft sich Raiden vor. Sam ist wesentlich stärker und Raiden kommt schwer verletzt noch gerade mit seinem Leben davon.
Drei Wochen nach dem Vorfall infiltriert Raiden Abkhazia, da Desperado dort einen Militärputsch plant. Raiden hat vor Andrey Dolzaev zu fangen, ein Extremist der eine Gruppe in Abkhazian leitet, um Desperado zum Abtreten zu zwingen. Desperado jedoch durchschaut Raidens Plan und kontert mit seinem Prototype LQ-84i um Raiden zu stoppen. Raiden besiegt seine Waffe und integriert diese in seine mit dem Namen „Bladewolf“. Auch der Kampf gegen Desperados Kommandeur Mistral bestreitet er mit Erfolg woraufhin sich Dolzaev selbst in Abkhazia in die Luft sprengt.
Die Mission Abkhazia wird erfolgreich abgeschlossen und Raiden mit seinem Bladewolf auf die nächste Mission gesendet um Forschungseinrichtung in Guadalajara in Mexico zu untersuchen. Dort rettet er einem Waisenkind namens George das Leben. Er erfährt, dass man in der Forschungseinrichtung viele Waisenkinder gefangen hält, ihnen die Gehirne entfernt und in die Vereinigten Staaten sendet. Er erfährt außerdem, dass die Mission „Sundowner“ eine Einrichtung unter dem Geschäft des Senators Steven Armstrong laufen lässt und so eine Allianz zwischen Desperado und World Marshal, einem anderem PMC kreiert. Sie planen die Gehirne der Kinder so zu konditionieren, dass diese durch ein VR Training zum Killer werden. Diese Gehirne werden in kybernetische Körper implantiert um so neue Krieger, ähnlich wie Raiden, zu schaffen. Raiden macht sich auf zurück nach Amerika um gegen den Senator vorzugehen. Dabei wendet er sich von allen früheren Kontakten der PMC Zeit ab...
Metal Gear Rising: Revengeance
Erscheinungstermin:21.02.2013
Preis (Amazon):57,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Action, Hack & Slay
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:Konami
Entwickler:Platinum Games
Sprache:Englisch, deutscher Bildschirmtext
Altersfreigabe:USK: keine Freigabe
PEGI: keine Freigabe
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:ca. 7 Stunden
Vergleichbares:DmC: Devil may Cry

UmsetzunG Wer hier ein klassisches Metal Gear Spiel erwartet ist falsch am Platz. „Metal Gear Rising: Revengeance“ ist ein Action Spiel, in dem ihr mit Raiden und seinem Katana durch verschiedene Gegnermassen schlagt. Raiden ist ein Cyborg – halb Mensch, halb Maschine – und versucht für das Gute zu kämpfen und Desperado und seine böse Untergrundorganisationen zu vernichten. Demnach bestreitet er verschiedene Missionen an verschiedenen Orten auf der Welt – mal in Afrika, mal in Mexiko oder auch Amerika. Das Spiel startet mit der Auswahl des Schwierigkeitsgrades (easy, normal, hard). Danach könnt ihr entscheiden, ob ihr erstmal mit dem Tutorial starten wollt oder euch direkt ins Geschehen werft. Das Spiel speichert automatisch nach Missionsabschnitten. Dennoch habt ihr die Möglichkeit durch das Anrufen von Courtney euren Spielstand zu speichern.





Das Spiel ist ein Single-player aus dem Genre Hack and Slash. Dennoch werden dem Spieler Stealth Möglichkeiten gegeben, diese á la Metal Gear Manier durchzuführen. So findet ihr nach einiger Zeit den altbekannten Pappkarton, in dem ihr wieder unerkannt durch die Gänge schleichen und so Gegner nach Gegner unerkannt ausschalten könnt.
Raiden besitzt einen Ninja-Modus mit dem er sich sehr schnell über das Gelände bewegen kann und automatisch den Hürden ausweicht. Neben dem Ninja-Modus habt ihr noch einen Schwert-Modus, mit dem ihr mit eurem Katana die Mitte des Gegners oder andere Körperteile in Zeitlupe durchtrennen könnt. Wenn ihr die Mitte durchtrennt, habt ihr durch das Drücken der Aktionstaste die Möglichkeit die Energiequelle des Gegners – in Form des Rückrats oder Herzens – herauszureißen und zu absorbieren. So gut sich die Kämpfe auch führen lassen, desto nerviger verhält sich die Kamera, wenn man an die Wand gedrückt wird. Sie dreht sich dann automatisch weg, auch dann wenn man sich gerade im Karton versteckt und den Gegner im Auge behalten will.
Innerhalb der Missionen findet ihr Waffen, mit denen ihr euch ausrüsten könnt. Ihr habt demnach Granatenwerfer oder den Karton und später eine sekundäre Waffe ausgerüstet, plus Heilungsmittel. Das Kampfsystem besteht aus ständigem Parieren und Angreifen. Hier könnt ihr starke aber auch weniger starke Angriffe ausüben. Im Ninja-Modus könnt ihr euch im Rennen dem Gegner nähern und diesen grätschen und dann zerschlagen. Ausbau zu Kombos im Kampf gibt es massig, da man nach den Hauptmissionen Raiden aufrüsten kann. Mit den Punkten, die ihr versammelt habt könnt ihr seinen Anzug, seine Waffen, seine Lebens- und Energiequellen, aber auch sein Aussehen und seine Skills aufrüsten. Nach jeder Hauptmission kommen neue Kaufoptionen dazu.
Im Spiel wird aber auch an witzige Anekdoten gedacht, oder an Abwechslung im Gameplay. Im Labor zum Beispiel müsst ihr kurzzeitig einen der Roboter steuern und die Waffen nach und nach außer Gefecht legen und euch so den Weg Richtung Kontrollraum verschaffen. Im Kontrollraum angekommen hat aber auch der Roboter Schwierigkeiten den USB-Stecker richtig rum in den Computer zu stecken, ein alltägliches Problem, was wir auch kennen. Auch die typischen Sounds, wie man sie aus Metal Gear kennt, sind im Spiel vprhanden und wenn man stirbt, wird wieder nach Raiden geschrien.
Ihr startet eure erste Mission in Afrika. Die Grafik startet da nicht optimal, dennoch zeigt sie ihre guten Seiten im späteren Spielverlauf. Das Setting wird wegen den ständigen Ortswechseln auch nicht so schnell langweilig. Ebenso ist der Verlauf der Musik. Diese fällt beim Kampf nicht schwer in den Vordergrund, sondern untermalt die Action und trägt das Kampfsystem. Für das Spiel und den Genre-Wechsel ist man natürlich auch von der typischen Musik abgewichen. Das Spiel ist das Resultat von Kojima Productions, welche später von Platinum Games übernommen wurden.
Kojima hat dennoch während der gesamten Produktion ein Auge auf das Spiel geworfen und so in die richtige Richtung geleitet. Es ist schön, dass trotz des Genrewechsels der Kern von Metal Gear nicht weggeworfen wurde und den Fans weitere geschichtliche Puzzle, rund um Raiden und die Kriegswissenschaften, gezeigt werden.
Unter anderem waren wir auch erstaunt darüber, dass trotz der Gewaltszenen (Menschen werden in der Mitte durchgeschnitten und die Kamera hält auf die Person) das Spiel noch in Deutschland erschienen ist. Wir erinnern uns noch an das Spiel „Afro Samurai“, dass es 2009 wegen solcher brutalen „Schnitt-szenen“ nicht auf den deutschen Markt schaffte.







Verpackung Leider können wir nichts zu Verpackung berichten, da wir nur eine Promo-Version zum Test erhalten haben.
<br />
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+ flüssige 360° Schnittsteuerung
+ Viele Anspielungen auf bekannte Metal Gear-Elemente
+ Abwechslung
- Kameraflippen
- Viele Gegenstände, die nicht verwendet werden
- Manche Kulissen sind detailarm
Fazit Raiden mit Katana im Hack and Slash ist überzeugend. Wer hier aber Stealth-Modi erwartet ist fehl am Platz. Sicherlich gibt es hier einige Situationen, in denen ihr gezwungen werdet oder es günstiger ist, Gegner für Gegner auszuschalten. Dennoch gestaltet sich das Spiel als Folge schneller Kampfszenen, in denen ihr Gegner und Objekte in Stücke zerschneidet. Das Spiel zeigt dennoch typische Eigenschaften von Metal Gear und schafft es gekonnt für Abwechslung zu sorgen. Trotzdem kommt es mit einer Dauer von ca. 7 Stunden nicht an die Dauer eines gewohnten Metal Gears heran.
Grafik
Grafik
2.5

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
1

Story
Story
1.5

Gesamtnote


2.1
Gamedesign
Gamedesign
2.5





Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Hannah Hohmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 06.11.2013
Bildcopyright: Platinum Games, Konami


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