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Mit "Carrier of the Mask" hat Vinny-Vieh aka Anna Hörner einen äußerst ungewöhnlichen Manga erschaffen. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und der Künstlerin ein paar Fragen zu ihrer Arbeit gestellt...!

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Tears to Tiara II – Heir of the Overlord

Originaltitel: ティアーズ・トゥ・ティアラII 覇王の末裔, Tears to Tiara II: Haō no Matsuei
 

Das Land Hispania wird von dem mächtigen Divine Empire unterdrückt, welches zunehmend an Macht und Einfluss gewinnt. Viele starke Männer haben sich der Regierung schon entgegen gestellt, leider ohne Erfolg. Nun liegt die Hoffnung der Bevölkerung bei Hamilcar, doch der denkt nicht daran gegen die Regierung zu kämpfen...

Inhalt

Hamilcar ist ein normaler Arbeiter in einem Dorf, allerdings stammt er ursprünglich aus einer berühmten Familie von Kriegern. Doch vom Kämpfen will er nichts wissen.

Eines Tages, als er die Schuld von anderen auf sich nimmt und ohnmächtig geprügelt wird, wacht er abends am Arbeitsplatz alleine auf. Er geht nach Hause und sieht ein Mädchen unter einem Baum gefangen. Er hilft ihr und es stellt sich heraus, dass sie die längst vergessene Götting Ba'al ist - man nennt sie auch Tarte. Gerade, als sie ihre göttlichen Kräfte demonstrieren will, scheinen diese nicht mehr zu wirken. Wie auch Hamilcar scheinen beide ihre eigentlichen Kräfte tief in sich verschlossen zu tragen. 

Er nimmt sie trotz allem bei sich auf, doch glaubt er ihr nicht, da sie ihre Kräfte nicht demonstrieren kann. Nach dem Essen begeben sich beide nach draußen und unterhalten sich unter dem Sternenhimmel miteinander. Obwohl sich beide erst heute kennengelernt haben, scheinen sie eine besondere Beziehung zueinander zu haben. Sie lässt ihn letztendlich auf ihrem Schoß schlafen und singt ihm dabei ein Schlaflied.

Obwohl der Abend so friedlich voran schreitet, scheinen sich große Dinge im Land von Hispania aufzubauen. Hispania ist ein Land, das komplett von Wasser umgeben ist und so keine direkte Gefahr von anderen Ländern fürchten muss. Doch im Land selbst wütet die Imperial Army.

Hispania wurde im Zuge dessen zur Gefahrenzone ausgerufen, mit stationierten Truppen im ganzen Land. Außerdem werden die Steuern erhoben und jeder wird zu schweren Arbeiten gezwungen. Nicht ohne Grund hat Hispania sieben Jahre gegen diese Situation rebelliert. Der damalige Governor Lord Hasdrubal macht auf die Korruption im geteilten Königreich aufmerksam und weilt seitdem nicht mehr unter ihnen. Seither wird jeder gefoltert, der sich gegen das Königreich stellt.

Tears to Tiara 2 - Heir of the Overlord
Erscheinungstermin:07.11.2014
Preis (Amazon):39,99 €
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Adventure, RPG, Simulationen Allgemein
Konsole:Playstation 3
Dt. Publisher:NIS America
Entwickler:Aquaplus
Sprache:Englisch
Altersfreigabe:USK: 12
Multiplayer-fähig:Nein
Spieleranzahl:1 Spieler
Spielzeit:80+ Stunden
Vergleichbares:Tears to Tiara: Garland of the Earth

UmsetzunG

Bei “Tears to Tiara II – Heir of the Overlord” handelt es sich um ein Single-Player SRPG (Simulation-Role-Play-Game). Das bedeutet, dass dieses Spiel einige Dialoge beinhaltet, in der es wenig zu tun gibt. Genau wie vergleichbare Novel-Spiele, die sich seit einiger Zeit auf dem Markt befinden. Es dauert erst seine Zeit, bis es zum ersten rundenbasierten Kampf kommt, den man selbst beeinflussen kann. Zuvor wird man erst durch ein Tutorial über die Unmengen an Möglichkeiten aufmerksam gemacht.

Jeder Charakter besitzt gewisse Eigenschaften – in diesem Fall Elemente. Einige Elemente bilden einen Vorteil und einen Nachteil gegenüber anderen, beispielsweise siegt Wasser über Feuer und Feuer siegt wiederum über Wind. Insgesamt gibt es dabei sieben Elemente.

Zudem besitzen die Teamkollegen verschiedene Ausrüstungen, die den Einsatz des Teammitgliedes beeinflussen.

Charaktere mit einem Schwert oder Speer haben einen relativ hohen Lebens- und Verteidigungswert und sind daher am Besten in den vorderen Reihen geeignet, um die Gegner von den schwächeren Charakteren fernzuhalten.

Doch die Gegner kann man nicht nur von vorne, sondern auch von hinten oder der Seite angreifen. Wenn man den Gegner von der Seite oder von hinten attackiert, ist der Akkurat-Wert am Höchsten und man macht mehr Schaden. Schwert- und Speer-Charaktere können aber nur kurze Distanzen zurücklegen.

Charaktere mit Stäben oder Tomes verwenden bei Attacken die MP (magic points) und wenden demnach Magie an. Die Attacken müssen nicht zwangsweise eine hohe Reichweite haben, dennoch erlauben sie einen Gegner zu attackieren, der weiter entfernt ist. Nicht alle Attacken sind nur zum Kampf geeignet. Mit einigen kann man Effekte auf Gegner, als auch auf eigene Kameraden anwenden. Ohne MP kann man keine Attacken ausführen. Es gibt außerdem Attacken, die man nicht ausführen kann, nachdem man den Charakter bewegt hat. Magische Personen haben einen geringen Verteidigungswert und daher sollte es vermieden werden, von einem Gegner direkt attackiert zu werden.

Bei Bogenschützen, demnach Fernkämpfern, kann man die Schusskraft, sowie Angriffsreichweite mit einem besseren Bogen oder anderen Waffen erhöhen. Dennoch können Bögen nicht aus der unmittelbaren Nähe genutzt werden und auch Bogenschützen haben eine schwache Verteidigung, passen daher nicht in die Frontlinie.





Neben den normalen Attacken kann jeder Charakter einen Chain Stock (CS) ausführen. Wenn sich die Chain Stock Leiste gefüllt hat, kann man durch einen Chain Stock Angriff wesentlich mehr Schaden beim Gegner anrichten. Die Leiste wird demnach größer und die Attacke stärker, je weiter man mit dem Level der Charakter voranschreitet.

Für Zauberer gibt es noch einen Angriff mit “Boosting Magic”. Dieser ist für die Fälle, dass man keinen Chain Stock gespeichert hat. Diesen kann man durch Knopfdruck aktivieren.

Jede Gruppe im Kampf besitzt einen Teamleiter oder auch Anführer. Dieser besitzt besondere Fähigkeiten. 

Neben den üblichen Kämpfen kann man auch einige Items in Truhen finden, mit denen man seine Charaktere aufrüsten kann.

Doch es macht nichts aus, wenn ihr mal einen Kampf schlecht führt oder sogar verliert. Man kann jederzeit zurück und den Kampf neu beginnen.

Das Spiel kann nur an bestimmten Punkten gespeichert werden, wie zum Beispiel nach einem Kampf oder nach geschichtlichen Abschnitten im Kapitel. Obwohl das Spiel dadurch leicht erscheinen mag, so wird der Schwierigkeitsgrad durch das Fortschreiten im Spiel angezogen, sodass diese Funktion oftmals benötigt wird.

Man merkt jedoch schnell am Spiel, dass der interaktive Teil wesentlich kürzer ist, als der erzählende Teil. Auch dadurch bemerkbar, dass man nur stumpf mit einem Knopf durch die Geschichte jagt, die sich an einigen Ecken ziemlich zieht und vorhersehbar ist. Gerade zu Beginn dauert es, bis man das Ende der Anfangssequenzen erreicht. Danach wird das Spiel etwas lockerer und freier, dennoch bleiben einige zähe Gespräche vorhanden. Es wird auch kein deutlicher Spannungsbogen kreiert, der den Spieler emotional miterleben lässt.

Das Spiel ist zudem in zwei Stile aufgeteilt: In Gesprächen seht ihr die Charaktere in 2D Zeichnungen, doch im Kampf oder beim Bewegen der Charaktere durch Hispania seht ihr 3D Chibi-Versionen. Dabei sieht das 2D Design wesentlich besser aus, als die 3D Gestaltung. Schwammige Texturen, grobe Modelle und Schatten mit niedriger Auflösung sind hier an der Tagesordnung. 

Der Soundtrack hingegen wurde besonders in den Kämpfen passend gestaltet. 

“Tears to Tiara II – Heir of the Overlord” ist der Nachfolger zu “Tears to Tiara Anecdotes: The Secret Avalon” und “Tears to Tiara: Garland of the Earth”. Beide Spiele wurden bisher nur in Japan veröffentlicht. Zu der Serie wurde in Japan eine Manga- und eine Anime-Serie produziert, die 2009 veröffentlicht wurde.








Verpackung

Auf dem Cover der PS3 Verpackung seht ihr alle bekannten Gesichter des Spiels. In der Verpackung befindet sich noch ein ausführliches 38-seitiges Handbuch, das alle Elemente des Spiels in Deutsch erklärt: von Charakterbeschreibungen, über UI bis hin zu wichtigen Spielelementen und Tipps & Tricks.

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+ Option, um den Kampf neu zu starten oder zu gewissen Passagen zu springen

+ spannend gestaltete Kämpfe

+ schöne 2D Optik

- langgezogene Dialoge / Storypassagen

- oberflächliche Charaktere

Fazit

“Tears to Tiara II – Heir of the Overlord” ist eine spielbare Novel, wobei der interaktive Teil kleiner ist als der geschichtliche. Es ist schade, dass hier nicht mehr vom Spieler verlangt wird, denn die Kämpfe sind sehr interessant und werfen im späteren Verlauf Fragen auf. Doch muss man sich erst durch einen zähen Brei an oberflächlichen Konversationen und spannungslosen Geschichten klicken, bis erneut das Eingreifen vom Spieler verlangt wird.

Grafik
Grafik
3

Sound
Sound
2

Steuerung
Steuerung
2

Story
Story
4

Gesamtnote


2.9
Gamedesign
Gamedesign
3



Umfang/<br>Bonus
Umfang/
Bonus
3

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
3

Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Leonie Schultz
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 13.07.2015
Bildcopyright: Aquaplus, Aquaplus, Atlus, NIS America


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