Leben
Chadô – Der TeewegChadô bedeutet übersetzt Teeweg und bezeichnet die japanische Teezeremonie, die seit fast 600 Jahren fest in der japanischen Kultur verankert und unmittelbar mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist.
Das Kohai-Senpai-Verhältnis in der japanischen GesellschaftJeder Japaner weiß, dass er seinen senpai um Rat fragen kann. Die uns aus High-School-Mangas bekannten Anredeformen finden sich nämlich auch außerhalb der Schule wieder.
Das Schlaflied der Müllautos Wer kennt das nicht? Ein riesiger orangefarbener Müllwagen versperrt die Straße, wenn man es eilig hat. Oder man kann ausschlafen, aber der Krach, den die Müllmänner machen, hält einen wach…
Die Gesellschaft Japans Teil IJapaner sind reich, leben sicher und sind sehr gebildet. Zudem sind sie überaus höflich zueinander. Schon fast zu höflich für den westlichen Geschmack. Doch ist das wirklich so oder gibt es in der Gesellschaft Japans auch Schichten, die nicht so freundlich behandelt werden, wie es überall den Anschein hat?
Ein Stück aus Japans Seele: AmaeUnterschiedliche Kulturen haben stets verschiedene Ansichten. Das beginnt bereits auf der obersten Ebene, dem Bild nach außen, und zieht sich immer weiter durch die Strukturen einer Gesellschaft. Sogar auf vollkommen natürlichen Ebenen, wie beispielsweise dem Sozialverhalten, ergibt sich da ein vollkommen anderes Verständnis für grundlegende Auffassungen.
Engrish - Japaner und die englische SpracheTreffen zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander, ist die erste zu überwindende Hürde stets die der Kommunikation. So auch bei Japan und den englischsprachigen Ländern. Dass selbst der einzigartige Perfektionismus der Japaner seine Grenzen hat, zeigt sich bei dem Versuch, dem eigenen Land Englisch näher zu bringen. Das Resultat: Engrish. Eine Sprache, die auf halbem Weg ihre ursprüngliche Bedeutung verloren hat.
Engster Freund und Helfer Man stelle sich vor, man beobachte folgende Szenen: Ein Polizeibeamter wird von einem japanischen Bürger angesprochen, der ihm haarklein erzählt, was derzeit im örtlichen Viertel vor sich geht. An einer anderen Stelle klingelt ein Beamter bei einer Familie, die kürzlich eingezogen ist und stellt sich ihnen vor. Er wird hereingebeten und zu einem Tee eingeladen.
GeishaDiese oft in der westlichen Welt missverstandenen Unterhaltungskünstlerinnen mussten weitaus mehr können, als man sich als Nichtjapaner vorstellt.
Haiku – Eine MomentaufnahmeHaiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die sich auch heute noch großer Popularität erfreut. Es spiegelt durch seine Kürze und Schlichtheit den Moment in treffenden Worten wider.
Host Clubs und ihre Illusion von Liebe IEinmal wie eine Prinzessin behandelt werden und von schönen Männern umgeben sein – ein Traum, der in Japan gegen ein paar tausend Yen durchaus erfüllbar ist.
Japanische Namen Jeder Mensch braucht einen Namen und natürlich hat jede Kultur eine andere Art und Weise, Namen zu geben. Das für viele Manga-, Anime- und Japanfans so überaus Interessante an japanischen Namen ist, dass japanische Eltern ihren Kindern mit einem gut gewählten Namen etwas auf den Weg geben. Sie wählen die Namen ihrer Kinder nicht nur nach der Akustik, sondern auch nach der Schönheit der Schriftzeichen und nach der Bedeutung.
Love- oder Kapselhotel?Wenn man an Japan denkt, denkt man unter Umständen an den stereotypischen Japaner mit Anzug und Krawatte samt Seitenscheitel und Brille. Solche Typen arbeiten hart und übernachten oft sogar in der Firma. Geschäftsreisen bleiben dabei nicht aus und das Firmenmitglied kommt um eine Übernachtung in einem Hotel nicht herum.
Maid CafésMan kennt sie aus der Manga- und Anime-Szene – die „Maids“. Erkennbar an ihren langen Zöpfen, geschmückt mit Schleifchen und Haarreifen, zauberhaften Kleidern mit Rüschen und Schürzen und an einem geradezu puppenhaften Aussehen. In den Maid Cafés, die ursprünglich besonders für männliche Otaku eröffnet wurden, wird für ein paar Stunden ein Rollenspiel gespielt, bei dem der Kunde der „Hausherr“ ist und sich so wohl wie möglich fühlen soll.
Musicals in Japan: Bekannte Geschichten und GesichterWer an Musicals denkt, dem fallen üblicherweise große Produktionen ein, wie „Der König der Löwen“ in Hamburg, oder „Das Phantom der Oper“ auf dem Broadway. Dass Japan jedoch auch durchaus in der weltweiten Musical- Szene mitreden kann, wissen nur die Wenigsten.
Onna-KabukiIst Kabuki wirklich „reine Männersache“? Nein! Über die Geburtstunde und Wiedergeburt des Frauen-Kabukis.
Otaku – extreme Fans So manch ein deutscher Anime- oder Mangafan bezeichnet sich gern als Otaku, was so viel wie „Haus“ bedeutet. Viele aber wissen nicht, dass dieser Begriff zumindest in Japan eher negativ zu bewerten ist.
Pachinko - eine Wissenschaft für sichGrelle Lichter. Laute, aus allen Ecken erschallende elektronische Musik. Ein Sprachengewirr. Das Klirren von Metallkugeln. Bildschirme flackern. Eine autonome Welt ohne Fenster. Eine japanische Pachinkohalle.
Schule in Japan Teil IWer kennt das nicht: Quietschende Kreide, unangekündigte Tests und eine Menge Langeweile? Die gemeinsten Lehrer geben die schwierigsten Hausaufgaben auf und fiese Stundenpläne ermöglichen dem nach Freizeit gierendem Schüler kaum eine Verschnaufpause, die man dazu braucht, um seine Freunde zu treffen und die neuesten Anime-Serien zu gucken.
Schule in Japan Teil IIWie ihr bereits erfahren habt, gibt es Nachhilfeschulen und strenge Unterrichtsmethodiken in Japans Schulen. Da fragt ihr euch sicher, ob es überhaupt Schüler gibt, die nicht so gut hinterher kommen…
Selbstmord (Jisatsu 自殺) - „Bitte springen Sie nicht zur Hauptverkehrszeit!“Jährlich töten sich beinahe 2000 Japaner durch das Springen vor einen Zug. Das sind pro Tag knapp 5,5 Zug-Suizide! Die Anzeige zur Erklärung von Verzögerungen und Verspätungen „Es hat einen Unfall mit Personen gegeben.“ ist in Japan Alltag. Die Menschen wissen, dass sich wieder Jemand vor einen Zug geworfen hat.
Tattookultur in JapanTattoos sind in der japanischen Gesellschaft bis heute ein sehr heikles Thema. Während die einen damit Kriminalität und soziale Ausgrenzung assoziieren, entdecken andere diese Körperverzierung für sich als neue Ausdrucksweise. In beiden Fällen jedoch spielen östliche wie westliche Einflüsse eine Rolle.
Tokyo Dome (jap. 東京ドーム, Tōkyō Dōmu) Das Gelände des riesigen Baseballstadion im Herzen Tokyos, auch genannt „Big Egg“, hat neben Sport noch vieles mehr zu bieten! Auch Manga-/Anime- und J- Musicfans kommen hier auf ihre Kosten!
Ukiyo-e Das Malerei- und Farbholzschnitt-Genre Ukiyo-e hat mehr zu bieten als Hokusais „Die große Welle vor Kanagawa“: Vom Lustwandeln und Klagen der fließenden Welt der Bilder
Wie baden Japaner?Nur eine heiße Dusche wäre für einen Japaner undenkbar. In Japan badet man. Das gehört dazu wie der Reis zum Abendessen. Ein Tag ohne Bad ist für einen Japaner völlig undenkbar.
































