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Chinesen sind keine Ameisen und wenn man die Schlange beim Schwanz packt, kommt man zu ihrem Kopf. Diese Ratschläge bekommt Mario Conde bei einem Fall und er weiß, dass sie ihm helfen sollen, den Täter zu finden... Doch chinesische Philosophie ist sehr schwer zu verstehen, wenn man kein Chinese ist.
Als Rentner verschlägt es Mario Conde auf einen Spaziergang in das Chinesenviertel von Havanna und erinnert sich an einen Fall von 1989, als er noch Polizist war. Damals pflegte er noch seine Vorurteile gegenüber den Chinesen, für ihn waren sie Schlitzaugen, mit einem eigentümlichen Geruch und einer merkwürdigen Hautfarbe. Eigentlich hatte er Urlaub, als seine sexy Kollegin Patricia bei ihm vor der Tür steht. Als Tochter eines Chinesen und einer Kubanerin ist sie ein echtes Vollblutweib, das Conde mehr als nur den Kopf verdreht, sodass er bereitwillig einen Fall im Chinesenviertel annimmt. Dort wurde Pedro Cuang ermordet, ein Finger abgetrennt und merkwürdige Symbole in seine Haut eingeritzt.Bei seinen Ermittlungen verschlägt es ihn zum Vater der hübschen Patricia, Juan, der sehr viel mehr über Pedro Cuang und die Umstände zu wissen scheint, als er tatsächlich zugeben will, denn die Umstände sind merkwürdig: Pedro lebte in einem kleinen Kabuff, das nicht einmal wirklich die Bezeichnung „Wohnung“ verdienen würde, reiste vor einiger Zeit nach China und kehrte seltsamerweise in dieses Kabuff nach Havanna zurück. Mario vermutet zunächst, dass die Chinesen wieder angefangen haben mit Drogen zu dealen, insbesondere mit Kokain, doch Juan winkt ab und schleppt ihn am nächsten Tag kurzerhand zur Gesellschaft Lung Con Cun Sol. Dort stellt er ihm seinen Arbeitskollegen und besten Freund Francisco vor. Dieser erzählt Mario ein wenig über den „heiligen“ San Fan Con, der schon fast als der personifizierte Teufel galt. An einer ihm und anderen „heiligen“ Männern errichteten Kultstätte, entdeckt Mario die Zeichen, die sich auch auf der Brust des toten Pedro Cuang befanden. Es sind Zeichen, die einen sehr bösen Mann kennzeichnen und direkt in die Hölle schicken sollen. Außerdem verrät Juan ihm, dass Pedro an einem illegalen Wettbüro beteiligt war. Für Mario fügt sich das Bild langsam aber sicher zusammen, doch er weiß, dass Juan immer noch etwas sehr wichtiges vor ihm verbirgt... Aber was? | |||||||||||||||||||||||||||||||
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„Der Schwanz der Schlange“ ist ein kurzer Zusatzroman, den der Autor zum „Havanna-Quartett“ schrieb, eine vierbändige Krimireihe, in denen auch bereits Mario Conde in Havanna ermittelt. Mit dem Buch verarbeitet der Autor seine Eindrücke der chinesischen Einwanderer und ihr Schicksal. Entwurzelt und verachtet lebten sie zwar mitten in der Stadt, wurden jedoch von den Einheimischen kaum wahrgenommen und sich selbst überlassen.Leonardo Padura erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen für seine Bücher, unter anderem auch den kubanischen Literaturkritikpreis. | |||||||||||||||||||||||||||||||
Autor: Cindy Deptalla /
TonaradossTharayn
Lektor: Christine Schäffer /
elfenfeuerakaazi
Grafiker: Cindy Deptalla /
TonaradossTharayn
TonaradossTharaynLektor: Christine Schäffer /
Grafiker: Cindy Deptalla /
TonaradossTharayn
Datum d. Artikels: 15.06.2012
Bildcopyright: Unionsverlag
Bildcopyright: Unionsverlag











Als Rentner verschlägt es Mario Conde auf einen Spaziergang in das Chinesenviertel von Havanna und erinnert sich an einen Fall von 1989, als er noch Polizist war. Damals pflegte er noch seine Vorurteile gegenüber den Chinesen, für ihn waren sie Schlitzaugen, mit einem eigentümlichen Geruch und einer merkwürdigen Hautfarbe. Eigentlich hatte er Urlaub, als seine sexy Kollegin Patricia bei ihm vor der Tür steht. Als Tochter eines Chinesen und einer Kubanerin ist sie ein echtes Vollblutweib, das Conde mehr als nur den Kopf verdreht, sodass er bereitwillig einen Fall im Chinesenviertel annimmt. Dort wurde Pedro Cuang ermordet, ein Finger abgetrennt und merkwürdige Symbole in seine Haut eingeritzt.
„Der Schwanz der Schlange“ ist ein kurzer Zusatzroman, den der Autor zum „Havanna-Quartett“ schrieb, eine vierbändige Krimireihe, in denen auch bereits Mario Conde in Havanna ermittelt. Mit dem Buch verarbeitet der Autor seine Eindrücke der chinesischen Einwanderer und ihr Schicksal. Entwurzelt und verachtet lebten sie zwar mitten in der Stadt, wurden jedoch von den Einheimischen kaum wahrgenommen und sich selbst überlassen.