Die Verhandlung über den Kurilenkonflikt scheint auch nach dem Treffen des japanischen Premierministers Yoshihiko Noda und des russischen Präsidenten Vladimir Putin vor zwei Tagen nichts bewirkt zu haben. Der Konflikt reicht bereits bis zum Zweiten Weltkrieg zurück. Auch ein Friedensvertrag wurde aus diesem Grund nach Ende des Krieges bislang nicht unterzeichnet. 1945 besetzte Russland einige Südinseln des Kurilen-Archipels, östlich von Hokkaido, die bislang zu Japan gehörten. Seitdem ist die Souveränität ungelöst.
Russland ist laut einem noch nicht ratifizierten Vertrages von 1956 bereit, die Habomai-Insel-Gruppe und die Insel Shitokan zurückzugeben, doch Japan fordert auch die Rückgabe von Etorofu und Kunashiri (zehn Kilometer von Hokkaido entfernt).
Bei dem Treffen in Mexiko sprach Putin zudem eine Verbesserung der Zusammenarbeit in der Wirtschaft an, die v.a. für die Entwicklung Ostsibiriens seitens Russland wichtig ist. Dies könnte unter Umständen in der Zukunft eine Kompromisslösung darstellen, trotzdem müssen zwischen den beiden Ländern noch einige Hürden überwunden werden, ehe auch nur an eine Verbesserung der Problematik zu denken ist, die schon so lange anhält.
Russland ist laut einem noch nicht ratifizierten Vertrages von 1956 bereit, die Habomai-Insel-Gruppe und die Insel Shitokan zurückzugeben, doch Japan fordert auch die Rückgabe von Etorofu und Kunashiri (zehn Kilometer von Hokkaido entfernt).
Bei dem Treffen in Mexiko sprach Putin zudem eine Verbesserung der Zusammenarbeit in der Wirtschaft an, die v.a. für die Entwicklung Ostsibiriens seitens Russland wichtig ist. Dies könnte unter Umständen in der Zukunft eine Kompromisslösung darstellen, trotzdem müssen zwischen den beiden Ländern noch einige Hürden überwunden werden, ehe auch nur an eine Verbesserung der Problematik zu denken ist, die schon so lange anhält.
Autor: Svenja Priggert /
Chinatsu
Datum d. Artikels: 20.06.2012











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