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Asian Kung-Fu Generation live in Köln 2015

 
Am Samstagabend war es endlich soweit! Nachdem alle Gewinner gezogen wurden und ihre Karten erhalten haben, machten auch wir uns auf den Weg zum „Asian Kung-Fu Generation“ Konzert in Köln. Als wir bereits eine Stunde vor dem Einlass ankamen, hatte sich schon eine lange Schlange vor der kleinen Konzerthalle gebildet. Diese wurde zwei bis drei Mal so lang, als die Menschen den Saal endlich betreten durften.
Der Saal füllte sich deutlich. Menschen drängten sich in die ersten Reihen, da an dem heutigen Abend keine weitere Vorband auftrat, sondern es mit dem Hauptakt direkt losging. Das Konzert begann mit Elan und einigen Songs des neuen Album „Wonder Future“, welches im Mai diesen Jahres auf den Markt gebracht wurde. Songs wie „Easter“ oder “Little Lennon“ wurden aus dem neuen Album vorgestellt.
Schon nach den ersten zwei Songs des neuen Albums, wurden bekannte Lieder aus den vorherigen Alben gespielt. Mehr und mehr Menschen aus dem Publikum konnten somit mitsingen und bei ihren Lieblingssongs der Band mitfiebern. Die Setlist war bunt gemischt und es schien, je länger man der Band lauschte, desto weiter ging man zurück in die Zeit. Spätestens als die Band den Song „Haruka Kanata“- das bekannte Opening des Anime „Naruto“- anspielte, geriet die ganze Halle in Bewegung. Die Band an sich war ziemlich zurückgezogen und bescheiden. Das lag unter anderem an der Tatsache, dass sie weder gut Englisch noch Deutsch beherrschen. Dem Sänger schien es sichtlich peinlich zu sein, dennoch versuchte er seine Botschaften den Menschen näher zu bringen. Er berichtete, dass er am Tag zuvor auf dem ausverkauften Foo Fighters Konzert in Köln war und Dave Grohl sichtlich berührt erzählte, dass für ihn sein Traum in Erfüllung gegangen ist. Solch ein ähnliches Gefühl schien die „Asian Kung-Fu Generation“ ebenfalls zu teilen. Das Eis war schnell gebrochen, als Menschen aus dem Publikum Masafumi Gotō zuriefen, dass er sich auch in Japanisch mit ihnen unterhalten kann. Es waren ziemlich viele Japaner in diesem Konzert anwesend, allerdings ebenso einige Deutsche, die Japanisch sprechen und verstehen konnten. Nachdem man ihm erlaubt hatte, in seiner eigenen Sprache zu kommunizieren, wurden einige Sätze dem Publikum gewidmet. 
 
Das Konzert dauerte ganze zwei Stunden und im Anschluss folgte noch eine Zugabe. Das Publikum hat es sogar geschafft, dass die Band drei, anstelle der geplanten zwei Songs zur Zugabe spielten. Das Publikum war begeistert und die Band sichtlich erfreut – ein gelungener Abend! Es war schön, eine zweistündige Reise in die Zeit der Bandgeschichte der „Asian Kung-Fu Generation“ mitzuerleben, von dem hier und jetzt bis zu ihren ersten Hits.







Setlist
1. Easter
2. Little Lennon 
3. After Dark 
4. Sore de ha, mata ashita
5. Senseless
6. N.G.S
7. Re:Re
8. Siren
9. Mugen Glider
10. Blackout 
11. Blue Train
12. Night Diving 
13. Aru machi no gunjou 
14. Marching Band 
15. Ima wo ikite 
16. Standard
17. Rewrite
18. Planet of the Apes 
19. Haruka Kanata
20. Solanin 
21. Wonder Future
 
EN 1 Kimi to iu hana 
EN 2 Uso to Wonderland
EN 3 Opera Glasses
 





Autor: /  Reh-Baecker
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 21.12.2015
Bildcopyright: Asian Kung-Fu Generation


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