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Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Satsuki live im Hangar49 in Berlin 2016

 
Auch dieses Jahr ließ es sich Solokünstler Satsuki nicht nehmen, für drei Konzerte der „EPOCALIPSE TOUR 2016“ nach Deutschland zu kommen. Wir hatten die Möglichkeit, für euch in Berlin dabei zu sein, um für diejenigen, die nicht teilhaben konnten, zu berichten! Für alle, die die Chance hatten, dieses Konzert zu besuchen, wollen wir die Erinnerungen wieder aufleben lassen!
Am Club Hangar49 angekommen, konnten wir sehen, dass bereits einige Fans warteten, um endlich hereingelassen zu werden. Obwohl das Wetter an dem Tag doch sehr frisch war und es ab und zu leicht regnete, ließen sie es sich nicht nehmen, als Erste den Club betreten zu können. Dieses Mal wurden wieder VIP Tickets zum Verkauf bereitgestellt, bei denen die Fans die Möglichkeit auf einen früheren Einlass hatten, sowie das Privileg, ein Foto mit dem Künstler zu ergattern und sich mit ihm auf einen Small Talk einzulassen. Um kurz vor sieben Uhr war es für die Mitglieder des Fanclubs soweit, eingeladen zu werden, da sie noch früher empfangen werden als diejenigen, die ein VIP Tickets besitzen.
Gegen halb acht Uhr war es dann für uns an der Zeit, den Club betreten zu dürfen. Durch einen schmalen, verwinkelten Gang hindurch, an den Toiletten vorbei, wurde man an der Abendkasse begrüßt, die aus einem aufgestellten Stehtisch mit ausgebreiteten Flyern bestand. Direkt dahinter zeigte sich zur Rechten eine Bar, die sich genau auf der gegenüber liegenden Seite der Bühne befand. In einem Teil des doch recht überschaubaren Clubs, befanden sich zwei Sofas, die den kahlen Raum zur Technik verdecken sollten. Dafür war am anderen Ende des Club eine gemütliche Sitzgruppe unter dem großen Panoramafenster angereiht, von der man direkte Sicht auf den nebenliegenden Fluss hatte. Hier wurde das Fanmeeting abgehalten, welches vor dem Einlass stattfand. Direkt neben der Bühne war ein kleiner Merchandise Stand aufgebaut, an dem man Satsuki selbst noch einmal begegnen konnte.

Kurz nach acht Uhr wurden die Fans von der Tourmanagerin begrüßt und der Opening Act Malus d’Eris wurde angekündigt, der diesen Abend zum ersten Mal einen Live Auftritt absolviert sollte. Der aus Deutschland stammende Sänger betrat die Bühne in einem imposanten Kleid im Barockstil und bewegte sich zu dem instrumentalen Intro „Madhattermode ~En Garde~“ leicht. Das Intro ging fast direkt in den gleichnamigen Song „Madhattermode“ über, der ganz zum Repertoire Kayas passen dürfte, welcher ein großes Vorbild des Künstlers ist. Mit opernähnlichen Passagen sang er das Publikum teils im Sopran in seinen Bann, welche noch sehr regungslos und dennoch fasziniert vor ihm standen. Abwechselnd mit tiefen Growls stellte er sein ganzes Talent zur Schau. Als der erste Song endete, begrüßte er das Publikum höflich und bedankte sich für die Möglichkeit, an dem Abend auftreten zu können. Nach dem Hinweis, dass in einigen Wochen seine erste Digital EP erscheinen wird, ging es mit dem Song „Stockholm“ weiter, dessen Melodie von dem Musiker Kaya stammt, der Text aber von Malus d’Eris geschrieben wurde. Mit einigen Elektro-Elementen ging der Künstler hier in die Richtung Dark Wave, was die kleine Fanmenge von ihm zum Mitwippen brachte und sie sich nun leichter animieren ließ. Der dritte und letzte Song des Newcomers nennt sich „Monarch“ und wird seinem Namen absolut gerecht. Was wie eine Ballade anfängt, verwandelt sich doch recht schnell in ein voluminöses Dark Wave Projekt, das in den Bridges tiefe Growls des Metals vorzeigt und zum Refrain rockig wird. Ganz zur Freude der Menge, die sie sich immer deutlicher mitreißen ließen. Den Song abschließend bedankte sich der Künstler Malus d’Eris noch einmal und kündigte den Auftritt Satsukis an.

Gegen halb neun Uhr wurde es etwas dunkler im Club und ein Metal Intro schaltete sich ein. Die Fans jubelten vor Freude, da sie wussten, dass sie nicht länger auf ihren Lieblingskünstler Satsuki warten mussten. Mit einer Sonnenbrille im Gesicht betrat Satsuki, die Jubelrufe sichtlich genießend, die Bühne und begann die Show mit dem im März veröffentlichten Song „Apocalypse“. Was sich anfangs noch wie eine Uptempo-Metal-Ballade anhörte, veränderte sich rasch in einen kraftvollen Hardrock Song. Satsuki nahm seine Sonnenbrille ab und ließ zusammen mit den Fans beim Headbanging die Haare fliegen. Der Raum wurde von rotem Licht durchflutet, eine Mischung aus Growls und melodischen Parts drang durch die Boxen und brachte die Fanmenge dazu, sich komplett zu lösen und gehen zu lassen. Nach Aufforderung des Sängers, sangen alle begeistert diesen beliebten Titel mit und drängelten sich weiter an den Bühnenrand, der allerdings nicht all zu hoch war. Nach einer kurzen Begrüßung Satsukis ging es direkt weiter mit dem nächsten Song „Lily“, welcher ein schneller Pop-Rock Song ist. Die Freude der Fans war deutlich spürbar, da ausnahmslos jeder hüpfte, sprang, mitsang und mit klatschte. Durchgehend waren alle Hände über den Köpfen des Publikums zu sehen, sogar weiterhin, als der nächste Song „Artemis“ angestimmt wurde. Mit sanft gesungenen Versen und Screams im Refrain brachte er alle zum Toben. Am Bühnenrand versammelten sich einige Fans, um zu moshen, was dem Sänger sehr zu gefallen schien, da er sie zwischendurch mit einem breiten Grinsen im Gesicht ansah. Um kurz durchatmen zu können, fragte er die Fans, ob sie Spaß hätten, was natürlich eindeutig zu sehen war. Dachte man erst, dass die Fans nicht mehr hätten begeisterter sein können, wurde man eines Besseren belehrt als Satsuki seinen nächsten Song „Crying“ ankündigte, der aus seinem neuen Album „Epocalipse“ stammt und die Fans mit Ausrufen wie „Hey, hey, hey!“ anfeuerte. Ein ausgefallener Song mit Dark Wave Elementen, Heavy Metal und düsteren Sprachgesang brachte nun vollkommen alle Menschen im Publikum zum Ausrasten. Nach Ende des Songs betonte Satsuki schwer atmend, dass es ihm unheimlich viel Spaß bringen würde, diese Party mit ihnen zu feiern.

Mit harten Gitarrenriffs folgten nun der Rocksong „Burning Out“ und der Pop-Rock Song „Romance“, bis Satsuki sich erneut an die Fans wandte, da er sich Sorgen um die Stimmen der Fans machte, die ununterbrochen mitsangen und schrien. Er selbst bräuchte eine Pause und nutzte die Gelegenheit, um sich mit den Fans zu unterhalten und etwas Wasser zu trinken. Er erzählte, wie er sich noch an letztes Jahr erinnere und dass es in Deutschland immer sehr lustig mit den Fans sei. Etwas erholt stimmte er nun das Lied „Revelation“ an, welches von sanft gesungenen Versen mit tiefen Growls endete. Gefolgt von der Uptempo Ballade „Eclipse“, bei der Satsuki mit den Growls und Sopran-Einlagen erneut sein volles Talent beweisen konnte. Die sanft gesungenen Verse verzauberten alle ebenfalls. Nach den beiden nächsten Songs „Inside“ und „Fate“ bedankte sich Satsuki erneut und kündigte den letzten Titel „Berserker“ für den Abend an. Alle holten noch einmal ihre komplette Energie heraus und tanzten, moshten und schrien mit, so stark und laut sie nur konnten. Sichtlich zufrieden verließ der Künstler die Bühne. Die Fans hatten allerdings immer noch Energie und noch lange nicht genug. Immer wieder und immer lauter riefen sie nach einer Zugabe und nach seinem Namen.

Tatsächlich betrat der Künstler nur einige Minuten später erneut die Bühne und die Menge tobte. Es folgte die erste Ballade an dem Abend und war wohl mehr als eine kleine Pause für Künstler und Fans gedacht, denn der Hardrock Song „Pray for the Sun“ ertönte im Anschluss und ließ abermals niemanden still stehen. Kaum endete der Song, verließ Satsuki ein weiteres Mal die Bühne, doch die Fans hatten immer noch nicht genug von ihm. Erneut ertönten die Rufe, die ihn zu einer Zugabe auffordern sollten und tatsächlich erschien Satsuki lächelnd. Diesen Moment nutzte er, um sich wieder mit den Fans unterhalten zu können und fragte sie, welchen Song er denn für sie singen solle. Da Satsuki grundsätzlich, wie auch an diesem Abend, ohne Band auftritt, stimmte er das Lied „DIANA“ a capella an, ebenso die zwei vom Publikum gewünschten Titel „SELENE“ und „Shiver“. Alle waren hellauf begeistert, jubelten und applaudierten. Nach einigen weiteren Späßen mit den Fans, folgte der komplette Song „Malachite“ und alle ließen ihre Haare beim Headbanging fliegen. Außer Atem sprach Satsuki auf Japanisch und auf Englisch zum Publikum und teilte ihnen mit, wie atemberaubend dieser Abend mit ihnen sei und dass er Deutschland auf jeden Fall nächstes Jahr nochmal besuchen möchte. Natürlich war jeder einverstanden und bestätigte dies mit lautem Geschrei. Zum Abschluss dieses wundervollen Abends sang Satsuki die Rock-Ballade „Twilight“ und machte zur Erinnerung noch ein Selfie mit dem kompletten Publikum.

Setlist

Malus d’Eris

1. Madhattermode
2. Stockholm
3. Monarch

Satsuki

1 Apocalypse
2. Lily
3. Artemis
4. Crying
5. Burning Out
6. Romance
7. Revelation
8. Eclipse
9. Inside
10. Fate
11. Berserker

Encore 1

12. You
13. Pray for the sun

Encore 2

14. Malachite
15. Twilight
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 29.04.2016
Bildcopyright: Satsuki


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