Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 24.06.2018 durften wir im Werkstattkino in München im Rahmen des Nachtschatten Festival die Dokumentation Boys for Sale sehen. Anschließend stellte sich der Filmemacher Ian Thomas Ash noch den Fragen der Zuschauer. Ein wirklich beeindruckendes Erlebnis für uns.

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Süßigkeiten-Special Teil 2

 
Ein Briefumschlag und darin fünf ominöse Verpackungen. Der Inhalt: zuckrigsüß aus Fernost. Was hatte sie sich da nur ins Haus geholt...?
Da lag er nun vor ihr: ein weißer Luftpolsterumschlag. Schon seit Tagen hatte sie darauf gewartet – jetzt war es endlich soweit. Feierlich setzte sie sich im Schneidersitz auf den Boden und öffnete mit geschickten Fingern den Klebeverschluss des Umschlags. Kurz darauf kamen fünf Süßigkeiten zum Vorschein, die sie sich zwar ausgesucht, in deren Genuss sie aber noch nie zuvor gekommen war. Neugierig begutachtete sie die Verpackungen, die sowohl in unterschiedlicher Farbe wie auch unterschiedlichem Design daherkamen. Sie stammten aus Japan und waren über Umwege nun bei ihr angelangt. Aufgrund ihrer Herkunft war es ihr auch unmöglich, nur anhand der Verpackungen den Inhalt zweifelsfrei zu identifizieren, doch Kontakte hatten ihr schon im Vorfeld bei der Zuordnung der einzelnen Stücke geholfen.

Sie wagte den Schritt und machte sich ans Probieren. Wie würden ihre deutschen Geschmacksnerven wohl auf die japanischen Süßigkeiten reagieren? Als erstes griff sie nach einem winzigen Plastiktütchen mit dem Namen Pine Gum Candy Cola und riss es auf. Der Inhalt entpuppte sich als eine hellbraunfarbene Kugel, die sogleich in ihrem Mund verschwand. Wenn die Japaner tatsächlich jedes Bonbon einzeln verpackten, war deren Müllproblem kein Wunder, dachte sie sich noch – als sich augenblicklich das typische Cola-Aroma in ihrem Mund entfaltete. Es erinnerte sie sofort an diverse Süßigkeiten ihrer Kindheit, die auch Cola-Aroma enthielten. Als sie nach einigem Lutschen zaghaft zubiss, entpuppte sich die zunächst robust erscheinende Schale als recht dünn und dahinter verbarg sich ein halbweicher Kern. Sogleich begann sie zu kauen und der anfängliche Verdacht bestätigte sich rasch: Der Cola-Mantel gab ein Kaugummi frei. Leider enthielt Dieses jedoch so gut wie kein Cola-Aroma, was das Kauerlebnis recht schnell ersterben ließ. Als reines Bonbon wäre es wirkungsvoller gewesen.

Als nächstes widmete sie sich einer hellen KitKat-Verpackung: Die Geschmacksrichtung sollte Ingwer-Tee sein; warum irritierenderweise eine große rosa Kirschblüte auf der Vorderseite aufgedruckt war, konnte sie sich jedoch nicht erklären. Die bekannten Schoko-Waffel-Stäbe waren dunkelbraun und schon beim ersten Bissen bestätigte sich die Vermutung, dass es sich hier um Bitterschokolade handelte. Auf das Ingwer-Aroma wartete sie jedoch vergebens, denn jenes wollte sich bis zum letzten Happs nicht präsentieren. Ob es nur so sparsam verwendet wurde, dass ihre ungeübten deutschen Geschmacksnerven es gar nicht wahrnehmen konnten...? Jedenfalls war diese Sorte eine Enttäuschung für den Ingwer-Fan.

Aber es wartete noch ein weiteres KitKat auf sie: Sakura Matcha. Was sie sich darunter vorzustellen hatte, wusste sie nicht. Sakura waren Kirschblüten und als blumiges Aroma wurde es besonders im Frühling vielen Süßigkeiten in Japan gerne beigemischt und Matcha war der weltberühmte Grüntee, das wusste sie. Aber eine Kombination aus beidem? Sie ließ sich auch diese Sorte – farblich übrigens hellgrün – auf der Zunge zergehen und schmeckte zunächst weiße Schokolade. Im Abgang nahm sie dann tatsächlich ganz zart das wohlvertraute Matcha-Aroma wahr. Aber von Sakura keine Spur. Ob die Betitelung mit der Kirschblüte vielleicht sinnbildlich gemeint war für das dezent verwendete Matcha-Aroma?

Was war noch übrig? Ihr Blick fiel auf die kleine Tüte Meiji Takenoko Matcha. Sie griff danach, öffnete sie und angelte das erste von insgesamt fünf Stück heraus: Ein kleiner, brauner Schokokeks in Stämmchenform, der eine grüne „Zipfelmütze“ trug. Letztere bestand auch aus Schokolade mit Matcha-Geschmack. Die Form dieser Süßigkeit sollte Bambussprossen nachempfunden sein, darum auch Takenoko. Sie ließ den ersten „Spross“ in ihrem Mund verschwinden und auch die vier weiteren überlebten nicht lange. Der Matcha-Geschmack war hier ausgeprägter als zuvor bei dem Sakura-Matcha-KitKat, jedoch nicht penetrant. Die Konsistenz des Kekses ließ sich schwer definieren, vielleicht am ehesten mit fest-bröckelig.

Nun war nur noch eins übrig: eine schmale Packung Bourbon Blanchul Matcha Cookie Azuki. Schon allein die farbliche Gestaltung selbiger in Magenta und Grün sprach sie optisch an. Ebenso vorsichtig wie auch schon alle vorherigen Packungen öffnete sie auch diese. Zum Vorschein kamen zwölf kleine, rechteckige, flache Kekse auf einer Pappunterlage und augenblicklich strömte ihr auch der wohlbekannte Duft von Azuki, der bekannten Paste aus roten Bohnen, entgegen. Vorfreudig griff sie nach einem der Kekse und steckte ihn sich in die Futterluke. Das feine Gebäck, zwei schmale Keksschichten, mittig eine Schicht aus heller Schokolade, zerging rasch in ihrem Mund. Und zu dem erwarteten Azuki-Geschmack mischte sich auch noch jener von Matcha bei. Sie schloss die Augen. Wer auch immer auf die Idee dieser Kekse gekommen war – Azuki und Matcha waren eine herrliche Kombination. Eindeutig ihr Favorit aus dieser Verköstigung.


Nachdem nun auch Teil 2 des Süßigkeiten-Specials verdaut wurde, wartet noch das Finale auf uns... Auch hier möchten wir uns wieder ganz herzlich bei momochi.de bedanken, die dafür gesorgt haben, dass wir uns den Bauch vollschlagen durften! Übrigens: Mit dem Gutscheincode "aPmo" bekommt ihr künftig 7% Preisnachlass ab einem Warenwert von 40,00 Euro. Den Code tragt ihr beim Bestellvorgang auf der "Check Out Page" von momochi.de ein.
Autor:
Lektor: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 22.01.2018
Bildcopyright: momochi.de, Kathia Krüss


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