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2013 rief der Halbamerikaner, Halbjapaner Samuel Kaylor das Musikprojekt „Home Sessions“ ins Leben. Was genau es damit auf sich hat könnt ihr in unserem Interview mit dem sympathischen Künstler erfahren.

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Süßigkeiten-Special Teil 3

 
Würziger Karamellpudding, Wasabi und gebackene Eiscreme...? Ganz klar: Solche Geschmacksrichtungen können nur aus Japan stammen, der Hochburg der kreativen Süßigkeiten!
Christinas würzig-süßes Erlebnis

Den Anfang machen bei mir die "Glico Pocky Milch Kakao"-Sticks, die den in Deutschland bekannten Mikado-Sticks ähneln. Bei den Pocky-Variationen liegt der Geschmack allerdings nicht nur in dem jeweiligen Überzug, sondern ebenfalls in der Knusperstange selbst. Somit besteht der Knusperstick in dieser Geschmacksrichtung aus Kakao und der Überzug ist aus Milch. Trotzdessen, dass Milch eigentlich kaum nach etwas schmeckt, überwiegt der Geschmack. Dafür schmeckt man den Kakaoanteil leider nicht heraus. Zum nebenbei Wegknabbern sind sie allerdings sehr gut geeignet und die Packung ist schneller leer, als einem lieb ist.

Das KitKat Adzuki Sandwich sieht aus wie das originale Vollmilch KitKat, das wir auch aus Deutschland kennen. Beim Zerbrechen des Kekses sieht man allerdings eine leichte rotbraune Färbung der Füllung zwischen den Keksen. Der Adzuki-Geschmack ist sehr stark und streng und wird auch nicht von der überzogenen Vollmilchschokolade abgeschwächt. Dieses KitKat ist eindeutig nur für Fans von roter Bohnenpaste geeignet.

Beim Öffnen des KitKat Karamell Pudding kommt einem ein stark würziger Geruch entgegen, was wie ein großes Gewürzregal eines Supermarktes riecht. Der Keks selbst ist in dieser Variation mit weißer Schokolade überzogen. Beim Hineinbeißen kommt erst dieser Gewürzduft mit in den Mund, auf der Zunge ändert sich der Geschmack allerdings sofort in einen süßen Karamellgeschmack und man bekommt sofort die Vorstellung eines dunklen Karamellpuddings. Dieses KitKat sollte man also direkt in den Mund stecken, sobald man die Verpackung geöffnet hat. Empfehlen kann ich euch, den KitKat vor dem Verzehr in Kühlschrank zu legen.

Meinen Hauptgang in dieser Reihe bildet hier der UMAIBO Schweinefleisch mit Soße. Der gepuffte Maissnack riecht tatsächlich nicht so stark nach Gewürzregal wie das KitKat Karamell Pudding, sondern ganz dezent nach Soßenpulver, was über den Maispuffer gestreut wurde. Das Maismehl kann man stark herausschmecken, dennoch kommt sofort eine leicht rauchige Note, was sicherlich das Fleisch darstellen soll, zum Vorschein. Kombiniert mit dem Geschmack der süßlich, aber deftigen Soße, die im Nachhinein leicht scharf ist, hat man einen super Snack.

Den Abschluss bilden bei mir die "UHA Puccho Soda Ramune"-Kaubonbons. Ganz genau, Kaubonbons die nach Limonade schmecken. Eingepackt sind sie wie Hubba-Bubba-Kaugummis und auch beim Hineinbeißen ähnelt der Kaubonbon einem Kaugummi, da der Ramune-Geschmack ein wenig nach den Tutti-Frutti-Kaugummis aus der Kindheit erinnert. Anfangs sind die Kaubonbons unheimlich hart, doch zum Glück ändert sich dies schnell. Ebenso verstärkt sich durch ein wenig Brausepulver der Eindruck einer sprudeligen Limonade und auch der frische, leicht minzige Geschmack bleibt noch eine lange Zeit im Mund, obwohl das Bonbon längst aufgekaut ist.




Camis Weihnachtsessen mit den süßen Japanern

Nachdem ich schon an Halloween süßen Besuch aus dem Land der aufgehenden Sonne hatte, gab es zu meiner Freude eine Fortsetzung in der Weihnachtszeit. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, meine Gäste zum Weihnachtsessen einzuladen. Es war vielleicht nicht ganz fair, ihnen vorzuenthalten, dass sie selbst das Menü sind. Ich darf vorstellen: meine Gänge... äh Gäste:

Erster Gast (Hors d’œuvre): Kinoko no Yama Matcha von Meiji
Erwachsen und elegant zeigen sie sich mir, die kleinen Pilze vom Berge. Die edle, dunkle Verhüllung lässt es mich ahnen: das ist kein Kinderkram. Und wahrlich, das Matcha-Aroma ist kräftig und rund mit angenehmer Süße. Mit ihren Stämmen aus knusprigem Keks und den Hüten aus grüner Schokolade sind sie so verlockend, dass ich mich selbst vergesse und sie sofort vernasche. Zu spät begreife ich, dass ich vergessen hatte, das Erinnerungsfoto zu schießen. Zurück bleibt nur der Mantel, man verzeih es mir bitte. Zu meiner Verteidigung nur ein Wort: lecker!

Zweiter Gast (Entrée): Pocky Erdbeere von Glico
Die Hülle dieser schlanken Keksstangen ist schon etwas verspielter in frechem Rot und süßem Rosa. Der Schokoladenüberzug der Stangen ist in zartestem Rosé gehalten. Auch hier sind die Farben eindeutige Signale. Milde, erdbeerige Süße, die dezent bleibt, da die Gebäckstangen im Gegensatz zum Überzug ungesüßt sind. So kennt man Pocky. Der Keks ist zum Knuspern da und nicht, um vom Geschmack abzulenken. Alles in allem ein schüchterner, aber doch köstlicher Gast.

Dritter Gast (Hauptgericht): Umaibo Hühnchen Curry von Yaokin
Frech zwinkert mir Umaemon von der bunten Verpackung entgegen. Das verspricht Spaß! Zwischen allen anderen Gästen fällt dieser am meisten auf und das ist nicht nur seinem Äußeren zu verdanken. Auch geschmacklich hebt er sich deutlich ab, denn jetzt wird es herzhaft. Die luftige Gebäckrolle ist angenehm knusprig und schmeichelt den Gaumen mit würzigem, süßlicherem Hühnchen-Curry-Geschmack. Bei so viel Würze befürchtet man aus Gewohnheit einen etwas unangenehmen, anhaltenden Nachgeschmack. Doch ein Glück, er bleibt aus. Sehr angenehm.

Vierter Gast (Beilage zum Hauptgericht): KitKat Wasabi von Nestlé
Bei Wasabi erwartet man tückische, aber doch irgendwie entzückende Schärfe. Das berüchtigte Nase-frei-Erlebnis bleibt hier jedoch aus. Die Geschmacksrichtung lässt so manchen vielleicht ein skurriles Frankenstein-Monster erwarten, das den Gaumen traumatisiert. Doch keine Angst – die Kombination funktioniert. Ohne den Geschmack der Waffel zu übertrumpfen, ist die Wasabi-Note dezent, aber gut zu erkennen. Die Riegel sind wie ihre Verpackung in erfrischendes Grün getaucht. Wenn auch nicht wie erwartet scharf, sondern süß, ist dieser Besucher trotzdem eine Erfahrung wert.

Fünfter Gast (Dessert): KitKat Baked Ice Cream von Nestlé
Bei meinem exotischen Menü ist einzig und allein das Dessert heiß, wenn auch nur durch einen Zufall. Die Verpackung verrät bildlich, dass mich Eiscreme-Aroma erwartet. Wer jedoch kein Japanisch kann, übersieht schnell die Backanleitung. Als ich den ersten Riegel knuspere, fällt es mir auf: das Wörtchen „baked“ auf der Rückseite. Nach kurzer Recherche backe ich den verbliebenen Riegel rasch bei 200 °C goldbraun. Beide Versionen schmecken nach Vanille-Eis. In gebackener Form ist der Riegel aber weitaus süßer, knuspriger und klebriger. Schwer zu entscheiden, welche Version mir besser gefällt. Seltsam, aber sicher empfehlenswert.

Sechster und siebter Gast (Digestif): Pine Gum Candy Traube und Ramune
Zum Abschluss runden diese beiden kugeligen Bonbons mein Menü ab - einmal in Lila mit Traubengeschmack und einmal in Hellblau mit dem unverkennbaren Geschmack der beliebten japanischen Limonade Ramune. Beide sind erfrischend säuerlich süß. Das Traubenaroma mutet ein bisschen synthetisch an, tut meinem Genuss aber keinen Abbruch. Die zitronige Note des anderen Bonbons lässt mich in Erinnerungen an die prickelnde Brause schwelgen und ich nehme mir fest vor, mir ganz bald wieder eine Flasche Ramune zu kaufen. Im Inneren der beiden Bonbons lauert ein süßer Kaugummi, der geschmacklich nicht viel gemein hat mit seinem Versteck. Da nach diesem Menü meine Kaumuskeln schon gut beschäftigt waren, bin ich nicht böse darüber, dass das zuckerige Aroma der Kaugummis nur von kurzer Dauer ist. Man soll schließlich aufhören, wenn's am schönsten ist.
Das war der dritte und somit letzte Teil unseres Süßigkeiten-Specials. Noch einmal möchten wir uns bei momochi.de bedanken, dass sie uns all diese Dinge haben probieren lassen! Übrigens: Mit dem Gutscheincode "aPmo" bekommt ihr künftig 7% Preisnachlass ab einem Warenwert von 40,00 Euro. Den Code tragt ihr beim Bestellvorgang auf der "Check Out Page" von momochi.de ein.
Lektor: Roberto Czumbil /  RobbPlus
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 29.01.2018
Bildcopyright: Christina Christopoulos, Anja Matter, momochi.de


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