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Wir haben uns einmal den Roman "Brüste und Eier" von Mieko Kawakami genauer angeschaut und für euch rezensiert...

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Kazé Anime Nights 2020: Detektiv Conan – The Movie 23 – Die stahlblaue Faust

 
Durch die bisher geglückten Corona-Abwehrmaßnahmen kann Kazé Anime in Zusammenarbeit mit Themroc endlich wieder die Anime-Nights veranstalten. Wir durften allerdings bereits wieder im Vorfeld einen Blick auf den neusten "Detektiv Conan" Film werfen.
Der mittlerweile 23. Kinofilm wartet, wie immer, erst einmal wieder mit einigen seltsamen Ereignissen auf und entführt – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht nur Conan nach Singapur. Und das obwohl Ai unserem geliebten Shinichi keine ihrer Pillen gibt. Wo er doch so gerne mit Ran, Sonoko und dem Alten in das heiße Land gereist wäre, um Makoto bei seinem Karateturnier anzufeuern!
Als Conan die Reise bereits aufgegeben hat, wird er betäubt und erwacht kurz darauf in einem speziellen Koffer, nur um festzustellen, dass er sich in Singapur befindet. Allerdings ohne Pass oder sonstige Ausweispapiere. Um so überraschter ist der kleine Detektiv als er seinem eigenen großen Ich gegenübersteht, das natürlich kein anderer als Kaito Kid ist. Während dieser also mit seiner Ran flirtet und Sonoko endlich ihren Makoto wiedersieht, laufen im Hintergrund bereits dunklen Pläne einiger reicher Leute. Dabei geht es jedoch nicht nur um die "Stahlblaue Faust", einen wertvollen Edelstein, der dem Sieger des Karateturniers gehören soll, sondern auch um einen Teil von Singapur. Kaito Kid ist das zunächst egal. Er will nur an den Saphir und dafür ist ihm nichts zu gefährlich.
Doch als der diebische Magier als Mörder hingestellt wird, kann auch Conan nicht mehr stillsitzen. Aber was hat das Ganze eigentlich mit Makoto zu tun?






Wie immer ist der Plot eines Detektiv Conan Kinofilms nicht zu unterschätzen. Gerade denkt man, man hat die Zusammenhänge verstanden und es ist klar, wer der herumschleichende Mörder ist und welches Motiv er hat, da wendet sich das Blatt und es kommt ein weiteres Thema mit einem weiteren Verbrechen zum Vorschein. Aber genau das macht die Filme ja gerade so gut.
Man sollte jedoch anmerken, dass Conans Verkleidung als Arthur – Fans können sich denken, wo er dieses Mal den ersten Teil des Namens geklaut hat – nicht gerade berauschend ist und man sich als Zuschauer langsam wirklich fragt, wie verwirrt Ran und ihr Vater wirklich sind, um Conan nicht zu erkennen. Sonoko sei mit ihren eigenen Liebesproblemen entschuldigt. Immerhin wären die Filme ja Nichts ohne den Meisterdetektiv. Also muss er ja irgendwie damit durchkommen.
Wer sich hier mehr Shinichi wünscht, der wird zwar mit schönen Pärchenbildern und sogar einer echt süßen Szene bedacht, aber die Freude wird dadurch getrübt, dass von Anfang an klar ist, dass es sich hier nicht um Shinichi selbst handelt, was nicht nur die Fans frustriert. Aber auch darüber kann man bei dem interessanten Setting und den Verwicklungen hinwegsehen.
Apropos Setting: Wie jeder Detektiv Conan Fan weiß, ist der Abspann, vor allem wegen der Szenen danach, ein absolutes Muss. Aber dieses Mal gibt es sogar zwischen den beeindruckenden Realbildern von Singapur etwas zu sehen. Wobei die Einblicke in die Vorbildervideos stets ein wundervoller Anblick sind. Singapur ist da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Spätestens beim Abspann bekommt man direkt Lust dorthin zu reisen.

Da wir einen deutschen Screener zum Ansehen bekamen, können wir nicht sagen, ob das viele Englisch, das im Film gesprochen wird – Ausland lässt eben grüßen – für das Kino Untertitel erhalten wird. Auf der DVD oder der Blu-ray wäre es auf jeden Fall zu empfehlen. Schulenglisch sollte zwar gut ausreichen, aber nicht jeder ist so sprachgewandt und würde in manch einer Szene doch einiges verpassen, wenn er nicht versteht, was dort gesprochen wird. Aber keine Sorge: Die Aufklärung erfolgt auf Japanisch bzw. Deutsch. Also in der Sprache, die sie im Film "ihr eigen" nennen.





Als Fazit bleibt nur zu sagen, wer "Die stahlblaue Faust" auf der großen Leinwand erleben kann, sollte die Chance nutzen. Es gibt beeindruckende Bilder von Singapur und wilde Action, die auf einem großen Bildschirm bestimmt noch mehr Eindruck machen.

Wir bitten euch natürlich die Hygieneschutz-Maßnahmen in euren Kinos zu beachten, damit auch weiterhin Filme dort gezeigt werden können, auch wenn wir der Krise noch nicht ganz entkommen sind.

Wer noch kein Ticket hat oder nicht weiß, ob das Kino in seinem Umfeld ihn zeigt, der kann einfach hier nachschauen.

Wir danke Kazé Anime und Themroc – Communication & Buzz für den Screener, die Vorstellungen und die Zusammenarbeit.

Autor: /  Subaru
Lektor: Saskia Haber
Grafiker: Denise Augustin /  Sunny-Ray
Datum d. Artikels: 27.06.2020
Bildcopyright: Kazé Anime / Themroc / Gosho Aoyama


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