Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Wir haben uns einmal den Roman "Brüste und Eier" von Mieko Kawakami genauer angeschaut und für euch rezensiert...

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Showgruppe: X’n’Y Dancecrew

 
Spezialisiert auf so ziemlich jeden Musikstil. Aber auch aufwendige Licht- und Tontechnik machten sie bekannt. Die Rede ist von der X’n’Y Dancecrew – einer Showgruppe aus dem schönen München.



Was tut man, wenn man plötzlich keine Lust mehr „nur“ auf Anime- und Manga-Showgruppen auf einer Convention hat? Man sieht sich X’n’Y an. Was das sein soll? Eine Tanzgruppe, die sich die Musik zum Tanzen aussucht, die passt und gefällt.


 

   

Darsteller:

Marcel
Sven
Sonja
Tsuki
Jana
Jessi
Nici
Sarah
Sophie
Bettina


Olli
Rebecca
Melanie
Dani
Biene
Juli
Clari
Laura
Martina
Crew:
Marco
Phillip
Anna
Chris






Es begann 2008 und zwar zu sechst. Drei Mädchen und drei Jungen, die keine Lust mehr auf Anime- und Manga-Showgruppen hatten. Also musste etwas anderes her. Ziel: Etwas nicht animemäßiges auf einer Animeconvention zu machen. Dabei sollte es sich um eine reine Tanzshow handeln. Das erste Thema war schnell gefunden: „Black and White“. Hierbei wurde in schwarzen Klamotten zu harter Musik getanzt, während die weiße Kleidung die sanftere Musik unterstützte. Doch wie sollte die Truppe heißen? Nach einigen merkwürdigen Vorschlägen war die Sache klar: Drei Mädchen und drei Jungen ergeben gleich viele X- wie Y-Chromosome. So entstand X’n’Y.

  


Nachdem die frische Gruppe auf dem MackWeekend auftrat, feierten sie ihre große Premiere auf der Hanami 2009, wo sie erwarteten, vom Publikum eher zerfetzt als gut aufgenommen zu werden. Doch die Resonanz war sehr viel positiver.


So entschloss man sich weiter zu machen und es gab Ende 2009 das „Black in Black (Revival)". Hier wurden die beliebtesten Songs von „Black and White“ noch einmal und vielen neue mit dem gleichen Thema neu präsentiert.



Als nächstes folgte eine Tanzshow im Jahre 2010, welche ihrem Namen „Around the world“, mit den unterschiedlichsten Songs rund um die Welt, Ehre machte.
Leider verabschiedeten sich viele der aktuellen Mitglieder, was jedoch durch den frischen Wind, welchen die neuen Mitglieder mitbrachten, nicht weiter auffiel. Im Gegenteil: Nun war X’n’Y bereits zu siebt.
Auftritte wurden erneut auf der Maconvention, der YukiCon und dem Sommerfest des Kreisjungendrings gezeigt.



2011 jedoch gab es einen Stilbruch bei der kleinen Truppe. Eher unbeabsichtigt wurde eine Story in die reine Tanzshow eingebaut. Es entstand „Lost in Time“. Das Thema: Verschiedene Zeitepochen. Mit einem sogenannten Tanzapparat, der immer wieder durch Tanzen aufgeladen werden kann, geht es in verschiedene Epochen.








Eigentlich war 2012 dann wieder ein neues Stück geplant, welches „Chromosome“ heißen sollte. Doch die angefragten Conventions lehnten das Thema ab. Außerdem wurden immer mehr Stimmen für eine Fortsetzung von „Lost in Time“ laut. Es kam, wie es kommen musste: „Lost in Time II – Call of Silence“ wurde erschaffen. Und dies sogar zum ersten Mal mit einem richtigen Skript und nicht mehr nur mit einem einfachen Konzept.
Hier brachte die Animuc den Durchbruch für X’n’Y. Jetzt mussten sie nicht mehr ausschließlich selbst bei Cons anfragen, nein, man wurde nun gefragt, ob man auftreten wolle.





2013 sollte mit „Universe“ das größte Projekt der Gruppe angegangen werden. Doch leider wurde es eine Nummer zu groß geplant und dadurch wieder verworfen. Es war einfach nicht umsetzbar.
So wurde das fünfjährige Jubiläum der Showgruppe mit einem Zusammenschnitt der letzten Jahren und ein paar neuen Liedern unter dem Namen „5th Anniversary“ gefeiert. Eine weitere Tanzshow.

Nun schreiben wir das Jahr 2014 und X’n’Y weicht erneut von seinem ursprünglichen Konzept ab. Sie wollen uns dieses Jahr eine selbsterfundene Geschichte von „The Legend of Zelda“ präsentieren. Dies ist allerdings auf den Traum des Chefs der Gruppe zurückzuführen, welcher schon immer ein sehr großer Zelda-Fan war.
Die Geschichte soll zeitlich zwischen „Skyward Sword“ und „Ocarina of Time“ spielen und „Wheel of Destiny“ heißen. Da für dieses Projekt wieder mehr Leute benötigt werden, gibt es nun über 18 X’n’Y-Mitglieder.



Also schaut doch auf den unten angegebenen Seiten vorbei, um zu erfahren, wann und wo X’n’Y wieder auftreten werden.




animePRO: Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
X’n’Y: Wir waren sechs Leute. Gleich viele Mädchen wie Jungen. So kamen wir auf das X- und Y-Chromosom und so wiederum auf den Namen.

animePRO: Was macht ihr, wenn jemand krank wird? Habt ihr so etwas wie eine Zweitbesetzung?
X’nY: Wir haben keine Zweitbesetzung. Wenn also jemand ausfällt, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Bisher ist es allerdings erst einmal vorgekommen, dass kurz vor dem Auftritt jemand ausfiel.

animePRO: Wie sieht es mit dem Alter aus? Seid ihr alle etwa im gleichen Alter?
X’n’Y: Früher waren wir alle ungefähr im gleichen Alter. Jetzt haben wir Mitglieder im Alter von 18 - 33 Jahren.

animePRO: Wer schreibt die Skripte zu euren Stücken? Oder ist es eine Zusammenarbeit?
X’n’Y: Marcel, unser Chef, schreibt die Skripte. Anregungen bekommt er von Sven. Oft kommen da beim Trinken und Essen die lustigen Ideen.
Die Charakterentwürfe machen Marcel und Bella, während Jana und Juli die Zeichnungen anfertigen. So bringt jeder das ein, was er am besten kann.

animePRO: Wahrscheinlich ist es unterschiedlich, wie lange die Arbeiten an einem Skript dauern und wie viele Proben benötigt werden. Könnt ihr uns vielleicht dennoch einen Schnitt sagen?
X’n’Y: Wir brauchen immer ein halbes Jahr für alles. Trainiert wird immer am ersten Wochenende im Monat von Freitag bis Sonntag. Die Termine werden bereits am Anfang der Planung gesetzt.

animePRO: Habt ihr einen festen Probeplan oder wird es eher spontan geregelt, wenn alle Zeit haben?
X’n’Y: Ja (siehe oben). Es wird auch vorher festgelegt, was genau in jeder Probe gemacht wird.





animePRO: Wie entscheidet ihr, wer welche Rolle einnimmt?
X’n’Y: Früher war das kein Problem, da die Rollen auf die jeweiligen Leute geschrieben wurden. Bei Zelda, unserem aktuellen Stück, war das nicht möglich. Aber es lief super. Alles stimmte auf Anhieb. Irgendwie gab es immer eine Rolle, die auf die jeweilige Person passte.

animePRO: Wie verhält es sich eigentlich mit den Lizenzen zu der Musik, die ihr verwendet?
X’n’Y: Für „Universe“ hatten wir uns mit einigen Künstlern zusammengeschlossen. Das war allerdings nicht so ideal. Früher haben wir einfach die GEMA-Pauschalabgabe geleistet. Das war einfacher. Wobei wir natürlich nicht wissen, wie die Veranstaltung das für sich regelt. Diese leisten wir nur bei unseren eigenen Events.

animePRO: Habt ihr so etwas wie Sponsoren?
X’n’Y: Nicht mehr. Nur von 2008-2010 hatten wir das „Manga Café“ als Sponsor. Das wurde dann auf unseren Flyern erwähnt.

animePRO: Fertig ihr eure Kostüme selbst an?
X’n’Y: Was man nähen kann wird genäht. Was man kaufen kann wird gekauft. Aber wir haben auch Cosplayer unter uns und somit kein Problem mit dem Anfertigen der Kostüme. Das geht dann auch in Gemeinschaftsarbeit.

animePRO: Möchtet ihr zum Abschluss noch ein paar Worte an die Leser richten?
X’n’Y: Wir danken all unseren Fans, die uns fünf Jahre lang begleitet haben.
Liked unsere FB-Seite! Wir freuen uns auf neue Leute, die uns und „Zelda“ mögen. Wir machen das erste ernste Stück von Zelda.
Wir hoffen auf Unterstützung eurerseits, denn wir erfüllen uns einen Traum mit diesem Stück.







Besucht uns auf:
 



Autor: /  Subaru
Lektor: Kathia Krüss
Grafiker: Julia Kefenhörster
Datum d. Artikels: 07.01.2014
Bildcopyright: X’n’Y Dancecrew, Christoph Gerlach


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