Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Natürlich fand auch 2017 das jährliche Filmfest der Nihon Media e.V. statt. Mit über achtzig Filmproduktionen wurde dieses Jahr das Thema „Zwischen Hart und Zart – Japans Kino der verlorenen Unschuld" vom 31.05. - 04.06.2017 gewählt.

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Last Exit Love

Kimi to Dake wa Koi ni Ochinai (绝对不会与你坠入爱河)
 

Von zwei älteren Brüdern vor allem Übel dieser Welt beschützt, fällt es Subaru sehr schwer, eigene Erfahrungen zu machen. Damit gestaltet sich die erste Liebe – die wichtigste aller Erfahrungen – auch schon ohne Unruhestifter Arata zu einer kleinen Katastrophe.

Inhalt

Wataru und Toru sind die beiden älteren Brüder von Subaru und richtige Vorzeigeknaben. Als jüngstes Kind fühlt Subaru sich deshalb oft missverstanden und bevormundet. Natürlich meinen die beiden ihre übertriebene Vorsicht nur gut, doch das könnte mitunter einer der Gründe sein, warum Subaru sich so leicht überreden lässt, Verbote zu übergehen. Ein anderer Grund wäre Unruhestifter Arata. Dieser junge Mann gerät ständig in Schwierigkeiten, legt sich mit den falschen Leuten an und nimmt auch sonst kaum etwas ernst in seinem Leben. Mädchen und Beziehungen mit jenen sind für ihn nur ein Spaß und das gibt er auch offen und ohne Scham zu; Arata ist wirklich gar nichts peinlich. Obwohl sich Subaru manchmal fragt, ob Aratas Gehabe nicht bloße Fassade ist. Zwar überredet er sie dazu, die Verbote ihrer Brüder zu übergehen oder ärgert sie, indem er für ihre Klasse nur Basketball spielt und gewinnen will, um von Subaru einen Kuss zu ergattern - gleichzeitig scheint er sich aber trotz allem um sie zu sorgen. Oft genug geraten die beiden auch wegen verschiedener Denkweisen aneinander und verstricken sich in Diskussionen. Arata kann ernst sein – wenn er will. Womit er nicht nur Subaru in Verwirrung stürzt. Oder ist seine Aufmerksamkeit am Ende auch nur gespielt? Die Fragen bleiben. Und dann taucht noch eine Bekannte aus Aratas Vergangenheit auf...

Details

Nach "Sugar Soldier" präsentiert Mayu Sakai ihr neuestes Werk: "Last Exit Love". In Deutschland wird der Manga seit November 2016 von Tokyopop herausgegeben und in der Erstauflage liegt eine sehr schöne ShoCo Card zum Sammeln mit bei. Die Mangaka Mayu Sakai ist berühmt für ihre Shojo-Werke; ihr Debüt hatte sie mit "Primal Orange", in Deutschland ist sie unter anderem für "Rockin' Heaven" bekannt. Wer die Werke kennt, weiß um die niedlichen Protagonistinnen und die wunderschön gezeichneten Augen der Charaktere – in "Love Last Exit" ist das nicht anders. Außerdem gibt es für jedes Kapitel ein eigenes Cover mit Subaru in verschiedenen Outfits und süßen Frisuren zu bestaunen. Die Mangaka begrüßt ihre Leser gleich auf den ersten Seiten selbst und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen über die Digitalisierung, die Ideen und Motivationen hinter den Titelbildern, Harze und natürlich dürfen die Charakterprofile auch nicht fehlen.
Autor:
Lektor: Kathia Krüss
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
18.06.2017
Mayu Sakai, Shueisha, Tokyopop


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