Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Während der Frankfurter Buchmesse 2017 haben wir ein ausführliches Interview mit zwei Mitgliedern des Teams hinter der Deutschen Cosplay-Meisterschaft (DCM), Yasmin Hofmann Estevez und Björn Sandner, führen können. Was ist die DCM und was hebt sie von anderen Wettbewerben ab? Erfahrt es hier!

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Hikaru no Go

Hikaru no Go (ヒカルの碁)
 

Go ist ein langweiliges Spiel. So denkt zumindest Hikaru, bis er von dem Geist des Go-Meisters Sai besessen wird – und von dem Spiel selbst.

Inhalt

Eines Tages findet Hikaru beim Stöbern auf dem Dachboden seines Großvaters ein altes Go-Brett, in dem der Geist eines Go-Meisters wohnt, dessen Liebe zum Spiel ihn unsterblich machte. Prompt nistet sich der Go-Meister Sai in Hikarus Bewusstsein ein und hat nur einen Wunsch: Er will Go spielen. Allerdings hält Hikaru Go für langweilig. Doch da die beiden miteinander verbunden sind, fühlt Hikaru ganz genau wie Sai sich fühlt und um gegen diese Übelkeit anzukämpfen, verspricht er ihm, Go zu spielen. So bessert sich Sais Gemütszustand schlagartig.

Aber mit der Zeit muss Hikaru, der unter der Führung Sais spielt, feststellen, dass Go gar nicht so langweilig ist, wie er bislang geglaubt hatte. In einem Go-Salon treffen die beiden auf Akira Tohya, das Go-Wunderkind und Sohn des Profispielers Tohya Meijin. Hikaru fordert ihn heraus und gewinnt gegen Akira. Auch als Akira Hikaru herausfordert, verliert er.

Akira hat ein neues Ziel: Er will Hikaru beim Go schlagen! Hikaru ist inzwischen vom Go-Fieber gepackt und will genauso gut wie Akira werden, damit er ihn auch aus eigener Kraft heraus besiegen kann. Nachdem er auf die Mittelschule Haze wechselt, gründet Hikaru mit Tsutsui eine Go-AG. Als Akira davon erfährt, beschließt er in die Go-AG der Kaio-Schule einzutreten – so sieht er seine Chance gegen Hikaru antreten zu können. Auf dem Turnier beachtet Hikaru diesmal Sais Ratschläge nicht, setzt selbst und verliert gegen Akira.

Dieser ist jedoch mit seinem Sieg nicht zufrieden, da er sich auf den Arm genommen vorkommt. Auf einer Go-Veranstaltung entdeckt Hikaru, dass man Go auch über das Internet spielen kann. Darin sieht er die perfekte Lösung, um auch Sai wieder spielen zu lassen. Denn wenn er unter Sais Anweisungen spielen würde, sähe es so aus, als hätte Hikaru nur Anfängerglück.

Daraufhin besucht Hikaru das Internetcafe, in dem die Schwester eines Mitschülers arbeitet und ihn öfter gratis surfen lässt und er lässt Sai spielen. Sein Pseudonym lautet ebenfalls Sai. Schon bald fällt Sai durch sein Können im Internet auf und die anderen Go-Spieler stellen sich weltweit nur eine Frage: Wer ist Sai?

Details

Takeshi Obata ist bekannt für Manga im Shonen-Genre. Takeshi arbeitete noch während seiner Schulzeit an seinen eigenen Kurzgeschichten. 1985 sendete er seine erste Kurzgeschichte „500 Kōnen no Shinwa" zum Shueisha-Verlag. Dieser wurde prompt gedruckt und mit dem „Tezuka-Preis" ausgezeichnet. Sein Debüt hatte er mit dem Manga „Cyborg Jiichan G" 1989 unter dem Pseudonym „Ken Kobatake". „Ningyō Sōshi Ayatsuri Sakon" war in der 90gern so berühmt, dass selbst ein Anime zu dem Manga produziert wurde.

Autor:
Lektor: Verena Munstermann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
06.05.2010
Takeshi Obata, Yumi Hotta, Carlsen Comics, Shueisha


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