Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die kleine Okko erfährt den Verlust ihrer Eltern bereits sehr früh. Doch zum Glück erhält sie Unterstützung aus der Geisterwelt...!

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Olympos

オリンポス
 

Können Götter lügen? Und kann man einem Gott entkommen? Als Apollo Ganymed in in eine Blumenkiste sperrt, stellen sich dem armen Menschen genau diese Fragen. Doch was will Apollo eigentlich?

Inhalt

Ganymed, Prinz von Troja, ist überall beliebt. Sein wunderschönes Antlitz brachte ihn dazu, auch in angrenzenden Länder eine kleine Berühmtheit zu werden und sein Vater wie auch seine Brüder sind sehr stolz auf ihn. Am Tage der Parade, die zu ehren seiner Mündigkeit abgehalten wird, gesteht sein Bruder ihm jedoch, dass es eine Sache gibt, die ihnen allen Angst macht. Ganymed ist so schön, dass sie Angst davor haben, die Götter des Olymp könnten Gefallen an ihm finden und ihn entführen.

Doch genau in dem Moment, da die Worte bereits ausgesprochen war, taucht Apollo über dem Jüngling auf. Er, der eigentlich ständig von den Mitgliedern dieser Familie angebetet wurde, fühlt sich ein wenig davon angegriffen, als einfacher „Entführer“ abgestempelt zu werden und außerdem liegt es doch nicht an den Menschen, ein Opfer für die Götter zu erwählen. Und so nimmt er Ganymed mit sich und tötet seinen Bruder vor seinen Augen. Apollo gibt ihm das „Geschenk der Wut“, als guten Zeitvertreib.

Als Ganymed wieder zu sich kommt, befindet er sich in einem alten Tempel und um ihn herum gibt es nichts, außer weißen Blumen. Über ihm befindet sich ein wolkenloser Sternenhimmel, der niemals vergehen soll. Apollo erklärt ihm, dass er sich nun in Zeus Blumenkiste befindet und das es keinen Ausgang aus ihr gäbe. Da Götter nicht lügen, kann er von dieser Aussage nun halten, was immer er möchte.
Alles was Ganymed aus seinem alten Leben bleibt, ist der Dolch, den sein Bruder ihm kurz vor seiner Entführung vermachte. Ihm wird schnell bewusst, dass es hier keinen Tag gibt, die Blumen niemals sterben und auch er selbst mittlerweile unsterblich ist. So beginnt für ihn ein Kampf gegen die Langeweile, welchen die Götter des Olymp selbst sehr gut zu kennen scheinen. Denn er wird mehr als nur einmal dafür dienen, diese Langeweile ein wenig zu unterbrechen...

Details

Wer bei „Olympos“ auf ein kleines Nachschlagewerk griechischer Mythologie hofft, der sollte vorsichtig mit seiner Wahl sein, denn Mangaka Aki selbst schreibt, dass das einzige, was wirklich aus den Geschichtsbüchern Einzug gehalten hat, der Satz „Alle Götter scheinen immer viel Zeit zu haben...“ war. Somit gibt es zwar jede Menge Anlehnungen, aber es darf eben nicht, als Nachschlagewerk gesehen werden.
Aki entdeckte die Vorliebe am Manga-Zeichnen durch ihre Schwester und ihren Vater, die beide Manga und Anime sehr gern mochten. Sie startete mit einem Zirkel, der sich „Shachou no Subako“ nannte und sich vor allem „Suikoden“ zum Thema nahm.
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Rouja Rikvard
Veröffentlichung:
25.10.2017
Aki, Ichijinsha Inc, EMA


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