Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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Peking

 

Auch Manhuas erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem Ausnahmekünstler haben es uns angetan, wie man auch hier wieder sieht.

Inhalt

„Peking“ – eine Stadt im Wandel der Zeit, eine Stadt in der Modernisierung. Es ist noch gar nicht lange her, dass wir dort sogar die Olympischen Spiele besuchen konnten: Ein Thema, das vor allem viele Chinesen beschäftigte. Aus diesem Grund entstand dieser Band mit Sammlungen von Kurzgeschichten, die allesamt das Thema der Olympischen Spiele haben und dabei erzählen, was diese für die verschiedenen Altersklassen der Chinesen bedeuten und welche Änderungen das Eindringen des Westens mit sich bringt.

Es wird viel über Tradition sinniert, darüber, wie sich die Jugend auflehnt und andere Ziele verfolgt; über sportliche Träume, den Bau der Stadien, Legenden und über den Sinn der Spiele. Dabei geht es nicht immer darum, eine in sich abgeschlossene Geschichte zu erzählen. Oftmals wird man in eine Handlung hineingeworfen und verlässt diese wieder, ohne vielleicht auf den ersten Blick den Sinn zu erkennen.

Dabei sind die Werke alle einzigartig und sehr unterschiedlich. Ob vollkommen in Farbe mit viel Text oder in schwarz-weiß mit viel ungewöhnlicher Schattierung und vollkommen ohne Buchstaben – egal ob auf eine distanzierte Art und Weise oder aus persönlicher Sicht, man bekommt hier ein Werk vorgesetzt, wie es unterschiedlicher, vielfältiger und erfahrungsreicher kaum sein könnte.

In „Nicht sehr zivilisierter Pekinger“ von Xia Ji’An geht es beispielsweise um den Konflikt zwischen einem Großvater und dessen Enkelin. Er läuft gerne ohne T-Shirt herum, was jedoch zur Zeit der Spiele verboten war. Natürlich sieht er keinen Grund darin, das zu ändern, ebenso wie seine Freunde, doch die Jugend geht dagegen an. „Der Wunschkasten“ von Liang Yi zeigt einen dickeren Jungen, der als kleines Kind einmal davon träumte, seiner Mutter den Wunsch zu erfüllen und einer der Fackelläufer zu werden. Er wird mit seinem alten Ich konfrontiert und beginnt sich zu verändern. „Zerplatze Träume“ von Cheng Cheng zeigt uns die Geschichte eines begabten Tischtennis-Spielers, der die Chance hat, an den Spielen teilzunehmen. Beflügelt von seinem Erfolg geht er noch vorher feiern, übertreibt es jedoch und hat einen schweren Unfall, bei dem die Sehnen seiner Hand durchtrennt werden. „Beijing Pistols“ von Jian Yi hingegen zeigt uns das Leben einer jungen Punk-Band, die sich ebenfalls sehr für die Spiele interessiert, jedoch überall verurteilt wird.

Details

Neben den oben genannten Geschichten findet man noch „Ha ha ha“ von Liu Wei, „Fish“ von Nie Jun, „Die Liebe unter dem Mond des Herbstfestes“ von Zou Jian, „Der Sprung“ von Lu Ming, „Linie 104“ von Song Yang, und „Elefant“ von Wang Huan. Alle sind sehr interessant und außergewöhnlich tiefgründig. Vor beinahe allen findet man ein Vorwort, das einem China ein wenig näher bringen und das Verständnis der Manhua erleichtern soll. Über die Autoren, die in ihrer Heimat alle kleine und große Berühmtheiten sind, findet man Informationen. Das Buch ist fast komplett in Farbe und enthält am Ende Illustrationen und Kommentare, auch von Benjamin.
Autor:
Lektor: Caroline Groß
Grafiker: Nathalie Schöps
Veröffentlichung:
23.06.2010
Xie Ji'An, Liang Yi, Liu Wie, Nie Jun, Cheng Cheng, Jian Yi, Zou Jian, Song Yang, Wang Huan, Benjamin, Xiao Pan, Tokyopop


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