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Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Shiba - Ein Hund zum verlieben

Omake no Shibako (おまけの柴子)
 

Auch hässliche Hunde bekommen eines Tages einen Besitzer – da ist sich Shibako ganz sicher! Und so wartet die Hündin mit dem deformierten Kopf geduldig in der Tierhandlung und gibt die Hoffnung nicht auf.

Inhalt

Shibako ist nicht gerade das, was man eine Schönheit nennt: Ihr etwas seltsam geformter Kopf ist dafür ausschlaggebend, dass die junge Shiba Inu-Hündin seit nun rund einem Jahr in der Tierhandlung ihr Dasein fristet. Als die alte Hinako – von allen nur „alte Hexe“ genannt – in das Geschäft kommt, um sich einen neuen Hund zu kaufen, hat sie eigentlich nicht vor, ausgerechnet solch ein Exemplar wie Shibako mit nach Hause zu nehmen und entscheidet sich daher zunächst für den niedlichen Welpen Taro. Doch wie das Leben so spielt landet Shibako schlussendlich doch bei der alten Hinako. Worüber Letztere zunächst nicht gerade glücklich ist.

Shibako und Taro hingegen verstehen sich beide auf Anhieb prächtig und auch der Altersunterschied zwischen ihnen stellt kein Problem dar, ganz im Gegenteil: Während der naive Taro viele Situationen anfangs nicht immer richtig einzuschätzen weiß, ist ihm die Weitsicht der genügsamen Shibako oft eine Hilfe. Und selbst Hinako erliegt schlussendlich dem Charme der Hündin mit der eigenartigen Optik.

Zu dritt erleben sie fortan viele Abenteuer, treffen auf den alten Witwer Yoshida und dem groben Rüden Chachamaru, schlagen Einbrecher in die Flucht, helfen einer Frau, die um ihren verstorbenen Vierbeiner trauert und begeben sich auf die Suche nach dem vermissten Kater Miau. Ob das ungewöhnliche Trio es wohl auch schafft, die Nachbarin von ihrer Hundephobie zu befreien...?

Details

Bei Mayumi Muroyama handelt es sich um ein Pseudonym zweier Schwestern, die eine Tierhandlung betrieben haben, in der sich eines Tages ein Shiba Inu einfand, der Inspiration für die Geschichten um Shibako war. Die einzelnen Kapitel sind daher auch sehr realitätsnah.
„Shiba – Ein Hund zum verlieben“ hat einen sehr sauberen Zeichenstil und einen relativ hohen Textanteil. Dennoch eignet sich der Manga aufgrund der eindeutigen und nachvollziehbaren Erzählstruktur durchaus auch für jüngere Leser.
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Denise Augustin
Veröffentlichung:
16.11.2020
©Mayumi Muroyama, Shogakukan, Carlsen Manga


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