Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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China Girls

 

Wieder einmal werden wir in die Welt der chinesischen Manhuas entführt. Dieses Mal zeigen sich ein paar Künstlerinnen von ihrer besten Seite.

Inhalt

In „Chengdu Baby“ von Fang Yili treffen drei Freundinnen, die einst zusammen gewohnt haben, durch einen unschönen Umstand wieder aufeinander. Der Hund, den sie einmal gekauft haben, wird krank und die Mädchen sorgen sich unglaublich. Nicht nur ist die Behandlung teuer, es ist auch sehr fragwürdig, ob sie fruchten wird. Die drei, die schon länger getrennte Wege gehen, nutzen ihre Zeit des Wartens damit, sich in einem Cafe gegenseitig ihre Geschichten des Lebens zu erzählen. Dabei kommen ziemlich interessante Ansichtsweisen verschiedener Frauen und ihrer Liebe zum Vorschein.

„Apple Baby Cat“ von little thunder hingegen nimmt sich einem anderen Problem der Frauen an. Ihr Gewicht. Mimi liegt neben ihrem Freund im Bett, der ein Magazin wälzt und ihr unverblümt sagt, dass er Frauen mit Wespentaille liebt und sie sich doch ein wenig beim Essen zurück halten soll, weil sie sonst peinlich für ihn ist. Eigentlich ist Mimi gar nicht dick, doch sie fängt an, sich selbst als viel zu dick zu empfinden. Sie beschließt, gar nichts mehr zu essen, bis sie eines Tages auf der Straße zusammenbricht. Da begegnet ihr die erste Apfel-Katze. Sie verspricht ihr, dass sie die ultimative Lösung für das Problem des Mädchens ist…
Wer es lieber ein wenig lustiger haben möchte, findet vielleicht bei „Geburt einer Künstlerin!“ von Coco etwas für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Hier erzählt die Künstlerin, die immer wieder von Peking nach London pendelt, wie unterschiedlich die Kunstübungen im doch etwas „bedeckteren“ China und im „offenerem“ England sind und wie sie das beim ersten Mal empfand. Jede Menge Witz mitinbegriffen.
Wer hingegen „Bonbons“ von Ji Di liest, dürfte schnell traurig werden. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die ihr einziges Kind verloren hat. Sie hatte ihrem Mädchen versprochen, dass immer wenn sie lacht, sie ein Bonbon bekommt. Durch einen Unfall kam das Mädchen ums Leben und ihre Mutter macht sich nun Gedanken darüber, wie es ihrem Kind, da wo es jetzt ist, wohl geht und wie sie sich dort fühlt…

Details

Neben diesen Geschichten gibt es die Stories „Sie“ von Rain, „Schlaf, mein Schatz“ von Seduce, „Blume“ von Guo Yuan, „Mein Gefangener“ von Ma Xin, „Trennung“ von Xi Ying, „Traum“ von Liu Xing, „Violett“ von Hu Rong und „Samenkorn“ von A Geng zu entdecken. Alle Geschichten könnten in Handlung und Zeichenart eigentlich kaum verschiedener sein. Während die einen voll in Farbe und quitschbunt mit vielen Details kommen, sind andere schwarz weiß und sehen eher aus, wie eine Skizzenzeichnung, aber jeder Stil hat seinen eigenen Charme. Auch interessant ist, dass vor jeder Geschichte eine Beschreibung zu deren Schöpferin nachzulesen ist.
Autor:
Lektor: Christian Hrabcik
Grafiker: Nathalie Schöps
Veröffentlichung:
18.10.2010
Xiao Pan, Tokyopop, Fang Yili, little thunder, Coco, Ji Di, Rain, Seduce, Guo Yuan, Ma Xin, Xi Ying, Liu Xing, Hu Rong, A Geng


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