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Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Einfach nur S und absolut M

S no Yuiitsu M no Zettai (ジッターバグ)
 

Das Gefühl, geheime Gefühle für jemanden zu hegen, kennt wohl jeder von uns. Wer seinen Gelüsten einmal nachgeben will und noch dazu auf selbstbewusste oder selbstlose Schönlinge steht, wird sich hier wie im Paradies fühlen. Kommt und genießt fünf Kurzgeschichten voller Irrungen, Wirrungen und Liebe.

Inhalt

Einfach nur S und absolut M
Mamoru Mamiya sieht gut aus. Er ist groß, intelligent und sportlich noch dazu. Er scheint keine Schwächen zu haben. Bei den Mädchen ist er unglaublich beliebt, verhält sich jedoch kühl und abweisend. Jedenfalls wirkt er so, bis ihm seine Kindheitsfreundin Sawako Sato über den Weg läuft. Denn wenn sie einen Befehl von ihren schönen Lippen schmettert, übernimmt ihr „Diener“ sofort seine Pflicht und erfüllt seiner Prinzessin jeden noch so demütigenden oder nervenaufreibenden Wunsch. Sie sind ein sadistisch-masochistisches Paar, wie es im Buche steht. Doch Mamoru tut das nur aus einem Grund: Seit Sawako ihn in ihrer Kindheit immer vor den Hänseleien anderer beschützt hat, liebt er sie. Es ist schwer ihr so nah zu sein, ohne ihr nah kommen zu dürfen. Wird er dieses masochistische Verhalten noch lange aushalten?

Jitterbug
Akane ist ganz allein auf der Welt. Früher hat sie mit ihrer Mutter zusammen gelebt, doch diese verstarb vor kurzem. Seitdem ist ihr geliebtes Klavier ebenfalls still. Doch als sie eines Tages nach Hause kommt, hört sie die zarten Töne des Flügels und freut sich. Erwartungsvoll stürmt sie in ihr Haus und trifft dort drei Jungen unterschiedlichen Alters und Charakters vor. Sie eröffnen ihr, dass sie ihre Brüder sind und nun bei ihr wohnen werden. Anfangs sind alle eher kalt zu ihr, doch das ändert sich, als sie eines Tages zusammen mit ihnen musiziert. Sie entwickeln Sympathie für das Mädchen und sie für die Jungen. Doch bleibt es dabei? Auch nachdem das dunkle Geheimnis um ihre Familie gelüftet wird?

My dear Cat
Mizuki hat es geschafft ihren Traumfreund zu bekommen. Jeden Tag gibt sie sich von ihrer besten Seite, auch wenn es manchmal schwer ist. Eines Tages, kurz bevor sie sich küssen, sieht sie eine Katze mit hypnotisierenden, zweifarbigen Augen. Als sie wie von Sinnen der Katze hinterherjagt, findet sie einen bewusstlosen Jungen vor, den sie mit nach Hause nimmt. Als er zu sich kommt, fragt er sie, ob sie nicht sein Frauchen sein wolle. Er hat die gleichen Augen wie die Katze und treibt Mizuki mit seiner freien, direkten und animalischen Art beinahe in den Wahnsinn.

Details

Neben den oben genannten Geschichten gibt es noch „Bet!“, in der Toko eigentlich nur ein Bild von ihrem Schwarm machen will, ihn aber dabei beim Spielen und Rauchen erwischt und mit ihm um die Bilder wettet. Er gewinnt, wenn sie ihre Liebe für ihn gesteht. In „Liebesplanetarium“ hat es Satoko auch nicht leicht. Sie zieht weg und ihr Freund möchte keine Fernbeziehung. Als sie heulend davonläuft, rennt sie dem unbeliebten und unbeholfenen Astrologie-Fanatiker Koki in die Arme. Außerdem gibt es noch eine Sidestory namens „Die Melancholie von M“, in der man die Gefühle von Mamoru während der ersten Story gezeigt bekommt.
Autor:
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
20.04.2011
Rei Toma, Shogakukan, Carlsen Comics


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