Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Am 28.Mai war wieder Kazé Anime Night angesagt – diesmal mit „Mirai – das Mädchen aus der Zukunft“ vom Star-Produzenten Mamoru Hasoda („Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“). Wir waren in Neuss dabei!

Weiterlesen

Datenbank: 123 | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Get the Moon

ゲット・ザ・ムーン
 

Eigentlich hasst Get alle Androiden, denn sie sind der Grund, weshalb sein Vater nie Zeit für ihn hatte. Der Wissenschaftler scheint nur Augen für seine Arbeit an den AI zu haben, doch dann schenkt er seinem Sohn ausgerechnet eines seiner besten Modelle, den P-02, der bald schon ein unentbehrlicher Teil von Gets Leben wird…

Inhalt

Der verschlossene Student Get lebt getrennt von seinem ständig in Arbeit versunkenen Vater, der in Amerika als Koryphäe auf dem Gebiet der Androidenentwicklung gilt.
So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Get der Meinung ist, sein Vater liebe ihn nicht und ziehe die menschenähnlichen AI-Maschinen ihm vor (Anm: AI = artificial intelligence = „künstliche Intelligenz“).

Umso weniger versteht er es, dass ihm sein berühmter Vater schließlich den Androiden P-02 schickt, der ihn fortan bei allem, was er tut, unterstützen soll. Genervt von der aufdringlichen Maschine lehnt Get P-02 zunächst ab, da er Androiden wegen der Arbeit seines Vaters hasst. P-02 gibt sich indessen allerhand Mühe, da er auf Grund einer Aussage des Professors Mutsuki fälschlicherweise annimmt, dass Get ebenfalls ein künstlich erschaffenes Individuum ist und versucht sich mit ihm zu messen. Doch als Get durch eine Erkältung zusammenbricht und sich die Maschine rührend und fürsorglich um ihn kümmert, gibt er ihm den Namen Moon, was beide ab diesem Zeitpunkt auf seltsame Weise zusammenschweißt. Get findet Gefallen an dem Androiden und kann endlich die Enttäuschung aus seiner Vergangenheit bewältigen. Als Moon durch einen technischen Defekt repariert werden muss, kontaktiert er seinen Vater und erfährt ein Gefühl der Verbundenheit, dass er so noch nie verspürt hat. Fortan beginnt sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn zu entspannen und er versteht die Arbeit seines Vaters besser.
Als sein Vater aber plötzlich in Japan auftaucht und Get annimmt, dass Moon nun wieder nach Amerika ins Forschungslabor zurück muss, verschließt sich Get jedoch erneut. Klärt sich das Missverständnis doch noch auf und was hat es mit der Zerstörung der Androiden im Labor seines Vaters auf sich?

Details

„Get the Moon“ ist eine niedliche, wenn auch ziemlich fantastisch erscheinende Sci-Fi-Romanze aus der Feder der „Game“-Autorin Ryô Takagi. Auch wenn es zwischen den Protagonisten Get und Moon in diesem One-Shot nie zu einer ernsten Liebeszene kommt, beweisen die bloßen Andeutungen - unter anderem dass Moon alles für Get, den Sohn seines Erschaffers, tun würde und ihn eingangs als „Mensch“ identifiziert, indem er ihm seine mechanische Zunge in den Mund schiebt -, dass im „Shonen-Ai“-Bereich mitunter Kreativität gefragt ist, um skurrile, aber interessante Handlungen zu erschaffen, die sich hervorheben.
Autor:
Lektor: Jennifer Brox
Grafiker: Sylvia Einenkel
Veröffentlichung:
18.09.2011
Ryo Takagi, EMA, Kadokawa Shoten Co.


X