Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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Yonna in the solitary fortress

Hanare Toride no Yonna (はなれ砦のヨナ)
 

Ein Mädchen, einsam und von der Außenwelt abgeschnitten, lernt einen Jungen kennen, der ihr zeigt, dass jenseits der Festungsmauern nicht alles ist, wie sie erwartet hat.

 

Inhalt

Schon in ihrer Kindheit war das Mädchen Yonna, ebenso wie ihr älterer Bruder Stun, mit dem sie zusammenlebt, eine Außenseiterin. Grund dafür sind ihre übermenschlichen Fähigkeiten. Um sich all dem Hass, der Verachtung aber auch der Furcht der Menschen zu entziehen, leben sie in einer abgelegenen Festung, mit der Hoffnung auf Ruhe und Frieden. Leider wird ihnen nicht einmal das gegönnt, denn eines Tages, als die kleine Yonna bereits zu einer jungen Frau herangewachsen war, dringt ein Knabe im Auftrag der Regierung in das Schloss ein. 

Er ist auf der Suche nach Yonna, doch ehe er diese findet, stellt sich ihm Stun in den Weg. Es kommt zum Kampf und der Junge, dessen Name Garda ist, sucht sein Heil in der Flucht, gibt die Suche nach Yonna aber keineswegs auf. Garda ist allerdings nicht der einzige, der es auf die Geschwister in der Festung abgesehen hat. Pigott, der sich als Agent der Regierung vorstellt, sieht in Yonna und Stun ebenfalls einen Nutzen. Als Garda schließlich auf Yonna trifft – was übrigens keineswegs sein Verdienst ist – sieht er sich mit schockierenden Vorwürfen konfrontiert. Yonna unterstellt ihm, an Menschenhandel beteiligt zu sein und ehe er auch nur ein Wort des Widerspruchs äußern kann, sieht er sich hinter Eisenstäben gefangen und alleine zurückgelassen. Selbstverständlich nichts, was ihn allzu lange aufhält, denn schon kurze Zeit später ist er nicht nur wieder frei, sondern taucht auch in Yonnas Zimmer auf. Zwar nutzt er diese Gelegenheit auch, um sie ein wenig kennenzulernen, vor allem aber gilt es erst einmal zu beweisen, dass er kein Menschenhändler sondern Agent der königlichen Regierung ist, ausgesandt, um sie davon zu überzeugen ebenfalls in den Dienst der Regierung zu treten. Bevor das Gespräch jedoch irgendwelche Früchte tragen kann, taucht auch schon Stun wieder auf und geht auf Garda los. Es folgt ein weiterer Kampf, von dessen Ausgang Yonna entsetzt ist – eine Reaktion mit der nun Stun seinerseits nicht umzugehen weiß und welche die Wut in ihm entfacht. Während Yonna sich nun mit dem Groll ihres Bruders auseinander setzen muss, trifft Garda, der gerade noch so mit dem Leben davongekommen ist, auf Pigott – wobei es sich auch nicht um die erste Begegnung der Beiden handelt...

Details

Was ein einzelner Mann hier auf die Beine gestellt hat, ist schlichtweg unglaublich. Kengo Takeuchi, welcher bisher vor allem durch seine Arbeit an der Final Fantasy Reihe bekannt wurde, hat sich alleine um praktisch alle wichtigen Aufgaben der Produktion gekümmert. Das Ergebnis ist ein ansehnlicher, mit etwa 35 Minuten jedoch auch sehr kurz Filme geworden.


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