Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Pinguine mitten in einer japanischen Kleinstadt und niemand weiß, wo sie herkommen? Ein Grund für Aoyama, diese seltsamen Vorkommnisse zu untersuchen!

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Manhole

マンホール
 

Es ist ein Tag wie jeder andere. Niemand auf dieser Einkaufsstraße scheint Sorgen zu haben, als plötzlich ein splitternackter, blutiger Mann aus der Kanalisation steigt und ein Problem auslösen soll, dass bald größere Folgen haben wird…

Inhalt

Es ist der 07.12. um 16:32 Uhr. Alles scheint wie ein gewöhnlicher Tag auf der Einkaufsstraße von Sasahara. Doch der Schein trügt. Während im Moment noch die Marktschreier ihre Waren anpreisen, die Schulmädchen einen Hund betrachten und einige Leute telefonieren, verstummt die Menschenmenge wenige Sekunden später. Wieso? Weil aus einem Gully ganz plötzlich ein splitternackter, blutender Mann klettert und die Straße entlangläuft. Niemand weiß, was so recht zu tun ist. Der Unbekannte brabbelt unverständliches Zeug vor sich hin und scheint irgendeine Krankheit zu haben.

Zur gleichen Zeit läuft ihm ein junger Student entgegen, der gerade eine SMS an seine Freundin schreibt. Da er nicht wirklich darauf achtet, wo er eigentlich hinläuft, kommt es, wie es kommen muss und die beiden stoßen zusammen. Erschrocken stößt der Junge den Mann von sich. Dieser spuckt plötzlich Blut und fällt zu Boden. Danach bewegt er sich nicht mehr.
Wenige Augenblicke später. Die Kriminalpolizei von Sasahara trifft ein und untersucht den Fall. Zuerst gehen alle von einem Exhibitionisten und Selbstmörder aus, doch irgendetwas ist seltsam. Der Polizist aus der Waschstation berichtet Kommissar Ken Mizoguchi von dem jungen Studenten, der sein Handy fallen ließ und blutüberströmt und schockiert flüchtete. Allerdings behauptete seine Freundin – wie aus der angefangenen SMS zu schließen war – ihn nicht zu kennen.

Zuerst ist es jedoch wichtig, die Identität des Opfers festzustellen. Er war anscheinend 32 und lebte noch bei seinen Eltern. Mizoguchi nimmt die junge Nao Inoue mit, die in seiner Abteilung arbeitet. Er ist meist nicht besonders zufrieden mit ihr, da sie das Menschenleben noch nicht richtig zu schätzen weiß und ist oft froh, wenn er einen Tag mit ihr heil übersteht. Heute allerdings versucht er, ihr etwas beizubringen. Sie ekelt sich vor der Frau in dem total heruntergekommenen Viertel und möchte eigentlich gar nicht eintreten, tut es Mizoguchi jedoch gleich. Die Frau ist die Mutter des Opfers und gibt an, mehrfach von ihm misshandelt worden zu sein. Auf den Rat eines Bekannten steckten sie ihren spielsüchtigen Sohn in eine Klinik, die dafür kein Geld verlangte. Allerdings wissen sie weder den Namen derer, noch die Adresse. Unterdessen finden die Gerichtsmediziner seltsame Würmer im Auge des Mannes und bevor sie sich versehen, ist die ganze Welt in Gefahr…

Details

„Manhole“ ist vom Zeichenstil sehr viel realistischer gehalten als die meisten seiner Artgenossen. Man verfolgt hier vorrangig Nao Inoue und Ken Mizoguchi auf der Suche nach jemandem, der versucht, eine Epidemie auszulösen. Dabei sind vor allem die beiden Charaktere sehr unterschiedlich. Der Manga-ka ist noch nicht sehr lange bekannt, weiß es aber, seine Leser mit seinen Psycho- und Horror-Manga an sich zu binden. „Manhole“ erschien in der „Young GanGan“ von SquareEnix.
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
30.04.2012
Tetsuya Tsutsui, Carlsen Manga, Square Enix


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