Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Crazy little Cactus

Saboten no Himitsu (サボテンの秘密)
 

Liebe kann manchmal wirklich kompliziert sein. Selbst wenn man mental dazu bereit ist, seinem langjährigen Schwarm seine Liebe zu gestehen, kann alles ausufern…

Inhalt

Miku ist unsterblich verliebt. In der Mittelschule traf das Mädchen, das zu dieser Zeit noch ein wahres Mauerblümchen war, das erste Mal auf den Jungen namens Kyohei Fujioka. Er gehörte einer Gang an, hatte blondierte Haare und schien allgemein nur mit Idioten unterwegs zu sein. Eines Tages, als einer dieser besagten einen Mülleimer umkickte, war Miku wirklich verständnislos für diese Tat und sammelte freiwillig den gesamten Müll wieder auf. Plötzlich stand auch Kyohei neben ihr und fing an, ihr wie selbstverständlich zu helfen. Auch wenn er Angst einflößend wirkte, hatte er doch ein sanftes Lächeln und war freundlich, wenn auch ein wenig naiv. Miku war geblendet von diesem Jungen, der noch dazu nicht einmal schlecht aussah. Sie legte alles daran, sich für ihn zu verändern. Eine neue Frisur, neue Haarfarbe, Diät, Sport und neue Kleider - all das, nur um ihm zu gefallen.

Als sie dann auf der Oberschule in der selben Klasse sind und auch noch nebeneinander sitzen, scheint das Glück perfekt. Sie reden öfter miteinander und Miku beschließt, ihm ihre Liebe zu gestehen. Doch nur fünf Sekunden bevor sie ihm sagen kann, was sie fühlt, bringt er auch schon einen Spruch wegen ihres neuen Aussehens, dem er anscheinend nicht wirklich zugetan war. Er meinte es zwar nicht böse, doch alle Emotionen, die Miku in sich vereint hatte, ließ sie nun gebündelt ab… in einem Schlag in sein Gesicht. Sie schwört sich, dass sie ihn nun hassen würde, doch kaum betritt sie das nächste Mal das Klassenzimmer, ist davon nicht mehr viel zu merken. Seinem Lachen kann man einfach nicht widerstehen. Mittlerweile scheint er ruhiger geworden zu sein, er hat damit aufgehört, sich die Haare zu blondieren und auch Ärger wird nicht mehr gemacht. Nur eines scheint sich nicht geändert zu haben: seine Naivität und dass er alles entweder gar nicht oder völlig falsch versteht. So klingt auch seine ehrlich gemeinte Entschuldigung wieder wie eine neue Beleidigung und Verleumdung ihrer Gefühle und bringt Miku erneut auf die Palme. Doch wann immer sie sich sicher ist: „Das ist das Ende!“, bringt er wieder etwas Nettes zum Vorschein, das sie erneut an ihn bindet. So muss die Arme einiges über sich ergehen lassen, wie totales Unverständnis, eine Rivalin, muss Prüfungshilfen geben und mit ihm den Valentinstag proben. Wie soll das nur enden?

Details

Mit „Crazy Little Cactus“ erscheint eine weitere Serie der Mangaka Nana Haruta in Deutschland. Bekannt wurde sie hierzulande vor allem durch Manga wie „Love Berrish!“ und „Chocolate Cosmos“, welche beide ebenfalls bei Tokyopop erhältlich sind. Charakteristisch sind ihre dem Shojo-Genre entsprechenden Zeichnungen und die starken Heldinnen ihrer Serien, die meist mit einer schweren Liebe und dem komplizierten Leben als Schülerin in Japan zu kämpfen haben. Der Titel dieses Manga ist übrigens von der Serie selbst abgeleitet, da Kyohei sie einmal einen „Alienkaktus“ nennt.
Autor:
Lektor: Caroline Groß
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
18.02.2010
Tokyopop, Shueisha, Nana Haruta


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