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Gigantische Wale am Nachthimmel, Clans, die um die Vorherrschaft kämpfen - all das sind Elemente des Fantasy-Romans "Die Clans von Tokito" von Caroline Brinkmann. Im Interview sprechen wir mit der Autorin über Freund und Feind und welchem Clan sie sich anschließen wollen würde.

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Million Girl

ミリオンガール
 

Sachi ist gesegnet mit Reichtum – das allerdings nur nach außen hin. Ihr Leben verändert sich von einer Sekunde auf die nächste so drastisch, dass sie keine Wahl hat, außer sich auf ein sehr eigenartiges Spiel der Reichen einzulassen…

Inhalt

Elegantes Auftreten, höfliches, zurückhaltendes Wesen, ein starker Sinn für Gerechtigkeit und wunderschönes bernsteinfarbenes Haar – diese Dinge zeichnen Sachi in der kaiserlichen Akademie für die oberen Zehntausend aus. Doch eigentlich muss sie sich ziemlich zusammennehmen.  Nachdem ihre Mutter gestorben war, kam sie zu Verwandten, die alles andere als erfreut waren, sie aufzunehmen. Ihre neue Familie besitzt einen Edelsteinhandel und weil es im Moment nicht so gut läuft, schicken sie sie auf diese noble Schule. Mit ihrem hübschen Aussehen und der Haarfarbe, die sie von ihrer Mutter geerbt hat, soll sie sich mit vielen Schülern anfreunden und so den Namen ihrer Familie verbreiten, damit sie mehr Kundschaft bekommen.

Allerdings läuft alles anders als geplant. Als Sachi eines Tages nach Hause kommt, wird sie nicht von der Familie sondern von der Yakuza begrüßt. Ihre Ziehfamilie hat sie verkauft und sie soll nun die Schulden von 100 Millionen Yen abarbeiten. 
 
Sie schafft es zu fliehen und da fällt es ihr wieder ein. Als sie sich in der Schule einer anscheinenden Erpressung, beziehungsweise einem Raub entgegenstellte, bekam sie von einem mysteriösen Jungen namens Leon Shirogane eine Einladung zu einem Spiel, bei dem man angeblich viel Geld gewinnen kann.
Eine letzte Chance erblickend, flüchtet sie zum Austragungsort des Spiels. Allerdings ist der Einsatz hoch. Eine Millionen Yen müssen geboten werden, doch Sachi hat nicht so viel. Sie verzweifelt und bietet Leon das Einzige an, was sie hat – ihre Haare. Dieser nimmt den Einsatz entgegen und ist von ihrem Mut überrascht. Doch worum es sich bei diesem Spiel handelt, erfährt sie erst jetzt.
Zwei Schüler treten gegeneinander an. Es wird eine Frage gestellt. In diesem Fall, ob die Vize-Schulsprecherin mit dem Schulsprecher zusammen kommt, der ihr eine Liebeserklärung gemacht hat. Irritiert ist Sachi zwar schon, doch sie kann sich ihre Zweifel leider im Moment im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten. Mit der Million, die Leon ihr für ihre Haare gegeben hat, kann sie sich nun Tipps ersteigern. Jedoch muss sie vorsichtig sein. Sollte ihr „Gegner“ am Ende mehr Geld haben und die gleiche Antwort wie sie wählen, wird er bevorzugt. Danach hat sie 24 Stunden Zeit um ihre Antwort anhand der Tipps zu finden. Wird sie das Geld jemals zusammenbekommen?

Details

„Million Girl“ startet mit einem interessanten Konzept, das erst einmal Platz nach oben lässt. Die Spiele können vielfältig gewählt werden und auch einen „ultimativen Gegner“ hat man schon. Allerdings lässt es die eine oder andere Frage anfangs offen, wie beispielsweise wo Sachi eigentlich schläft. Der Zeichenstil ist klar und hin und wieder ein wenig verträumt. Auch wurde viel mit Effekten wie Speedlines gearbeitet, was das Ganze interessant macht.
Autor:
Lektor: Christine Schäffer
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
17.12.2012
Kotori Momoyuki, Carlsen Manga, Kodansha


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