Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Was, wenn man imaginäre Welten aus Fantasy-Games im realen Leben erforschen könnte? Shimizu Daisuke hat sich auf den Weg gemacht und zahlreiche Photographien von den verschiedensten Orten eingefangen, die magisch wirken…

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And we do love

Soshite Bokura wa Koi o Suru (そして僕らは恋をする)
 

Tomoya kommt gerade so über die Runden. Als ihm eine ältere Frau ein Erbe verspricht, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch dann kommt es anders…

Inhalt

Seit Tomoyas Mutter gestorben ist, ist er ganz auf sich allein gestellt. Sein tägliches Brot verdient er sich durch seine Tätigkeit als Hausmeister bei verschiedenen Familien. Er verdient damit zwar kein Vermögen, jedoch reicht es, um über die Runden zu kommen.

Eine besondere Beziehung hatte er zu der alten Dame Kaname Tsukiyama, der hellseherische Fähigkeiten nachsagt wurden. Diese versprach vor ihrem Ableben, dass Tomoya das Haus erben wird, leider versäumte sie jedoch, ein Testament aufzusetzen, womit dem jungen Mann jeder Beweis für das Versprechen fehlt.
Allerdings scheint es keine Familienangehörige zu geben, weswegen er sich dazu entscheidet, sich weiterhin um das Haus und Garten zu kümmern, damit es nicht verwahrlost.

Doch eines Tages taucht ein Fremder auf. Der etwa Gleichaltrige behauptet, der Enkel der Verstorbenen zu sein. Des Weiteren teilt er mit, er habe die Hypothek bezahlt und wolle nun hier leben. Tomoya kommt dies sehr fragwürdig vor, warum sollte auch eine Hypothek auf dem Haus liegen, was man ihm schenken wollte und wenn er wirklich der Enkel ist, warum hat Tsukiyama nie von ihm gesprochen?

Details

Den Leser erwartet ein typischer „Boys Love“-Einzelband - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Konzentriert wird sich auf zwei Charaktere, die im Verlauf der Handlung weiter beleuchtet und schließlich zusammengeführt werden. Aufgrund der Kürze sind natürlich keine großen Entwicklungen zu erwarten. Die Zeichnungen besitzen einen feinen Strich und wirken daher stets sauber, auch wurde mit der Rasterfolie nicht übertrieben. Kazumi Ohya schafft es sehr gut, durch die Mimik die Gefühle der Charaktere zu vermitteln. Betrachtet man ältere Werke von ihr wie „Dream Kiss“ kann man deutlich eine Steigerung des Stils wahrnehmen.
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
23.06.2014
Kazumi Ohya, Carlsen, Kadokawa Shoten


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