Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Andreas Neuenkirchen ist bekannt für seine Japanbücher, sowohl in Romanform wie auch als Reiseliteratur. Mit „Kawaii Mania“ hat er ganz frisch einen neuen Titel auf den Markt gebracht – und uns Rede und Antwort gestanden!

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Shadow Kid

 

Die Grundschülerin Olivia schwärmt für den Superhelden „Shadow Kid“, dem nichts und niemand etwas anhaben kann. Oder etwa doch?

Inhalt

Die Schülerin Olivia ist mit ihren Freundinnen unterwegs, als sie in einer Auslage das Comicheft „Shadow Kid“ entdeckt. Der Anblick weckt Kindheitserinnerung…

Als Olivia sechs Jahre alt war, musste eines Tages ihre Mutter spontan zur Arbeit. Daher muss kurzfristig der ältere Nachbarsjunge Alex als Babysitter einspringen. Dieser ist wenig begeistert davon, auf das kleine, aufgedrehte Mädchen aufpassen zu müssen. In Alexs Zimmer entdeckt Olivia ein paar Zeichnungen und will sogleich, dass der Junge ihr etwas beibringt. Doch dies ist Alex zu anstrengend, aber wenigstens willigt er ein, dass sie zusammen zeichnen.

Bei dieser Gelegenheit kommt Olivia mit der Geschichte, an der Alex zurzeit arbeitet, in Kontakt. Sie erzählt von dem Superhelden „Shadow Kid“, der sich in der Dunkelheit unsichtbar machen kann und mit seinen Kräften schon vielen Verbrechern das Handwerk gelegt. Als Olivias Mutter sie später wieder abholt, kommen sie überein, dass sie wieder einmal zusammen zeichnen und so entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen.

Eines Tages jedoch taucht in dem Comic eine neue Figur auf. Der Erzfeind von „Shadow Kid“, den der Superheld trotz seiner Fähigkeiten einfach nicht besiegen kann. Darüber ärgert sich Olivia ungemein und es kommt zu einem Streit. Olivia rennt in ihrer Wut weg und Alex folgt ihr, doch dann bricht der Junge in der heißen Mittagssonne zusammen…

Details

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2015 brachte Minou die Kurzgeschichte „Shadow Kid“ heraus. Auf 23 Seiten erzählt sie eine niedliche und zugleich nachdenkliche Geschichte. Trotz der Kürze ist die Erzählung stimmig und vollends in sich abgeschlossen. Was daran liegt, dass sich auf das Wesentliche konzentriert wird und es keine unnötige Elemente gibt. Minous geübten Zeichnungen sowie der Umgang mit Rastern unterstützen den Lesegenuss. Im hinteren Teil des Heftes findet man ein Nachwort, in dem die Zeichnerin etwas auf die Entstehung eingeht und ein paar Guestarts. Leseprobe
Autor:
Lektor: Aylin Hoffmann
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
04.04.2015
Minou


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