Animexx - Verein der Anime- und Mangafreunde e.V.

Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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Welt ohne Freiheit

Fujiyuu Sekai (不自由セカイ)
 

Schuldgefühle können eine Fessel sein. Leo wird so sehr von ihren gepeinigt, dass sie ihr jegliche Freiheit nehmen.

Inhalt

Meiko ist so niedlich, dass ihr die Jungs nachlaufen. Dies sorgt natürlich für Unmut bei den Mädchen. Als vier Mädchen sie schikanieren, geht die taffe Leo dazwischen. Danach freunden sich die beiden Mädchen an und Meiko folgt ihr sogar in die Tennis AG. Nachdem Meiko sich beim Tennis am Fuß verletzt, begleitet Leo sie jeden Tag nach Hause. Bis auf einen Tag und ausgerechnet da geschieht ein Unglück. Meiko wird überfallen und vergewaltigt. Aus Schuldgefühlen willigt Leo ein, fortan alles zu tun, was Meiko von ihr will.

Heute sind sie auf der Universität und an ihrer Situation hat sich nichts verändert. Meiko behandelt Leo weiterhin wie einen Sklaven und verlangt immer mehr von ihr. Gleichzeitig scheut Meiko trotz dem Erlebten das Spiel mit dem Feuer nicht und sie trifft sich ungeniert mit Jungs. Ihr ganzes Verhalten beruht nur auf der Angst, Leo zu verlieren. Gerade da Leo sehr beliebt ist. Immer mehr leidet Leos Studium unter der Beziehung zu Meiko. Dies kann Kommilitone Takase nicht mit ansehen. Nicht zuletzt, weil sie selbst in Leo verliebt ist.

Sie versucht, Leo zur Vernunft zu bringen und stellt sogar Meiko zur Rede. Als ihre Bemühungen keine Früchten tragen und Leo wieder ein Treffen der Lerngruppe absagt, platzt ihr der Kragen. Also Meiko anruft, entwendet sie Leo das Telefon und sagt ihr wutentbrannt, dass Leo nicht kommen würde. Ob das klug war?

Details

Zwei Frauen, die einander lieben und sich fürchten, einander zu verlieren. Leo ist dabei eindeutig die sympathische Partie und man stellt sich schnell auf ihrer Seite. Für Meiko will, trotz der Vergewaltigung, nicht so recht Mitgefühl aufkommen. Dafür ist ihr Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen, besonders Leo, zu bösartig. Dies ist schade und macht die Stimmung etwas zunichte. Die Zeichnungen sind sauber und die Emotionen werden gut dargestellt. Ebenso wird Leos Verschlossenheit gut in Szene gesetzt.
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
05.05.2016
Tokyopop, KODAMA Naoko, Naoko Kodama


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