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Pinguine mitten in einer japanischen Kleinstadt und niemand weiß, wo sie herkommen? Ein Grund für Aoyama, diese seltsamen Vorkommnisse zu untersuchen!

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Zocker - unplugged

 

Es gibt ein Wiedersehen mit den beiden leidenschaftlichen Gamern „Zockl“ und „Flix“. Was diese Chaoten wohl dieses Mal erleben werden?

Inhalt

Schon einige Zeit verbringen Tobias und Felix ihre Abende gemeinsam. Allerdings treffen sie sich nur in Onlinespielen, was der großen Entfernung ihrer Wohnorte geschuldet ist. Bisher haben sie sich deshalb nur einmal in der Realität getroffen, doch jetzt ergibt sich eine weitere Gelegenheit. Tobias fährt nach Hamburg und besucht Felix für ein paar Tage.

Beide freuen sich auf die Zeit, obwohl sie befürchten, dass sie sich vielleicht gegenseitig auf die Nerven gehen könnten. Immerhin verbringen sie nun eine Menge Zeit auf engen Raum. Doch dies trifft nicht ein, ganz im Gegenteil, sie haben viel Spaß zusammen. Felix erlebt dabei jedoch ein Gefühlchaos und er muss sich eingestehen, dass er mehr für seinen besten Freund empfindet.

An einem Abend treffen sich die beiden mit Felixs Freunden am Elbestrand. Dort feiern sie in gemütlicher Runde am Lagerfeuer. Obwohl Tobias im realen Leben zurückhaltend ist, findet er Anschluss. Dies verdankt er allerdings seinem „Zelda“-Shirt und dem hübschen Mädchen, welches Fan der Spielereihe ist. Als Felix seinen Freund mit dem Mädchen sieht, wird er eifersüchtig und zieht sich von der Gruppe zurück.

Dies bleibt Tobias nicht verborgen und er folgt Felix, um nach ihm zu sehen. Aus der Situation heraus, versucht Felix Tobias zu küssen. Tobias stößt ihn noch rechtzeitig von sich und ergreift die Flucht. Ist ihre Freundschaft nun vorbei?

Details

„Zocker – unplugged“ ist ein Spin-off zum Dōjinshi „Zocker“. Obwohl die Handlung weitergesponnen wird, handelt es sich nicht direkt um eine Fortsetzung, da es diesmal in Richtung „Boys Love“ geht und Ilka Flanze dies eigentlich nicht für die Protagonisten vorgesehen hatte. Es bleibt bei einem Hauch von „Boys Love“. Das Augenmerk liegt weiterhin auf die Freundschaft der beiden Jungs. Damit hat Ilka eine gute Entscheidung getroffen. Das Spin-Off kann somit auch bedenkenlos gelesen werden, wenn man „Boys Love“ nicht mag. Die Situation wird angenehm realistisch dargestellt und als Sahnehäubchen bekommt der Leser weiteres Hintergrundwissen über Felix und Tobias vermittelt.
Zum Dōjinshi
Autor:
Lektor: Anja Degenhardt
Grafiker: Julia Kefenhörster
Veröffentlichung:
13.07.2016
Ilka Flanze


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