Girls' Last Tour

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Bildcopyright: © TSUKUMIZU, Shinchosha, Girls Last Tour Partners, Universum Film GmbH

Zwei Freundinnen begeben sich ganz alleine auf den Weg durch ein kriegsgeschundenes Land. Während der täglichen Suche nach Ressourcen machen sie die verschiedensten Entdeckungen von Dingen, die früher einmal wie selbstverständlich im Leben der Menschen integriert waren...

Inhalt

Das ganze Land ist gezeichnet vom Krieg. Vieles ist zerstört und die Menschen scheinen wie vom Erdboden verschwunden zu sein. In dieser verlassenen Welt sind zwei tapfere Freundinnen ganz auf sich allein gestellt: die sachliche Chito und die gutgläubige Yuuri. Tagein tagaus erkunden sie mit ihrem Kettenkrad, einem Kriegsfahrzeug, die Gegend und sind ständig auf der Suche nach Ressourcen. Situationen, die früher einmal zum Alltag gehörten, wie etwa Wäsche waschen oder baden, sind zu einer Ausnahme geworden. Und auch auf Nahrung ist nicht immer dann zurückzugreifen, wenn einem gerade der Magen knurrt.

Chitos Fähigkeit zu lesen und mögliche Gefahren von Situationen einschätzen zu können, bringt sie stets voran. Doch ist es der unbeschwerte Geist Yuuris, der die eigentlich so deprimierende und triste Stimmung immer wieder auflockert und dafür sorgt, dass ihnen nicht zu schwer ums Herz wird.

Während ihrer scheinbar endlosen Reise stoßen sie immer wieder auf Nützliches wie Essensvorräte oder Treibstoff, entdecken aber auch stets vergessene Dinge, die sie selbst gar nicht kennen oder nur aus Erzählungen, wie beispielsweise alte Schriften, Käse oder einen Fotoapparat. Während für Yuuri die meisten dieser Dinge völliges Neuland sind, hat Chito von vielem zumindest schon einmal gehört. Dennoch staunt auch sie nicht schlecht, als es um so etwas exotisches wie einem Schokoladenriegel geht. Denn Schokolade ist ihr fremd.

Wie surrealistisch erscheint es, wenn Chito und Yuuri durch riesige Geisterstädte wandern, in der keine Menschenseele mehr lebt, sich zum Abend hin aber noch immer die Straßenlichter verlässlich einschalten. Oder wenn sie einen Tempel betreten, deren kultureller Hintergrund ihnen unbekannt ist, der ihnen aber dennoch in tiefster Dunkelheit Hoffnung gibt. Und manchmal, ganz selten, stellen sie fest, dass sie doch noch nicht die letzten Menschen auf Erden sind...

Fazit!

„Girls' Last Tour“, im Japanischen „Shojo Shumatsu Ryoko“, ist ein zwölfteiliger Anime, der auf den gleichnamigen sechsteiligen Manga von Tsukumizu basiert. Der Anime-Adaption nahm sich das Studio White Fox an, die auch schon für Titel wie „Steins;Gate“ oder „Re:Zero“ verantwortlich waren.

Das Besondere an dieser Serie ist die Kombination aus unschuldigem Moe-Zeichenstil und Nachkriegs-Dystopie, die sehr sensibel und einfühlsam mit philosophischen Lebensfragen umzugehen weiß.

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