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Wenn sich ein Koreaner, ein Japaner und zeitweise auch eine Halb-Kolumbianerin durch die asiatische Musikwelt rappen, kann diese Band nur einen Namen haben - m-flo

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Ryu Yong-Gi (Künstlername: VERBAL) und Taku Takahashi trafen sich das erste Mal als Schüler in der St. Mary's International School in Tokyo. Während ihrer Schulzeit spielten sie zusammen in der Gruppe N.M.D, in der Takahashi als Drummer seinen Teil dazu beitrug und VERBAL vor allem die tänzerischen Freestyle Parts übernahm. Nachdem beide die Schule abgeschlossen hatten, trennten sich ihre Wege. Während VERBAL in Bostener Gordon-Conwell Theologie studierte, ging Takahashi nach Los Angeles. Als beide jedoch wieder nach Japan zurückgekehrt waren, traten zusammen in verschiedenen Clubs und Shows auf, um die Aufmerksamkeit der Musikindustrie auf sich zu ziehen. Im Jahr 1998 lernte Takahashi so Asakawa Masaji, Direktor der Management Company Artimage, der gleichzeitig auch DJ der Gruppe GTS tätig war, kennen.

Zusammen mit Takahashi und VERBAL produzierte dieser eine neue Version von VERBALs Rap „The Way We Were“, welches ursprünglich ein Lied von Barbara Streisand ist. Das Lied wurde unter der Band GTS veröffentlicht. Nachdem das Lied größere Aufmerksamkeit erregte, fragte Takashima LISA (Elizabeth Sakura Narita), eine alte Schulfreundin von St. Mary's, die bis dahin unter dem Pseudonym UNIKA auftrat, ob sie nicht Lust hätte, eine Band zu Gründen. Nach ihrer Zusage traten alle drei unter dem neuen Namen m-flo auf und veröffentlichten die Single „been so long“. m-flo bedeutet ursprünglich „mediarite flower“, welches jedoch zu lang erschien und darauf von ihrem Label, Rhythm Republic, gekürzt wurde. Kurz darauf unterschrieben sie jedoch bei einem neuen Vertrag bei Rhythm Zone, einem Tochter-Label von Avex Trax.

Mit deren Unterstützung brachten sie im Juli 1999 die Single „The Tripod E.P.“ auf den Markt, welche Platz 7 der Oricon-Charts eroberte. Nach vier weiteren Singles veröffentlichten sie im Februar 2000 ihr erstes Album „Planet Shining“, das sich ebenso einen Platz in den Charts sichern konnte.

Nach ihrem neuen Album „EXPO EXPO“, im März 2001 erschienen, folgte ihre erste Japan Tournee, die auf DVD gebannt wurde und im September des gleichen Jahres in die Läden kam. Leider beschloss LISA die Band nach einem Remix des Albums zu verlassen und eine Solo-Karriere zu starten. Nach einer längeren Zeit der Inaktivität von m-flo, in der VERBAL und Takahasi an ihren Nebenprojekten arbeiteten, veröffentlichten sie im März 2003 ihr Best-of-Album „The Intergalactic Collection“. Die Lieder darauf waren alle von Fans gewählt worden. Im Juni des selben Jahres brachten sie ihre Singles „REEEWIND!“ und „I LIKE IT“ auf den Markt, die in Zusammenarbeit mit Zainchi R&B, dem Sänger von Crystal Kay, entstanden war.

 


Nach dem großen Album-Erfolg von „ASTROMANTIC“, zu dem auch die koreanische Sängerin BoA ihren Teil beitrug, veröffentlichten sie 2005 „Beat Space Nine“. Das Album verkaufte sich mit Höchstzahlen und schoss auf Platz 1 der Oricon-Charts. Im Februar 2008 veröffentlichten sie eine Kollektion ihrer „Greatest Hits“ der „m-flo loves...“-Serie. Unter anderem sind auch Songs der Single-Kooperation mit BoA, Bonnie Pink, YOSHIKA, LISA und Emi Hinouchi & Ryohei vertreten. In Zukunft wollen sich jedoch beide, Takahashi und VERBAL, wieder mehr auf ihre Nebenprojekte konzentrieren.

Fazit!

Den Musikstil von m-flo genau einzuordnen ist schwer, da sie sich nie auf ein besonderes Genres spezialisiert haben. VERBAL versuchte ihre Musik in einem Interview genauer zu erklären. Er sagte, dass ihre Musik kein reiner Hip-Hop sei, da sie verschiedene Richtungen machen, es sei aber auch kein R&B, da sie in vielen Songs rappen. Es sei eher eine Art Underground Sound und Club Music.

Aber vor allem in der „m-flo loves...“-Serie zeigten sie, dass sie noch ein ganzes Stück vielseitiger sein können. So haben sie sich auch an Balladen versucht und weitesgehend an der Pop-Richtung orientiert. Durch die Internationalität von m-flo konnten sie auch nach einigen Jahren in Korea Fuß fassen und mit nationalen Musikgrößen zusammenarbeiten, die ihre ganz persönliche Note in die Musik eingebracht haben.

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