No touching at all

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Bildcopyright: Tokyopop , Kou Yoneda, Taiyohtosho Co., Ltd

Vollkommen unüberlegt stürzt sich der stille Shima in eine Affäre mit seinem Vorgesetzten Togawa. Doch die Beziehung ist zum Scheitern verurteilt, denn Togawa ist eigentlich hetero und Shima leidet noch immer unter den Wunden, die seine letzte Partnerschaft bei ihm hinterlassen hat.

Inhalt

Toshiaki Shima staunt nicht schlecht, als er an seinem ersten Tag in der neuen Firma Togawa vorgestellt wird. Ausgerechnet der Typ, der noch eben verkatert und übel riechend neben ihm im Aufzug stand, soll sein Chef sein? Shima, selbst introvertiert und scheu, ahnt bereits, dass er mit dem kontaktfreudigen, aufgeschlossenen Togawa seine Schwierigkeiten haben wird, denn die beiden Männer haben auch wirklich nichts miteinander gemeinsam. Während Togawa raucht und gerne mal einen zu viel über den Durst trinkt, kann sein verschlossener Mitarbeiter den Geruch von Bier und Zigaretten nicht ausstehen und geht dem Älteren mit aller Macht aus dem Weg.

Dennoch sucht Togawa fortwährend Shimas Nähe, lädt ihn immer wieder zum Mittagessen ein und will ihn dazu bewegen, etwas aus sich herauszukommen. Irgendwie hat es ihm der abweisende Junge angetan, obwohl er eigentlich nicht auf Männer steht. Als er Shima nach langem Kampf endlich doch zu einem gemeinsamen Essen nach Feierabend überreden kann, kommt es, wie es kommen muss: Beide Männer verbringen die Nacht miteinander.

Sehr zu Shimas Erstaunen führt Togawa diese Affäre auch nach der ersten Liebesnacht mit Begeisterung fort. Dennoch traut der introvertierte junge Mann dem Frieden nicht, schließlich musste er seine frühere Arbeitsstelle verlassen, nachdem ihn seine damalige Beziehung öffentlich verleugnet und gedemütigt hat. Mit einem Hetero wird man eben nur verletzt, zumal sich der kauzige Abteilungsleiter etwas wünscht, das Shima ihm niemals geben kann: eine Familie. Als Togawa schließlich beruflich nach Kyoto versetzt wird, packt Shima die Angst. Denn niemals, so glaubt er, wird ihre zerbrechliche Beziehung der Entfernung standhalten können. Also tritt er die Flucht nach vorne an …

Fazit!

„No touching at all“ ist ein sehr erwachsener Shonen-Ai Einzelband, der auf übermäßig romantisch verklärte Erzählweisen verzichtet und stattdessen eine relativ realistische Beziehung zwischen zwei seelisch verwundeten Männern thematisiert. In Deutschland debütierte die vorwiegend im Dōjinshi-Sektor anzutreffende Mangaka Kou Yoneda mit diesem Werk. In klaren, ausgereiften Linien erzählt sie ihre feinfühlige Geschichte und schafft es, schnörkellos und ohne jede SD-Figur Witz und Charme auf die Seiten zu zaubern.

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