Tylsim

Geschrieben von
Bildcopyright: Tokyopop, Reyhan Yildirim

Einen gestohlenen Stein zurückbringen und dafür mächtig Kohle kassieren? Wenn das alles bloß nur so einfach wäre…

Inhalt

Seitdem ein geheimnisvolles Licht Auru in ein fabelähnlichen Wesen mit übernatürlichen Kräften verwandelte, lebt dieser zurückgezogen in einem kleinen abgeschiedenen Dörfchen. Es ist ein Ort, den Auru mit anderen ehemaligen Menschen teilt, welche dasselbe Schicksal ertragen müssen. Das Leben fällt Auru und seinen Freunden nicht gerade leicht, denn für die übrigen Menschen sind sie nichts anderes als unwürdige Kreaturen. Getrieben von Hunger und Geldnot sehen sich die Dorfbewohner nun dazu gezwungen schmachvolle Arbeiten für die Menschen zu erledigen, um gerade mal so über die Runden zu kommen.

Als Auru den Auftrag erhält für den dunklen Meister Karabasan einen gestohlenen Stein namens „Tylsim“ in dessen Besitz zurückzubringen, sagt der Junge widerwillig zu. Denn obwohl Karabasan ein abscheulicher Mensch ist, wird die von ihm versprochene hohe Entlohnung dringend benötigt. Zusammen mit seinem Freund, dem Drachen Kita, macht sich Auru auf die Reise zum Sekisberg. Dort soll er den Dieb des Steines, einen mysteriösen hölzernen Menschen, ausfindig machen. Doch herbeigeholt durch einen lauten Hilferuf treffen Auru und Kita dort lediglich auf ein junges Mädchen, das sie noch gerade rechtzeitig aus den Fängen einer gefährlichen Riesenspinnen befreien können.

Der Name des Mädchen ist Djardy, welches felsenfest behauptet, dass ausgerechnet ihr fliegender Besen die Schuld daran trägt, weshalb sie überhaupt erst in die Gefangenschaft der Spinne geraten ist. Djardy schwört auf Rache, schließlich hat sie zwei ganze Jahre an diesem Ort verbringen müssen! Zusammen machen sich die drei auf den Weg in die nächste Handelsstadt, denn wie es der Zufall so will scheinen Djardys Besen und der gesuchte hölzerne Mensch ein und derselbe zu sein. Obendrein sieht es für Auru so aus, als ob viel mehr hinter der Geschichte des gestohlenen Steins steckt, als Meister Karabasan zunächst zugeben wollte

Fazit!

Reyhan Yildirim hat wie der Name vielleicht schon vermuten lässt türkische Wurzeln, wurde allerdings in Deutschland geboren. Im Alter von 17 Jahre veröffentliche sie ihre erste professionelle Arbeit. Dabei handelte es sich um  die Kurzgeschichte „Die Mangafreaks“, welche im ersten Band der Tokyopop Anthologie „Manga Fieber“ erschien. Vier Jahre später kam dann ihr Einzelband „Tylsim“ auf dem Markt, welcher sich in den ersten Monaten über 3.500 mal verkaufte.

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