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Die Vorfreude der Amuro-Fans ist groß: Endlich gibt es den gutaussehenden jungen Mann, der nicht nur ein Geheimnis verbirgt, in Großaufnahme auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Ob sich der Besuch im Kino lohnt, verraten wir euch hier, denn wir durften bereits im Vorfeld in die deutsche Version eintauchen.

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Tsubasa - Tokyo Revelations

Originaltitel: Tsubasa -RESERVoir CHRoNiCLE- Tokyo Revelations (ツバサ TOKYO REVELATIONS)
 
„Tsubasa Chronicle“ mal etwas anders. Nichts für schwache Gemüter ist „Tsubasa Toyko Revelations“, doch wer Antworten sucht, wird hier fündig!
Inhalt Gerade erst sind Sakura und ihre Freunde aus der alten Bibliothek geflohen, da kommen auch schon wieder die ersten Fragen auf. Warum hat Faye seine Magie eingesetzt, welche er doch nie wieder benutzen wollte? Seine Antwort darauf lautet lediglich, er habe eine andere Magie verwendet, als er erlernt hatte. Es bleibt jedoch nicht viel Zeit für lange Diskussionen. Sie sind in einer neuen Welt gelandet, und Sakura ist noch bewusstlos von dem Erhalt der letzten Feder. Diese ganze Welt scheint in Trümmern zu liegen, wo man hinsieht, überall nur kaputte und eingestürzte Gebäude. Und deren Kanten sind abgerundet. Noch bevor sie Zeit zum Rätseln finden, wird ihnen erschreckend klar, weshalb das so ist – saurer Regen, und sie mittendrin. Ein Glück, dass in der Nähe ein Gebäude ist, das noch steht. Dort suchen sie Unterschlupf, doch besonders einladend wirkt es nicht… Überall liegen Leichen: Menschen, die verschüttet oder erschossen wurden. Nur ein Gutes scheint es zu haben – es soll eine Feder unter dem Gebäude geben. Schnell wird jedoch klar, dass es nicht einfach ist, an diese heranzukommen, denn kaum betreten sie den Betonklotz, werden sie auch schon attackiert. Man hält sie für Diebe, die das kostbare Wasser unter dem Gebäude rauben wollen. Und eine Gruppe hat sich anscheinend zum Ziel gesetzt, Eindringlinge auszulöschen. Kamui, ihr Anführer, ist sehr stark, doch kommt es zu einem Unentschieden zwischen ihm und Kurogane. Shaolan versucht, die ganze Situation zu erklären, und sie werden doch noch aufgenommen – immerhin sind sie keine Diebe. Hier in Tokyo setzte mit einem Mal der Regen ein, verseuchte alle Wasserquellen und zerstörte die Gegend. Nun gibt es nur noch zwei Gebäude, die noch standhalten, und diese liegen im ewigen Kampf um Wasser. Doch die Gruppe hat andere Probleme: Wieso wacht Sakura plötzlich nicht mehr auf? Was ist mit Faye los? Was weiß er, das die anderen nicht wissen? Und warum wacht der zweite Shaolan auf? Vieles klärt sich, und noch mehr passiert…
Tsubasa Chronicle – Tokyo Revelations
Dt. Publisher:Kazé
Erscheinungstermin:01.09.2009
Preis (Amazon):21,95 €
Synchronfassungen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch, Polnisch
Spiellänge:90 Minuten
FSK:Ab 16 Jahren
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Drama, Fantasy, Action
ProduzentenKodansha
AnimationsstudioProduction I.G
Animexx:DVD-Eintrag

Details Im Gegensatz zu der Serie „Tsubasa Chronicle“ erfährt man in der OVA weitaus mehr. Viele offengelassene Fragen werden geklärt, wie beispielsweise Fei Wong Reeds Absichten, der zweite Shaolan, Fayes Einstellung zu den Dingen und die geheimnisvollen Vampir-Zwillinge, welche von Shaolans früherem Lehrmeister verfolgt werden. Auch wenn die OVA ebenfalls ein offenes Ende hat, wird man hier jedoch kaum mit offenen Fragen zurückgelassen. Während die Serie eher für Jungendliche und Kinder gedacht war, wird in der OVA eher eine ältere Zielgruppe angesteuert. Es geht ziemlich brutal zu, daher wurde „Tsubasa Tokyo Revelations“ im Gegensatz zur Serie auch mit einem FSK 16 - Siegel verzeichnet.
Wer die Serie oder den Manga „Tsubasa (Reservoir) Chronicle“ nicht kennt, wird eher Probleme mit der OVA bekommen, da Grundwissen über die Reise der Gruppe vorausgesetzt wird. Die drei Episoden erschienen in Japan auch als Extra der limitierten Manga-Ausgaben der Bände 21-23.









Umsetzung Das Bild wird von vielen dunklen Farben geprägt, welche einfach besser zur Atmosphäre passen. Es ist klar und stört nicht. Auch die Actionszenen sind angenehm und nicht übertrieben hektisch, wodurch man in anderen Serien manchmal den Überblick verliert. Hier fließt im Gegensatz zu der Serie auch schon mal Blut, und man sieht hier und da mal eine Leiche liegen. Auch die Geschehnisse sind um einiges brutaler als man es von „Tsubasa Chronicle“ gewohnt ist. Der Soundtrack ist größtenteils derselbe, nur Opening und Ending sind wirklich neu. Auch die Synchronisation ist gleich geblieben, auch wenn hier wieder auf die Suffixe verzichtet wurde. Die Sprecher machen einen guten Job und der Ton rauscht nicht. Als Sprachauswahl hat man Japanisch und Deutsch in DD 2.0, und Untertitel sind in den Sprachen Deutsch und Polnisch verfügbar, welche sich je nach Menüsprachwahl einschalten lassen. Sie sind gut zu lesen, fehlerfrei und keine Dubtitel. Im Opening und Ending zeigen sie in den verschiedenen Episoden mal die Lyrics, dann deren Übersetzung sowie die Credits.
Menü Grün in Grün, wie man es schon von der Hülle kennt, zeigt sich das Sprachmenü für „Tsubasa Tokyo Revelations“. Hier kann man nun wählen, ob man sein Menü und die späteren Untertitel in Deutsch oder Polnisch haben möchte. Dann folgen das Anime Video - Logo, einen Vermerk zu den FSK-Regelungen und die rechtlichen Hinweise, bevor man mit einer kleinen Sequenz in das Hauptmenü gelangt. Hier wird man wieder von Grün überwältigt und hört den Opening Song der OVA-Episoden. Gestaltet ist das Menü sehr einfach. Zur Auswahl stehen die Punkte Filmstart, Episoden, Sprachen und Trailer. Sowohl in die Untermenüs als auch aus wieder heraus springt man direkt - ohne Übergang oder Animationen. Die Hintergrundmusik wechselt von Menü zu Menü, und hier sieht man die Charaktere Subaru, Shaolan, Kurogane und Faye. Das Thema bleibt überall Grün mit ein wenig Schwarz. Unter Trailer kann man sich fünf Werbefilme zu „xxxHOLiC“ und „Tsubasa Chronicle“ ansehen.



Verpackung Das Cover von „Tsubasa Tokyo Revelations” ist sehr schlicht gehalten. Es ist grün, zeigt ein umrahmtes Originalbild von CLAMP zur Serie und darunter das japanische und deutsche Titellogo. Auch einen CLAMP-Schriftzug, das Logo von „Tsubasa Chronicle“ und ein Anime Video- Logo findet man hier. Auf der Vorderseite ist sehr groß das neue FSK 16 - Siegel zu sehen, welches den Käufer jedoch nicht stören sollte, da es sich um ein Wendecover handelt, das auf der Rückseite kein FSK Zeichen mehr hat. Der Rückentext gibt den Inhalt der OVA gut wieder, auch wenn die Charaktere von „X“ ein wenig in den Vordergrund gerückt werden sollten. Allerdings steht hier beschrieben, die OVA würde nahtlos an die Serie anknüpfen, was so nicht ganz stimmt, da es sich um eine Splittung ab Episode 17 handelt.
Extras Sind leider keine vorhanden.

Fazit „Tsubasa Tokyo Revelations“ ist auf jeden Fall etwas für diejenigen, die „Tsubasa Chronicle“ mögen, sich aber ein wenig mehr Action, Ernsthaftigkeit und Geschehnisse gewünscht hätten. So ziemlich alles, was die Serie offen ließ, wird hier erklärt - und man hat das Gefühl, mehr Charakterentwicklungen und Ereignisse zu bekommen als in den letzten Episoden der Serie. Zwar kommt die DVD völlig ohne Extras und besondere Aufmachung daher, doch macht der Inhalt das auf jeden Fall wieder wett.
Inhalt
Inhalt
1

Bild
Bild
1

Ton
Ton
2.5

Synchronisation
Synchronisation
1

Gesamtnote


2.4
Untertitel
Untertitel
1.5

DVD-Menü
DVD-Menü
4

Extras
Extras
6

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4

Autor: /  Celest_Camui
Lektor: Liane Awizio /  ShainaMartel
Grafiker: Bianca Weickert /  Celest_Camui
Datum d. Artikels: 21.07.2010
Bildcopyright: Production I.G, Kodansha, Anime Video (Kaze)


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