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Pinguine mitten in einer japanischen Kleinstadt und niemand weiß, wo sie herkommen? Ein Grund für Aoyama, diese seltsamen Vorkommnisse zu untersuchen!

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Serial Experiments Lain Vol. 4

Originaltitel: Serial Experiments Lain (シリアルエクスペリメンツレイン)
 
Lains Suche nach der Wahrheit und der Frage wer oder was sie eigentlich ist, geht zu Ende. "Serial Experiments Lain" führt noch einmal in die Tiefen der menschlichen Psyche...
Inhalt Der "Gott" aus "The Wired" erklärt Lain, dass sie ihren Körper deshalb nicht behalten kann, da sie eine Software, keine Hardware sei. Lain sei nur ein ausführendes Programm, dessen Aufgabe es ist, die Grenzen der Wired und der realen Welt zu überwinden. Ihr Körper ist nicht für die reale Welt gedacht.
Dennoch will Lain nicht aufgeben und erkennt, dass sie dank ihrer Macht sich in das Schicksal aller einmischen kann. So versucht sie, zumindest ihre Freundin Alice - die von Lains anderem Ich ausspioniert wurde - zurück zu gewinnen, indem sie die Erinnerungen aller anderen an diese Tat löscht. Alice erinnert sich jedoch weiterhin als einzige an alles und will dem Rätsel auf den Grund gehen und besucht Lain zuhause.
Sie erklärt Alice, dass sie und alle anderen nur Programme sind und dass die Körper der Realität eigentlich nicht mehr gebraucht werden, doch Alice glaubt ihr nicht – bis "Gott" auftaucht, welcher Lain dazu auffordert, sich mit Alice zu verbinden. Lain stellt jedoch seine "Göttlichkeit" infrage, da ja auch irgendetwas vor "The Wired" existiert haben muss.
"Gott" wird daraufhin wahnsinnig und greift Alice und Lain mit einer körperlichen Masse an, zerstört sich dadurch aber selbst.
Das Mädchen erkennt, dass sie Alice nicht helfen konnte, indem sie die Erinnerungen aller an ihre Tat löscht und es bleibt ihr nur noch eine Lösung: ALL RESET...
Serial Experiments Lain - Vol. 4
Dt. Publisher:SPVision
Erscheinungstermin:22.11.2004
Preis (Amazon):22,99 €
Synchronfassungen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Spiellänge:75 Minuten
FSK:Ab 12 Jahren
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Drama, Mystery, Cyberpunk
ProduzentenPioneer
AnimationsstudioSPVision
Episoden:11 - 13 Episodentitel
Animexx:DVD-Eintrag

Details Auch wenn einige Fragen offen bleiben, bilden die letzten drei Folgen der 13-teiligen Serie einen runden Abschluss mit einem Ende, das wohl nicht jeder erwartet. Zusammenfassend kann man sagen, dass "Serial Experiments Lain" eine sehr anspruchsvolle Anime-Serie ist, welche aber an einigen Stellen nicht unbedingt leicht verfolgt werden kann und die viel Geduld erfordert. Für Actionfans nicht unbedingt geeignet, da die Handlung teilweise sehr langsam voranschreitet.





Umsetzung Die Synchronisation ist sowohl in der japanischen als auch in der deutschen Fassung sehr gut gelungen, auch die teilweise verstörenden Bilder passen sehr gut in den mysteriösen Handlungsstrang. Alles in Allem eine sehr gute und empfehlenswerte Serie.
Menü Gleich auf den ersten Blick sieht man, dass sich das Gesamtmenü der vierten DVD sehr von den anderen drei unterscheidet: Es ist ganz in den Farben rot, weiß und schwarz gehalten und wirkt weitaus weniger verstörend und chaotisch als die vorherigen Menüs. Vielleicht ist das eine Andeutung darauf, dass Lains Welt vielleicht nicht mehr ganz so sehr aus den Fugen geraten ist wie zuvor und dass sie nun ein wenig kontrollierbarer ist als bisher angenommen...
Die Bedienbarkeit ist jedoch wie bei den anderen DVDs sehr einfach und unkompliziert, weiters ist es nach wie vor animiert und mit Musik hinterlegt. Vom Hauptmenü aus kommt man in die Menüs "Layers" (Kapitelauswahl), "Sprache" und "Extras". Neben einem "Play all" (alle drei Folgen abspielen) kann in den "Layers" auch in einer jeden Episode aus einzelnen Kapiteln gewählt werden. Zu jedem Teil gibt es einen animierten Screenshot, was die Suche nach einer bestimmten Stelle erleichtert.
Im Sprachmenü kann man zwischen zwei deutschen und einer japanischen Sprachfassung wählen. Natürlich sind auch deutsche Untertitel optional anwählbar.


Verpackung Wie auch die vorherigen drei DVDs der Serie befindet sich die DVD-Hülle in einem Karton-Schuber. Auf der Vorderseite des Schubers erkennt man eine sich dem Betrachter zugewande Lain auf einer Treppe, auf der Rückseite befinden sich wie üblich die DVD-Daten, eine Inhaltsangabe und ein paar Screenshots. Leider ist hier ein Fehler bei der "Layer"-Nummerierung passiert, der sich aber auf der Hülle nicht wiederholt.
Die im Schuber befindliche DVD zeigt das gleiche Coverbild wie jener und auch die Rückseite ist identisch. Wer nun alle vier DVDs der Serie besitzt und die DVDs aneinanderstellt, erkennt nun am Rücken der Schuber ein in blau gehaltenes Bild, auf dem Lain abgebildet ist. Ein in meinen Augen nettes Extra für Sammler der DVDs.
Ein Booklet liegt diesmal auch nicht bei, lediglich erneut ein Zettel mit der Kapitelübersicht.
Extras Im Extramenü findet man wieder schlecht erkennbare Artworks und eine kurze mit Musik hinterlegte Slideshow.
Leider sind auf keiner der vier DVDs der Serie nähere Infos zu den Machern oder sonstige Hintergrundinfos als Extra zu finden, was sehr enttäuscht.

Fazit Die letzte DVD der Anime-Serie "Serial Experiments Lain" hat einige Antworten, ein interessantes Ende und entspricht allen hohen Erwartungen an die anspruchsvolle Serie. Das Menü hebt sich von den anderen drei DVDs ab, ansonsten hat die DVD allerdings nicht mehr und nicht weniger zu bieten als die Vorangegangenen. Generell eine empfehlenswerte Serie für alle anspruchsvollen Virtual-Reality und Thriller Fans mit guter Synchronisation. Mit Filmen dieses Genres, wie "The Matrix", kann "Lain" auf jeden fall mithalten – und den Großteil davon mit Sicherheit an Fantasie und Niveau überbieten.
Inhalt
Inhalt
1.5

Bild
Bild
2

Ton
Ton
2

Synchronisation
Synchronisation
2

Gesamtnote


2.2
Untertitel
Untertitel
3

DVD-Menü
DVD-Menü
2

Extras
Extras
4

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
2.5

Autor: /  Silly-Sama
Lektor: Christian Hrabcik /  paptschik
Grafiker: Sylvia Einenkel /  Silly-Sama
Datum d. Artikels: 07.08.2010
Bildcopyright: Pioneer Ldc, SPVision


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