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Pinguine mitten in einer japanischen Kleinstadt und niemand weiß, wo sie herkommen? Ein Grund für Aoyama, diese seltsamen Vorkommnisse zu untersuchen!

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Witchblade Vol. 1

Originaltitel: ウィッチブレイド
 
Bei einem großen Erdbeben in Tokyo wurde Masane schwer verletzt. Sie hat zwar ihr Gedächtnis verloren, dafür aber immer noch ihre Tochter Rihoko. Außerdem besitzt sie Witchblade, eine gefährliche Waffe, nach der verschiedene Organisationen trachten.
Inhalt Masane zieht mit ihrer Tochter zurück nach Tokyo. Dort bemächtigt sich die Kinderfürsorge sofort des Kindes. Als Masane sich weigert ihnen Rihoko einfach so zu überlassen, wird sie ins Gefängnis gesperrt. Ein Mann in einer Nachbarzelle verwandelt sich in ein Monster und greift sie an – woraufhin ein Zeichen auf ihrer Haut zu leuchten beginnt und sie sich selbst in eine gefährliche Waffe verwandelt...
Während Rihoko neue Freunde findet, wird ihre Mutter zu Takayama gebracht, dem Direktor der bekannten Firma „Doujigroup“. Ihr wird erklärt, dass die Witchblade ursprünglich der Firma gehörte, aber nur von Frauen getragen werden kann. Außerdem soll Masane für sie kämpfen... Und ihr Können blutig unter Beweis stellen.
Takayama lockt die junge Frau mit dem Versprechen, dass sie für immer mit ihrer Tochter zusammen bleiben kann. Die Kinderfürsorge würde sie ihr nicht wegnehmen, wenn sie für ihn arbeitet. Ein neues Monster greift an und Masane muss sich entscheiden...
Später suchen Masane und Rihoko nach einer neuen Wohnung, während Takayama einen Anruf von der Tochter des Vaters der Kinderfürsorge erhält...
Dt. Publisher:Panini
Erscheinungstermin:21.09.2007
Preis (Amazon):23,95 €
Synchronfassungen:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Spiellänge:100 Minuten
FSK:Ab 16 Jahren
Bestellen:Bei Amazon
Genres:Horror, Action, Adventure
ProduzentenGonzo, SKY Perfect Well Think Co., Ltd.
AnimationsstudioGonzo
Episoden:1 - 4 Episodentitel
Animexx:DVD-Eintrag

Details Witchblade ist eine Mischung aus Action, Splatter und einem Hauch Erotik, die besonders durch das sehr knappe und freizügige Kostüm der Witchblade entsteht. Die „Ikons“, die Gegner der Witchblade, werden von ihr teilweise auf brutale Art und Weise zerstückelt, wobei der Zuschauer die Leichen aber nie wirklich zu sehen bekommt. Dennoch ist die Einstufung „Ab 16 Jahre“ für den Anime vollkommen gerechtfertigt. Masane erscheint als liebevolle Mutter, dennoch ist es sehr unglaubwürdig, dass ein sechsjähriges Kind sich wie eine Erwachsene benimmt.
Es sind jedoch eher die Geheimnisse der beiden Organisationen, die die Serie erst interessant machen, denn beide wollen die Wichtblade für ihre Zwecke gebrauchen. Die Bewohner des „Hotels“ scheinen dagegen eher Füllcharaktere zu sein, die bisher kaum etwas zur Story beitragen und die düstere Atmosphäre etwas auflockern sollen, was leider nicht vollständig gelingt, sondern eher nervt.
Der Anime basiert lose auf den gleichnamigen amerikanischen Comic von Marc Silvestri, David Wohl, Brian Haberlin und Michael Turner. Er hat mit der ursprünglichen Geschichte allerdings nicht viel gemein.






Umsetzung Die Synchronisation des Anime ist gut, wenngleich nur das Mutter-Tochter Duo, sowie der Journalist ihre Sache wirklich hervorragend machen. Auch als blutdürstende, etwas durchgedrehte Witchblade, schafft es die Sprecherin von Masane zu überzeugen. Takayama von der Douji-Goup dagegen wirkt etwas stark gelangweilt und kann stimmlich kaum zwischen normalem Gespräch, Nachdruck oder Aufgeregtheit unterscheiden. Auch sein Sekretär wirkt in der Synchronisation etwas gelangweilt, wenn gleich nicht ganz so schlimm.
Die Animationen sind dagegen durchweg gelungen, insbesondere die Kampfszenen sind sehr gut inszeniert. Die Farben hätten dagegen ruhig etwas kräftiger sein können, erscheinen sie doch oft sehr matt. Lediglich die Farbe rot scheint mehr an Leuchtkraft zu besitzen. Als einzige Sprache kann man Deutsch als Untertitel wählen, die dank einer weißen Schrift auf einem schwarzen Untergrund, der kaum stört, gut zu lesen sind.
Man hat für den Ton die deutsche Sprache in DD 2.0 sowie 5.1. zur Auswahl, für Japanisch dagegen nur DD 2.0.
Menü Mittels einer netten Animation wird der Zuschauer in das Menü eingeführt. Leider hebt sich die rote Umrandung für die einzelnen Anwahlpunkte nicht ab – ist es doch rot auf dunkelroten Hintergrund. Der Zugang zu den Episoden befindet sich auf der linken Seite in Form einer angedeuteten Waffe, was eine hübsche Idee für den Anime ist, aber leider beim erstem Mal gucken übersehen werden kann. Wenn man nun die einzelnen Episoden ansehen will, folgt erst einmal Verwirrung. Man hat das Opening zur Auswahl, Part A und Part B und das Ending, mehr nicht. Mit Part A und B sind die Abschnitte vor und nach dem Eyecatcher in der Mitte der Folge gemeint. Die restlichen Episoden findet man nach einer Suchaktion etwas sehr unscheinbar am linken Rand. Die Stelle ist schlecht gewählt, ich übersehe sie sogar beim mehrmaligen Schauen immer noch, somit ist die Bedienung in meinen Augen unpassend.
Als zusätzliche Untermenüs existierten der Setup, indem der Zuschauer die Sprache samt Untertitel auswählen kann, sowie der Bereich der Extras an sich.



Verpackung Die DVD kommt in einem kleinen Pappschuber daher, der auf der Rückseite alle wichtigen Infos enthält, wie eine kurze Zusammenfassung, die Episoden, etc. Diese Infos gibt es auf der Rückseite der DVD Hülle nicht noch einmal, so dass man den Schuber auf jeden Fall aufbewahren sollte. Das Cover der DVD Hülle ziert Rihoko und die Witchblade, welche auf der Rückseite noch mal allein und in groß dargestellt ist, wie bereits auf dem Cover des Pappschuber. Das zweiseitige Booklet enthält lediglich die Vorstellung der beiden Hauptcharaktere, sowie eine kurze Darstellung der beiden Organisationen und der Mechas inklusive Witchblade. Insgesamt eine nette, wenngleich nicht herausragende Aufmachung, wobei der Pappschuber für eine einzelne DVD schon eine gute Idee darstellt.
Extras Der DVD liegt nur ein zweiseitiges Booklet bei, das außer Bildchen und einer überaus knappen Beschreibung zu den Charakteren keine besonderen Informationen bietet. Ebenso die Extras auf der DVD erscheinen eher dürftig. Ein sehr kurzer Musikclip, der ein Zusammenschnitt aus Szenen des Anime besteht, der Trailer von Panini Video und die Credits – mehr gibt es nicht. Einziges Schmuckstück, hier als besonders schön hervorzuheben, ist das Interview mit Mariko Noto, der japanischen Synchronsprecherin von Masane auf japanisch mit deutschen Untertiteln. In diesem spricht sie über ihre Eindrücke über den Anime und ihrer Figur.



Fazit Witchblade ist ein interessanter Anime mit seichtem Tiefgang, aber einer durchaus interessanten Geschichte mit ihren Geheimnissen, die man durch das Weiterschauen lüften möchte. Bei den Extras hätte ich mir allerdings durchaus einiges mehr gewünscht, es gibt nicht einmal eine Extraanwahl für Textless Opening und Ending. Auch das Booklet mit seinen kaum vorhandenen Informationen begeistert nicht. Dafür sind die Animationen aber durchweg gelungen und auch die Untertitel sehr gut lesbar, was das Schauen sehr angenehm macht.
Inhalt
Inhalt
3

Bild
Bild
2

Ton
Ton
2.5

Synchronisation
Synchronisation
4

Gesamtnote


2.8
Untertitel
Untertitel
1

DVD-Menü
DVD-Menü
2

Extras
Extras
2.5

Preis/<br>Leistung
Preis/
Leistung
4.5

Autor: /  TonaradossTharayn
Lektor: Diana Erbe
Grafiker: Rebecca Bertram /  Reh-Baecker
Datum d. Artikels: 13.01.2011
Bildcopyright: Gonzo, Panini Video


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